Coverbild Heimatmuseum von Siegfried Lenz, ISBN-978-3-423-13413-2
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Heimatmuseum

Roman
Erinnerungen an Masuren. »Ein leidenschaftliches Plädoyer für einen unideologischen Heimatbegriff.« Peter Mohr in der ›Wiener Zeitung‹.

Mit schweren Brandverletzungen liegt der Teppichwirker Zygmunt Rogalla im Krankenhaus einer norddeutschen Kreisstadt und versucht einem jungen Besucher, dem Freund seiner Tochter, die Gründe für eine unfaßbare Tat zu erklären: Er hat mit voller Absicht das masurische Heimatmuseum in Brand gesteckt, das er selbst unter großen Opfern in Schleswig-Holstein aufgebaut hat, um das Erbe seiner verlorenen Heimat zu retten. Warum?

Schicht um Schicht enthüllt er die Motive der Brandstiftung. Er erzählt von der masurischen Kindheit und Jugend, von den Schrecken der beiden Kriege, die seine Heimat zerstört haben, von Flucht und Vertreibung ... »Lenz schreibt keine Heimweh-Literatur: Er unterschlägt nichts. Er begründet den Verlust, sucht in der Geschichte nach den Wurzeln, um daraus Lehren für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.« (Horst Bienek)

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Heimatmuseum von Siegfried Lenz, ISBN-978-3-423-13413-2
1. Februar 2006
978-3-423-13413-2
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dtv Literatur
800 Seiten, ISBN 978-3-423-13413-2
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt

Siegfried Lenz

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen ...

Preise und Auszeichnungen

Corine
2002 - Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
1988
Wilhelm-Raabe-Preis
1987
Autorenspecial
Special

Siegfried Lenz - Klassiker der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur

Er zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Sein literarisch unvergleichliches Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht und alle Preise rühmten das unerschrockene Engagement des Autors. Seine Werke sind Bilder einer Epoche.

Pressestimmen

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Leserstimmen

Ihre Meinung
»2.2.2005 Ein großartiger Roman,eine einzigartige Sprache, eindrucksvolle Bilder, ein feiner, unverwechselbarer Humor und eine Traurigkeit zugleich. Ein Buch, das mich gefangen nahm bis zur letzten Seite. Und nun am Ende ist es ganz merkwürdig. Da bin ich draußen und wäre doch so gern noch ein bisschen drinnen geblieben, wenigstens noch am Bett von Zygmunt Rogalla. Vielleicht hätte ich noch was fragen mögen«
ANTWORTEN
»In der Schule lasen wir die "Deutschstunde" von Lenz, welche mir sehr gut gefallen hat. Ich kaufte dann auf gut Glück ein weiteres von ihm, zufälligerweise war es das "Heimatmuseum". Ich las es mit grossem Vergnügen und war fast ein bisschen traurig, als es fertig war. Super Buch.«
ANTWORTEN
»Bisher das beste Buch, das ich von Siegfried Lenz gelesen habe.«
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