Coverbild Woman in Cabin 10 von Ruth Ware, ISBN-978-3-7424-0195-3
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Woman in Cabin 10

Ungekürzte Lesung (1 mp3-CD)

Die Journalistin Lo Blacklock nimmt an der Jungfernfahrt eines exklusiven Luxuskreuzfahrtschiffs an der norwegischen Küste teil. Ein wahrgewordener Traum. Doch in der ersten Nacht erwacht sie von einem Geräusch aus der Nachbarkabine. Sie hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres, ungefähr von der Größe eines menschlichen Körpers. Und die Reling ist blutverschmiert. Lo alarmiert den Sicherheitsoffizier: Die Kabine ist leer. Keine Kleider, kein Blut, und vor allem kein Eintrag ins Passagierregister. Die Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben… Ungekürzte Lesung mit Julia Nachtmann 1 mp3-CD | ca. 11 h 11 min

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Coverbild Woman in Cabin 10 von Ruth Ware, ISBN-978-3-7424-0195-3
27. Dezember 2017
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Details
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Der Audio Verlag
Ungekürzte Lesung
ISBN 978-3-7424-0195-3
Autorenporträt
Portrait des Autors Ruth Ware

Ruth Ware

Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte nach ihrem Studium an der Manchester University eine Zeit lang in Paris. Sie hat als Kellnerin, Buchhändlerin, ...
Buchspecial
Special

Ruth Ware: Im dunklen, dunklen Wald

Ein tödlicher Junggesellinnenabschied - kann man alten Freunden vertrauen?
Buchspecial
Special

Ruth Ware: Woman in Cabin 10

Ein Luxusschiff mit Kurs auf die norwegischen Fjorde. Eine Frau, die Zeugin eines Mordes wird. Aber hat es diesen Mord wirklich gegeben?

Veranstaltungen

Holzwickede, 27.10.2018

Lesung

Ruth Ware »Wie tief ist deine Schuld«
Datum:
Samstag, 27.10.2018
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Emscherquellhof
Quellenstraße 2

Britische Nacht mit Ruth Ware, Mark Billingham & Jenny Blackhurst
Moderation: Günter Keil
Eintritt: VVK 18,90 Euro/erm. 16,90 Euro; AK 23 Euro/erm. 21 Euro
Weitere Infomrationen & Karten: www.mordamhellweg.de
Eine Veranstaltung im Rahmen von »Mord am Hellweg«.

Mediathek

Buchtrailer zu ›Woman in cabin 10‹

Pressestimmen

Tanja Bergold, medienprofile, Juni 2018
»Ein rasanter Thriller – unbedingt kaufen!«
Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 30. Mai 2018
»Spannend bis zum Schluss.«
Oberbayerisches Volksblatt, März 2018
»Thriller in bester Hitchcock-Manier.«
Elvira M. Gordon-Pusch, Frankfurter Stadtkurier, Februar 2018
»Obwohl man weiß, wohin die Reise führt, ist dies ein Pageturner par excellence!«
Axel Krönagel, Mannheimer Morgen, Februar 2018
»›Woman in Cabin 10‹ ist ein geschickt konstruiertes Puzzle aus Fakten, Vermutungen und Zweifeln, bei dem viel Spannung aus der Spekulation geschaffen wird, ob überhaupt jemand umgebracht wurde (...).«
Alex Knonagel, Anzeiger für Harlingerland, Februar 2018
»Kreuzfahrt entpuppt sich als Schreckenstour.«
amt, Neue Presse, Februar 2018
»Enge Gänge, verwinkelte Etagen - auf hoher See ist die Yacht ein klaustrophobischer Albtraum.«
Büchermagazin, Februar - März 2018
»Kurzweiliger, atmosphärisch reizvoller Kreuzfahrtkrimi.«
Matthias Wagner, how2find.de, Februar 2018
»Ein unterhaltsamer Thriller.«
Südwest Presse, Januar 2018
»Gut konstruierte, spannende Unterhaltung.«
Jörn Pinnow, literaturkurier.de, Januar 2018
»Spannung pur, die der Leser auf Los Perspektive miterlebt.«
Jörn Pinnow, literaturkurier.de, Januar 2018
»Spannung pur, die der Leser aus Los Perspektive miterlebt.«
Doris Wassermann, Westfalen-Blatt, Januar 2018
»›Woman in Cabin 10‹ ist ein sehr spannender Schmöker zum Miträtseln.«
oepb.at, Januar 2018
»Ein wirklich spannender Thriller, der wahren Nervenkitzel bietet.«
Margit Meier, Neue Ruhr Zeitung, Januar 2018
»Eine klare Empfehlung für Thriller-Freunde.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Nachdem es in ihrem Privatleben einige Probleme gibt, gibt es beruflich wenigstens etwas Erfreuliches für die Journalistin Laura „Lo“ Blacklock. Sie darf ihre Kollegin Rowan vertreten bei der Jungfernfahrt der Aurora Borealis. An Bord begegnet sie der Frau aus der Nachbarkabine. Als sie in der der darauffolgenden Nacht von einem Schrei wach wird und dann hört, wie etwas Schweres ins Wasser fällt, nimmt sie an, dass etwas Schlimmes passiert ist und informiert den Sicherheitsoffizier. Doch dann erfährt sie, dass die Kabine gar nicht belegt war. Was ist mit der Frau geschehen, mit der Lo am Abend gesprochen hat? Das Cover des Buches hat mich so angesprochen, dass ich das Buch unbedingt lesen musste. Doch es hat eine Weile gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe. Das Schiff ist luxuriös und mit 10 Kabinen nicht allzu groß, daher hält sich die Anzahl der Beteiligten in Grenzen. Zunächst einmal lernt man Lo mit ihren Nöten kennen. Sie ist eine Frau, wie von Selbstzweifeln geplagt wird. Gegen ihre Panikattacken benötigt sie Tabletten und dem Alkohol spricht sie auch gut zu, um ihre Problemchen zu vergessen. Vielleicht ist das der Grund, dass ich ihre Handlungen nicht immer so recht nachvollziehen kann. Kein Wunder auch, dass die anderen sie für eigenartig halten. Auch mir war sie nicht sonderlich sympathisch. Aber auch ihre Mitreisenden und die Crewmitglieder sind , na ja, nennen wir es einmal gewöhnungsbedürftig. Alle wirken so, als hätten sie etwas zu verbergen, daher schienen alle auch irgendwie verdächtig. Es war niemand da, der meine Sympathien gewinnen konnte. Ich wusste die ganze Zeit nicht so recht, was ich von Lo halten sollte. Was es Realität oder war es Einbildung, was sie da mitbekommen haben will? Aber sie will herausfinden, was passiert ist und da sie nicht aufgibt, bringt sie sich selbst in Gefahr. Zwischendurch gibt es immer wieder auch Einschübe von Mails, Forenbeiträge und ähnlichem, die einen Ausblick auf die Zukunft geben. Doch auch die sorgten nicht dafür, dass ich Klarheit darüber bekam, was auf dem Schiff läuft. Die Auflösung konnte mich dann doch überraschen. Die Geschichte war interessant und spannend, hatte aber auch einige Längen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten.«
ANTWORTEN
»Inhalt: Laura, genannt „Lo“ Blacklock, ihres Zeichens Journalistin mit dem Willen zum Karrieresprung glaubt sich am Ziel ihrer Träume. Sie soll ihre Chefin auf einer Luxuskreuzfahrt vertreten. Der Zufall will es, dass ihr Ex-Freund Ben ebenfalls mit von der Partie ist. Jedoch ist das nur ein unangenehmer Aspekt der ganzen Reise. Am ersten Abend auf See glaubt Lo, dass in der Kabine neben ihrer, in Kabine 10, eine Frau ermordet und über Bord geworfen wurde. Doch als sie gemeinsam mit dem von ihr alarmierten Sicherheitsoffizier nach Spuren in eben jener Kabine sucht, ist nichts auffindbar. Auch nicht die Frau, die Lo dort angetroffen hat, als sie dort klopfte. Niemand glaubt Lo und alles deutet immer mehr darauf hin, dass sie unter Alkohol- und Tabletteneinfluss halluziniert. Doch Lo selbst ist weiterhin felsenfest davon überzeugt, dass in Kabine 10 nicht alles mit rechten Dingen zugeht und etwas vor ihr verborgen werden soll. Nichts ahnend, in welches Wespennest sie mit ihrer Neugier sticht... Meine Meinung: Tödliches Schauspiel Das erste, was ich dachte, als ich das Cover von „Woman in Cabin 10“ sah war, das kommt mir so verflucht bekannt vor ;-) Naja, ein Bullauge ist halt ein Bullauge... Aber es passt schon zur Geschichte. Nur warum man einen englischen Titel gewählt hat und nicht die Übersetzung, das würde mich noch interessieren. „Die Frau in Kabine 10“ wäre doch kein schlechter Titel... Naja, auf die Entwicklung in der Geschichte war ich schon sehr gespannt, nachdem die Kurzbeschreibung schon sehr interessant klang. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Sehr plakativ wird der Leser mit auf die Aurora Borealis, das Luxuskreuzfahrtschiff, mitgenommen. Man sieht den Kristalllüster, man sieht das Holz und bekommt ein Feeling für das ganze luxuriöse Ambiente. Und genauso wird einem Lo, die Hauptfigur, vor Augen geführt. Ihre Labilität, ihre Träume und auch ihre Fehler. Sie ist keine Superheldin, keine geborene Ermittlerin, die dank Kommissar Zufall auf einen mysteriösen Mordfall stößt. Ehe sie sichs versieht, steckt sie mitten in etwas, womit weder sei noch der Leser rechnet. Die Tatsache, dass sich alles auf hoher See abspielt, die Internet- und Handyverbindung nicht zu funktionieren scheint, macht spnannungsmäßig was mit dem Leser. Die Ausweglosigkeit, die Gefahr, man spürt sie fast körperlich und ist somit mitten drin im Geschehen. Zwischendurch glaubte ich, genau zu wissen, was vor sich ging und wer der oder die Bösen sind. Doch ich wurde eines Besseren belehrt und mir blieb dann auch mal der Mund offen. Also alles in allem wurde ich gut und spannend unterhalten. Mir gefiel auch, dass Ruth Ware nicht auf das Schema des ersten Buches, „Im dunklen dunklen Wald“ gesetzt hat, sondern wirklich eine ganz andere Richtung eingeschlagen hat. Da merkt man dann als Leser, dass sie mehr kann, als einen erfolgreichen Titel rausbringen! Bleibt zu hoffen, dass noch mehr so spannendes aus ihrer Feder für uns noch in Zukunft erscheint. Fazit: Ein gut ausgeklügelter, spannender Thriller auf hoher See, der ohne viel Blut und detailierte Schockszenen auskommt.«
ANTWORTEN
»Woman in Cabin 10, von Ruth Ware Cover: Absolut gelungen zur Geschichte. Inhalt: Die Journalistin Lo hat das Glück, mit 10 anderen illustren Gästen, bei der Jungfernfahrt des exklusiven Kreuzfahrtschiffs Aurora dabei sein zu dürfen. Gleich in der ersten Nacht wacht sie von seltsamen Geräuschen auf und glaubt zu beobachten wie aus der Nachbarkabine, etwas Schweres (ein Frauenkörper?), ins Meer geworfen wird. Doch, obwohl Lo am Abend vorher, sich von der Frau in dieser Cabin 10, eine Wimperntusche ausgeliehen hat, ist diese Kabine nun picobello sauber und laut Passagierliste niemals belegt gewesen. Es fehlt auch niemand an Bord, weder von den Passagieren noch von der Crew. Und niemand glaubt Lo! Die anderen und sogar Lo selber beginnt allmählich an ihrem Verstand zu zweifeln, bis es zu spät ist und sie in eine tödliche Falle tappt? Meine Meinung: Ein gelungener Einstig, es geht direkt rein in die Geschichte. Die Journalistin ist eine Person mit nicht sehr großem Selbstbewusstsein, sie hat Angst-und Panikattacken, nimmt dagegen Medikamente und auch mit dem Alkohol ist sie nicht sehr zurückhaltend. Diese Kombination macht sie bei einigen nicht sehr glaubwürdig. Ihr Charakter ist auch schwer zu beschreiben, sie ist in meinen Augen recht chaotisch, sehr spontan und sprunghaft, nicht gerade der Typ taffe Journalistin. (Aber sie wächst in dem Buch noch über sich hinaus – finde ich). Die weiteren Gäste auf dem Schiff hätte ich mir lieber einzeln und besser vorgestellt gewünscht. Es waren mir zu viel auf einmal, ich habe schwer den Überblick behalten, wer Wer ist und wie ihre Verflechtungen und oder ihre Aufgaben sind, obwohl es nur 10 waren). Der Schreibstil gefällt mir: Tolle bildliche Vergleiche: z.B. ...sah er aus wie ein wütender Falke, der den Abschuss durch einen Wildhüter überlebt hatte und nun auf Rache aus war. Der Spannungsbogen wurde auch kontinuierlich gesteigert, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wenn wir die ganze Zeit gerätselt haben ob ein Verbrechen stattgefunden hat und wenn ja, wer Täter (irgendwann war jeder mal verdächtig) und wer Opfer ist, so wussten wir gegen Ende zu die Antwort aber somit kam gleich weitere Hochspannung auf: wer ist die weitere Leiche? Ist es Lo? Und dann kamen die Wendungen Schlag auf Schlag. Mit unglaublichem Staunen hat mich der letzte Abschnitt durch ein Wechselbad der Gefühle geführt. Auch wenn das Buch, wenn man es im Rückblick auseinander nimmt und zerpflückt, einige Ungereimtheiten hat und sich einige Fragen auftun, war es für mich absolut fesselnd und ich kann es mir sehr gut als Film vorstellen. Autorin: Ruth Ware wuchs im südenglischen Lewes auf und lebte eine Zeit lang in Paris. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Nordlondon. Gleich mit ihrem ersten Thriller „Im dunklen, dunklen Wald“ wurde sie zur Bestsellerautorin. Beide Bücher werden in Hollywood verfilmt. Mein Fazit: Ein echt gelungener Thriller: Mysteriös, Nervenkitzel, gewaltige Spannung und sogar bis zum Schluss überraschende Wendungen. Für mich ein Pageturner par excellence. 5 Sterne«
ANTWORTEN
»Ich vergebe "Woman in Cabin 10" volle 5 von 5 Herzen in allen Kategorien. Die Autorin Ruth Ware hat in ihrem Thriller ein beängstigendes Szenario aufgebaut und aus einer sonst harmlosen Erholungsreise auf dem offenen Meer, einen Horrortrip mit seltsamen Passagieren und einer ausweglosen Situation geschaffen. Ich habe mitgefiebert und meine Nerven waren ständig zum Zerreißen gespannt! Ein Leseerlebnis für düstere Tage. Für jeden Leser, der Nervenkitzel liebt! Story 5/5, Charaktere 5/5 , Gefühle 5/5, Spannung 5/5, Schreibstil 5/5 , Ende 5/5«
ANTWORTEN
»Laura Blacklock, genannt Lo, erhält die Chance, sich auf einer Fjordkreuzfahrt als ernsthafte Journalistin zu etablieren. Zugleich ist die Fahrt auf der luxuriösen Aurora eine Flucht vor ihrem Freund, der sie zu einer Entscheidung drängen will und vor der Einsamkeit in ihrer Wohnung, in der sie überfallen wurde. Das Schiff erweist sich als wirklich exzellent ausgestattet, umfasst 10 Passagierkabinen und verfügt über handverlesenes Personal. Lord Bullmer, der Eigentümer, reist mit seiner jungen, aber schwer kranken Frau. Welches Ziel hat diese Kreuzfahrt? Ein bekannter Abenteurer ist an Bord, andere Reporter, ebenso ein ehemaliger Kollege, Ben Howard. Der ist immer noch an Lo interessiert. Am Anreisetag ist Lo übermüdet, traumatisiert, angeheitert. In der Nacht hört sie in der Nachbarkabine, wie ein schwerer Gegenstand (ein Körper?) ins Wasser fällt. Seitdem ist die junge Frau aus Kabine 10 verschwunden. Lo fürchtet, dass der mutmaßliche Mörder es jetzt auch auf sie als Zeugin abgesehen haben könnte. Sie macht sich auf die Suche nach der verschwundenen Frau. Aber Niemand glaubt ihr. Sie spricht mit allen Servicemitarbeitern, jedoch hat Keiner die Vermisste je gesehen. Es wird immer unheimlicher, die Route wird geändert, der Funkverkehr ist gestört, Fotoapparate werden unbrauchbar... Lo findet sich eingesperrt in einer winzigen Kabine unter Deck wieder. Einblendungen von Freunden und Familienmitgliedern, die verzweifelt auf ein Lebenszeichen von ihr hoffen,lassen Schlimmes ahnen. Dann wird eine unbekannte Frauenleiche gefunden. Als Leser ist man hin- und hergerissen. Wie glaubwürdig ist Lo? Überraschende Wendungen halten die Spannung aufrecht. Kaum hofft man auf eine erfreuliche Begegnung, kommt eine Wende zum Schlechten. Wie wird das enden? Für Leser, die Überraschungen und Aktion lieben, perfekt.«
ANTWORTEN
»Lo Blackwood soll als Journalistin die Jungfernfahrt der Aurora begleiten. An Bord des Schiffes ist alles vertreten, was Rang und Namen hat und in Lord Bullmers neue Firma investieren und kräftig die Werbetrommel rühren soll. Lo, die dank eines Überfalls in ihrer Wohnung froh ist, dieser zu entkommen, ahnt nicht, in welchen Strudel sie gerade hineingeraten ist. Für das Galadinner am Abend leiht sie sich von der Dame aus der Nachbarkabine Wimperntusche und gerät dadurch mitten hinein in einen Mordkomplott, bei dem sie scheinbar als nächstes auf der Liste steht. Als Lo nachts ein dumpfes Geräusch hört und einen Blutfleck auf der Reling der Nachbarkabine sieht und eigene Ermittlungen über die Bewohnerin von Cabin 10 anstellt, zieht sich die Schlinge immer fester um ihren Hals. Ein Psychothriller der ganz besonderen Art auf einem Luxusschiff, auf dem es scheinbar kein Entkommen gibt. Nach ihrem Bestseller „Im dunklen, dunklen Wald“ ein gelungener weiterer Psychothriller, bei dem man sich Seite um Seite fragt, wer hier die „Wahrheit“ sagt.«
ANTWORTEN
»(Psycho-) Thriller - Wahn oder Wirklichkeit? Wie kann eine Frau verschwinden die es nie gegeben hat? Diese Frage stellen sich alle auf der Jungfernfahrt des Luxuskreuzfahrtschiffes auf dem Weg durch die norwegischen Fjorde. Denn die Reise-Journalistin Lo Blacklock behauptet steif und fest, dass in einer unbemannten Kabine eine junge hübsche Frau war und Sie in der Nacht mitbekommen hat, dass eine Leiche über Bord geworfen wurde. Doch niemand sonst hat diese Frau zuvor an Bord gesehen und so wird Jo - die in Ihrer Vergangenheit bereits an Depressionen und einer Angsterkrankung litt - als psychisch krank abgestempelt. Unheimliche Dinge geschehen an Bord und nur Jo kann die Wahrheit herausfinden. Wahn oder Wirklichkeit? Das ist hier die Frage aller Fragen. Ich hatte mich im Vorfeld wirklich sehr auf Ruth Ware`s neuen Thriller gefreut, der bereits als internationaler Bestseller gefeiert wird. Die Inhaltsangabe fand ich mehr als spannend und auch das wunderschön mit Effekt gestaltete Cover zog mich in seinen Bann. Doch jetzt im Nachhinein fand ich es nicht einfach eine Rezension zu schreiben - zu sehr hin und her gerissen war ich einige Tage von dem Gelesenen. Einerseits ein wirklich spannender und fast schon gruseliger Thriller der mich wirklich mitgerissen hat. Die Autorin hat es sprachlich glänzend geschafft, eine düstere Psychothriller-Stimmung herzustellen. Man kann die Angst und Sorgen von Lo fast am eigenen Körper spüren. Und doch ist da etwas was mich von einer hervorragenden Bewertung für dieses Buch abhält. Dafür ist wohl größenteil die Hauptprotagonistin Lo selbst verantwortlich. Denn sie wurde mir das ganze Buch über nicht sympathisch. Sei es durch Ihre Alkoholsucht - denn dadurch versucht sie Ihre Schlaflosigkeit zu bekämpfen oder sei es allgemein Ihr Verhalten in dem "Mordfall" dass ich teilweise äußerst seltsam finde. Zudem sind mir einige Ungereimtheiten aufgefallen oder eher kuriose Zufälle, die zwar für die Handlung notwendig sind aber eher an den Haaren herbei gezogen wirken. Die Strukturierung des Thrillers finde ich dagegen wieder hervorragend. Mir gefällt die Einteilung sehr gut. Die Sorgen und Ängste von Lo`s Angehörigen und Freunde am Ende der einzelnen Teile - ob als What`s App Nachricht oder Facebook-Diskussion - sorgen bei mir für reichlich Verwirrung und erzeugen eine enorme Spannung auf das kommende Erleben. Man erlebt diese traumatische Reise komplett aus der Sicht von Lo. Einerseits tut sie mir leid, sie hatte es bisher scheinbar nicht leicht im Leben, ist von Ängsten geplagt und versucht sich Ihren Platz in der Welt zu erkämpfen. Das ihr an Bord niemand Glauben schenkt verängstigt Sie noch mehr und es stellt sich wieder die Frage: Wem kann Lo Vertrauen? Ist sie verrückt geworden? Oder befindet sich tatsächlich ein Mörder an Bord? Ein durchaus gelungener (Psycho-)Thriller mit einer eher unsympathischen Hauptprotagonistin. Die Spannung - die Handlung - die Angst - alles ist spürbar und man fiebert Seite über Seite der Lösung entgegen. Ich vergebe sehr gerne 4 Sterne für "Woman in Cabin 10".«
ANTWORTEN
»Norwegische Fjorde? Da springt mein Herz gleich höher, doch hier dreht es sich mehr um die Story die auf dem Schiff spielt, als um landschaftliche Beschreibungen, aber das hat mich nicht gestört. Lo Blacklock ist Journalistin und wird von ihrer Chefin auf diese Jungfernfahrt des Luxusschiffes geschickt. Auf den ersten Blick, bei dem Prunk und Luxus im Vordergrund stehen, könnte man denken, coole Sache, hier kann man entspannen und das vollkommen umsonst. Doch für Lo wird es nicht ganz "umsonst" bleiben, denn nach schon einer Nacht, bangt sie um ihr Leben. Sie sieht "angeblich" eine Person über Bord gehen, die vom Balkon ihrer Nachbarkabine geworfen sein muss. Doch eigentlich wird ihr vom Schiffsinhaber bestätigt, das der Passagier von Kabine 10 abgesagt hat und somit die Kabine nicht vermietet ist. Doch wer war dann die junge Frau, die Lo am Nachmittag die Schminke geliehen hat, als sie an die Tür Nr. 10 klopfte? Ist sie die Frau, die über Bord ging? Oder ist sie gar die Mörderin? Keiner glaubt Lo und ihre privaten Nachforschungen bleiben auf dem Schiff, mit den recht wenigen Passagieren, nicht unbemerkt. Öfters liest sie Warnungen, ihre Nase nicht weiter in diese Geschichte zu stecken, doch Lo bohrt immer weiter, bis es zu einer dramatischen Wendung kommt, die ich so vorher nicht erahnte. Diese Dramatik auf einem sehr beengten Raum, ohne Fliehen zu können und auch ohne Hilfe zu holen, da keine Verbindung zur Außenwelt besteht, machen alles noch spektakulärer. Einzig und allein die, oftmals sehr nervige, Protagonistin Lo ging mir auf den Keks. Sehr gut gefallen haben mir die exakten Beschreibungen des Schiffes, der Luxusausstattung und die anderen Mitfahrer. Fazit Das Debüt von Ruth Ware *Im dunklen dunklen Wald* hat mir sehr gut gefallen, *Woman in Cabin 10* reicht hier leider nicht ganz heran, aber trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.«
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