Coverbild Wer wir sind von Sabine Friedrich, ISBN-978-3-423-41625-2

Wer wir sind

Roman
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So wie in ›Wer wir sind‹ sind sie uns noch nie begegnet, die Moltkes und die Stauffenberg-Brüder, die Bonhoeffers, Lebers und die Dohnanyis, die Schulze-Boyens, die Schumachers, Coppis und all die anderen, die sich - aus den unterschiedlichsten Gründen - entschlossen haben, Hitler und seinem menschenverachtenden Regime die Stirn zu bieten.

›Wer wir sind‹ – der Roman über den Deutschen Widerstand

Vom Kaiserreich bis in die Nachkriegszeit spannt sich der Bogen, von den Schlössern Ostelbiens zu den Seen Wisconsins, von Künstlerateliers und Kleingartensiedlungen zu den großbürgerlichen Villen des Berliner Westens, von Londoner Ministerien bis an die Ostfront und in den Schuppen von Plötzensee.

Die Lebensgeschichten all dieser Menschen mit ihren vielfältigen freundschaftlichen, beruflichen oder verwandtschaftlichen Verbindungen treffen uns in ›Wer wir sind‹ mit einer unglaublichen Wucht. Die Erzählung ihrer Schicksale wirft Fragen auf, die universell und zeitlos sind.

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2032 Seiten, ISBN 978-3-423-41625-2
Autorenporträt
Portrait des Autors Sabine Friedrich

Sabine Friedrich

Sabine Friedrich, 1958 in Coburg geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte 1989 in München. Seit 1996 lebt sie mit ihrer Familie wieder in Coburg.
Buchspecial, Belletristik/Sachbuch
Special

Sabine Friedrich: Wer wir sind

Hintergrundinformationen zu Sabine Friedrichs einzigartigem Roman über den Deutschen Widerstand.

Mediathek

Sabine Friedrich über ihre erste Begegnung mit Peter Weiss
Sabine Friedrich über den Einfluss der ›Ästhetik des Widerstands‹ von Peter Weiss auf ihre Arbeit

Sabine Friedrich über ihre Einschätzung von Peter Weiss in der Literaturgeschichte

Sabine Friedrich - Wer wir sind

Sabine Friedrich: Wer wir sind - Harald Poelchau, Gefängnispfarrer Plötzensee
Sabine Friedrich: Wer wir sind Clip 2 - Libs und Harro Schulze-Boysen


Sabine Friedrich: Wer wir sind Clip 3 - Freya und Helmut Moltke, Kreisauer Kreis

Pressestimmen

Buchkultur, Juni/Juli 2013
»Sabine Friedrich hat ein umfassendes Opus über den deutschen Widerstand unter Hitler verfasst.«
Gert Scobel im Gespräch mit Regina Ziegler, 3satbuchzeit, März 2013
»Wenn Sie angefangen haben, können Sie gar nicht mehr aufhören.«
Rudolf Barrois, Der neue Tag, März 2013
»Die sorgfältige Recherche bis ins kleinste Details, die kluge Ausschöpfung der unzähligen Quellen machen dieses Werk zu einer beispielhaften Dokumentation im besten historischen Sinne.«
Carsten Tergast, Bücher, Januar-Februar 2013
»Wer den Roman liest, begreift: Das Gute kommt nicht in die Welt, es ist da.«
Christiane Badenberg, Ärzte-Zeitung, 14./15.12.2012
»Die Geschichte des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus fasziniert bis heute viele Menschen.«
Daniela Deeg, Augsburger Allgemeine , November 2012
»Auf über 2000 Seiten ist eine Collage entstanden, die historische Quellen mit literarischer Fiktion mischt.«
Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, November 2012
»Zu bewundern ist der bedingungslose Mut der Autorin, sich diesem übermächtigen Thema zu stellen.«
Eckart Baier, Börsenblatt, November 2012
»In ihrem Roman ›Wer wir sind‹ beschreibt Sabine Friedrich das Leben im deutschen Widerstand. Ein Buch über die großen Fragen des Seins.«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, November 2012
»Ein Buch wie ein Denkmal für die Helden des deutschen Widerstands. Ein Meilenstein der deutschen Literatur!«
Ulrich Faure, Buchmarkt, November 2012
»Sabine Friedrichs Roman über den deutschen Widerstand (Rote Kapelle, Weiße Rose, Kreisauer Kreis, 20. Juli) unter dem Titel ›Wer wir sind‹ darf schon jetzt eine Sonderstellung in der deutschen Literatur für sich beanspruchen.«
Stefan Brams, Neue Westfälische, Oktober 2012
»Sabine Friedrich hat unter dem Titel ›Wer wir sind‹ einen monumentalen Roman über den deutschen Widerstand gegen Hitler geschrieben.«
FOCUS Online, Oktober 2012
»Sabine Friedrich bleibt historisch genau, immer eng an den Quellen, gerät aber nie ins Dozieren. Sie umspannt dabei mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte.«
FOCUS Online, Oktober 2012
»Deshalb ist ›Wer wir sind‹ nicht nur ein Buch über den deutschen Widerstand, sondern auch ein großer Gesellschaftsroman.«
Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse, Oktober 2012
»Es ist ein überwältigender zeithistorischer Roman, der einen ganzen Kosmos entfaltet, ein Buch über die Nazi-Zeit, ein Buch über jene, die im Widerstand waren.«
Sarah Hofmann, Deutsche Welle, dw.de, Oktober 2012
»Ein Roman, in dem die Verkettung unglücklicher Umstände eine wichtige Rolle spielt. Sabine Friedrich beleuchtet auch diesen Teil der Geschichte des deutschen Widerstands.«
FOCUS, Oktober 2012
»Der 2000-Seiten-Roman über den Widerstand gegen Hitler erzählt spannend Geschichte in Geschichten. Beeindruckende Zeitzeugen in einem zeitlosen Werk.«
Gerhard Spörl, Der Spiegel, 40/2012
»Das Buch gehört zu den spektakulären Neuerscheinungen in diesem Herbst.«
Pforzheimer Zeitung, August 2012
»Die Lebensgeschichten all dieser Menschen mit ihren vielfältigen freundschaftlichen, beruflichen oder verwandtschaftlichen Verbindungen treffen uns in diesem Roman mit einer unglaublichen Wucht.«
Mario Schwegmann, Stadtblatt Osnabrück
»›Wer wir sind‹ ist eine Herausforderung für den Leser, aber ein Werk von bleibendem Wert.«
Prof. H. Nizze, Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern, Heft 12/2013
»›Wie das Gute in die Welt kommt,‹ zeigt Sabine Friedrich in ihrem gewaltigen, zeitübergreifend beachtenswerten und unbedingt empfehlenswerten Roman ›über den deutschen Widerstand‹.«
Volker Heigenmooser, literaturkritik.de, Oktober 2013
»Sabine Friedrich schreibt mit viel Empathie bis zu großer Sympathie für ihre Figuren. Das ist die Voraussetzung dafür, dass uns Lesenden diese Personen sehr nahekommen.«
Christel Berger, Ossietzky - Zweiwochenschrift für Politik/Kultur/Wirtschaft, Juni 2013
»Sabine Friedrich hat bewundernswert umfangreich recherchiert und sich bemüht, alle politischen Facetten des Widerstandskampfes zu berücksichtigen.«
Ulrike Langer, infranken.de, April 2013
»Damit sei ihr ein spannender, hoch emotionaler und bei aller Länge auch sehr gut lesbarer Roman geglückt.«
Bücher-Magazin, April-Mai 2013
»Hier hat Sabine Friedrich wirklich Großartiges geleistet.«
Sebastian Laux, Rhein-Magazin, April 2013
»Die Lebensgeschichten all dieser Menschen mit ihren vielfältigen freundschaftlichen, beruflichen oder verwandtschaftlichen Verbindungen treffen uns in diesem Roman mit einer unglaublichen Wucht.«
inTro - Kundenmagazin der Stadtwerke Troisdorf, März 2013
»Sehr empfehlenswert!«
Mario Schwegmann, Stadtblatt Osnabrück, Dezember 2012
»›Wer wir sind‹ ist eine Herausforderung für den Leser, aber ein Werk von bleibendem Wert.«
Marianne Natalis, Altmühl-Bote, November 2012
»Sechs Jahre lang ist Sabine Friedrich abgetaucht in die Geschichte des Widerstands und ihren Roman.«
Sabine Jansen-Nöllenburg, LZ Rheinland, November 2012
»Die Geschichten dieser mutigen Widerstandskämpfer und ihre Beziehungen untereinander sind in diesem wichtigen und opulenten Roman zu lesen, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.«
Gabriele Weingartner, Die Rheinpfalz, November 2012
»Es ist eine Sensation, wenn denn Bücher überhaupt noch eine Sensation wären.«
Klaus Walther, Lesart, November 2012
»Vielleicht müsen solche Versuche unternommen werden, unvergessene Geschichten aus der Geschichte rufen immer wieder nach neuer Erkundung und Bewertung.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, lifestylesite.de, Oktober 2012
»›Wer wir sind‹ ist ein ganz wichtiger und berührender Roman, der zeitlose moralische Fragen neu stellt, deren Beantwortung wir uns auch heute nicht entziehen können.«
Christian Döring, buecherveraendernleben.npage.eu, Oktober 2012
»Hat man mit dem Lesen erst einmal begonnen, kann man sich ihm nicht mehr entziehen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Im April 1958 war ich gerade einmal acht Monate alt, als meine Familie von Nürnberg ins deutschsprachige Ostbelgien umzog, weil mein Vater für eine deutsche Werkzeugmaschinenfabrik dort eine Betriebsstätte aufbauen sollte. In die Grundschule kam ich 1963, als einziger « Ausländer » (die deutsch-belgische Landesgrenze war immerhin knapp zehn Kilometer entfernt). Wie mir meine Eltern später berichteten, kam ich bereits in den ersten Schuljahren mit für mein Alter eigentümlichen Fragen nach Hause, über den Weltkrieg, die Judenverfolgung und die Nazis. Und diese Fragen waren ja nicht etwa in den Köpfen meiner Schulkameraden so entstanden, sondern über den Umweg ihrer Familiengespräche (bei uns ist ein Deutscher in der Klasse… ) von den Eltern mitgegeben worden. Ich kann mich noch gut an das befremdliche Gefühl erinnern, mit (unangenehmen) Themen konfrontiert worden zu sein, zu denen ich nichts wußte und nicht reagieren konnte. Auch gut 45 Jahre später, im Gespräch mit guten Freunden, kommt zuweilen wieder das Unverständnis auf: wie konnte das damals in Deutschland geschehen? wieso haben Deine Eltern nicht reagiert? was ist bei Euch Deutschen anders? Es hat immer wieder Momente und Zeiten gegeben, wo ich mich eines gewissen « Deutschseins » geschämt habe, immer dann wenn großspurig, laut, unmißverständlich Deutsch so gesprochen und vorgelebt wurde, daß ich an die Geschichte dachte und keiner von denen sein wollte: also sprach ich französisch, niederländisch, englisch… blieb aber beim Lesen und der kulturell-geschichtlichen Neugier dem Deutschen treu. Vor zwei Jahren wurde ich auf die Neuauflage Hans Falladas « Jeder stirbt für sich allein » aufmerksam (und verschlang das Buch) und im Herbst 2012 stieß ich auf einen Artikel im Spiegel, der den neuen Roman von Sabine Friedrich « Wer wir sind » vorstellte. In einer Bahnhofsbücherei kaufte ich das Buch und stieg in diesen großartigen Roman ein, wohl wissend, daß zweitausend Seiten einige Monate Abend- und Reiselektüre bedeuten würden. Als ZEIT Abonnent seit dreißig Jahren wartete ich dann (vergebens) auf eine Rezension - fand schließlich nur einen Fünfzeiler mit dem Credo: »mit dieser umfangreichen Dokumentation hätte die Autorin wohl besser ein gutes Sachbuch geschrieben ». Ich bin ja nur froh, sie hat es – eben - nicht getan! Einige Akteure des Widerstands kannte ich ja; zum 20. Juli hatte ich im damaligen schwarz-weiß Fernsehen Filme und Dokus über Stauffenberg gesehen. Auch Viktor Frankl´s Lebensbeschreibung eines Juden im Nazideutschland war mir bekannt, aber ich machte mir wohl keine Vorstellung, wie vielfältig versponnen die Netze des intellektuellen und tätlichen Widerstandes tatsächlich waren. Sicher gibt es dazu viele andere Bücher, Sachberichte, auch all die Briefe und Dokumente der Protagonisten selbst. Aber: Friedrich´s Roman bringt uns in den Alltag all dieser Menschen, von denen der Leser bereits am Anfang des Leseabenteuers weiß, daß sie alle sterben werden. Und gerade der Freiraum des Romans belebt ein Zeitgefühl, eine Wahr-scheinlichkeit, die mir unabhängig von den Detailfragen (die man sowieso wieder vergißt) eine Sinngestaltung ermöglicht, wie nämlich Gedanken und Strategien reiften, wo die Hindernisse in- und außerhalb des deutschen Reiches waren, wie das Gewissen auf persönliche Art die Führung übernahm und den uns bekannten Lauf der Dinge gestaltete. Einmal eingetaucht, eingelullt in die Beschreibung der Schauplätze, Landschaften, Familienbeziehungen, begleitet man die ausgesuchten Protagonisten in ihrem Alltag, bis hin zu Gefängnis, Verurteilung und Ermordung. Und erfreulicherweise beschäftigt man sich wenig mit Hitler, den Nazis und ihren Schergen, sondern mit den « Guten, die in die Welt kamen ». Und das ist doch nun wirklich eine bahnende Neuerung, wenn Sabine Friedrich uns ermuntert, nicht erneut dem düsteren Wahn der Verbrecher zu folgen, sondern uns resolut den Guten zuzuwenden. Für mich war diese Erkenntnis zuerst mit einem Aufatmen verbunden: es gab sie also doch, die aktiven Nicht-nazis, die « Helden », die guten Deutschen, und hier ist das Buch das alle dazu lesen können und sollen! In den Beschreibungen des Alltags erleben wir mit den Protagonisten, und wissen doch zugleich, daß wenige von uns gleichen Mut und Ausdauer entwickelt hätten. Und weiter: diese liebevoll und demütig auf ihre Männer schauenden Frauen, war das wirklich das Beziehungsbild noch vor zwei Generationen? und warum haben die Widerständler sich nicht doch in Sicherheit gebracht, ihren leiblichen Kindern zuliebe? Wer würde heute sein Land, seine Heimat vor die Familie stellen? Meinen Kindern ist Nation und Heimatgefühl in dieser Form nicht (mehr) gegeben, sie bewegen sich in Europa und können sich etwas anderes als freie Meinungsäußerung gar nicht vorstellen. Politik und Geschichte sind weit weg von ihrem Tagesgeschehen! Und finden wir nicht in den Schriften des Kreisauer Kreises das gleiche Gedankengut, auf dem unser heutiges Europa sich nach dem Krieg schrittweise aufgebaut hat? mit einem „integrativen“ Platz für Deutschland? Und das war schon vor über siebzig Jahren so in den Köpfen einiger Vor-Denker, unter welch schrecklichen Bedingungen? « Wer wir sind » betrifft uns über die Fakten des deutschen Widerstandes hinaus. Wer sind wir Deutschen in Europa und der Welt? Wer sind wir, jeder von uns, in dieser Zeit des Individualismus und der Globalisierung? Mit diesen Fragen, die der Roman ja nur anstößt, kann eine neue Geschichte beginnen, oder es können – wie bei mir - vierzig Jahre alte Erinnerungen friedlicher erscheinen. Mit meiner Familie und meinen Berufskontakten bewege ich mich viel inner- und außerhalb Deutschlands und Europas. Heute bin ich (wieder) gerne und bewußt Deutscher und achte auf mein « Deutschsein », wenn ich mit anderen spreche oder erlebe. Aber ich trete auch für deutsche Wissenschaft, Literatur und Geschichte ein. Sabine Friedrich´s großes Werk hat es mir nicht nur leichter gemacht, sondern auch den gesunden Menschenverstand und meine Motivation gestärkt, in den Menschen das Gute und Geniale zu erfühlen ; auch den guten Deutschen einen respektablen Platz in der Kriegsgeschichte zu geben, auch wenn tausend andere Aspekte beleuchtet und berichtet werden können. Es ist keine « Wiedergutmachung »; es ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Stoffen, die uns im Inneren bewegen, zusammenhalten, antreiben. Die Frage « wer wir sind » gehört an jeden Frühstückstisch, und das nun vorliegende Buch aufmerksam gelesen und geschätzt.«
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