Schlußchor

Drei Akte

»Bedenken sie aber: Sein ist Gesehenwerden. Selbst Gott der Allmächtige konnte nicht darauf verzichten, sich zu offenbaren. Das ganze große Universum konnte nicht darauf verzichten, ein Wesen hervorzubringen, das es beobachtet. Und selbst Sie, werte Damen, Herren, verzehren sich nach dem einen Auge, das sie überblickt, das Ihre wahre Gestalt ans Licht befördert. Erkannte wollen Sie sein!«

Der Poet, Historiker und Mythenforscher Botho Strauß beschreibt, wie Gegenwart im Augen-Blick des Geschehens Geschichte wird.

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Von der Sorge um das Bild für die Mit- und Nachwelt. 
Schlußchor

»Bedenken sie aber: Sein ist Gesehenwerden. Selbst Gott der Allmächtige konnte nicht darauf verzichten, sich zu offenbaren. Das ganze große Universum konnte nicht darauf verzichten, ein Wesen hervorzubringen, das es beobachtet. Und selbst Sie, werte Damen, Herren, verzehren sich nach dem einen Auge, das sie überblickt, das Ihre wahre Gestalt ans Licht befördert. Erkannte wollen Sie sein!«

Der Poet, Historiker und Mythenforscher Botho Strauß beschreibt, wie Gegenwart im Augen-Blick des Geschehens Geschichte wird.

Bibliografische Daten
EUR 9,00 [DE] – EUR 9,30 [AT]
ISBN: 978-3-423-12279-5
Erscheinungsdatum: 01.09.1996
2. Auflage
104 Seiten
Sprache: Deutsch
Zusatzinfos: Lehrerprüfexemplar
Autor*innenporträt
Botho Strauß

Botho Strauß wurde am 2. Dezember 1944 in Naumburg/Saale als Sohn eines Lebensmittelberaters geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Remscheid und Bad Ems studierte er 5 Semester Germanistik, Theatergeschichte und Soziologie in Köln und München. 1967-1970 Redakteur und Kritiker der Zeitschrift „Theater heute“. 1970-1975 dramaturgischer Mitarbeiter an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin. Botho Strauß ist Mitglied des PEN-Zentrums und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Sein schriftstellerisches Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet; 1987 wurde ihm der Jean-Paul-Preis und 1989 der Georg-Büchner-Preis verliehen. Seine Theaterstücke gehören zu den meistgespielten an deutschen Bühnen. 

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