Coverbild Wilde Freude von Sorj Chalandon, ISBN-978-3-423-43768-4
Leseprobe

Wilde Freude

Roman
›Thelma und Louise‹ mitten in Paris

Als die Pariser Buchhändlerin Jeanne die Diagnose Brustkrebs
bekommt, verlässt sie ihr Mann, weil er das Leid seiner Frau nicht erträgt. Den Rat ihrer Ärzte, sich Unterstützung zu suchen, setzt sie auf überraschende Weise um: Ihre engsten Verbündeten im Kampf gegen den Krebs werden Brigitte, Assia und Mélody, allesamt Frauen, denen das Schicksal nicht wohlgesinnt war. Und so zögert Jeanne nicht lang, als ihre Mithilfe gefragt ist bei einem gewagten Coup: Geplant ist ein Überfall auf den größten Juwelier der Stadt, im Herzen von Paris.

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eBook
Aus dem Französischen von Brigitte Große
Deutsche Erstausgabe, 288 Seiten, ISBN 978-3-423-43768-4
Autorenporträt
Portrait des Autors Sorj Chalandon

Sorj Chalandon

Sorj Chalandon, geboren 1952 in Tunis, gilt als einer der bedeutendsten Journalisten und Schriftsteller Frankreichs. Viele Jahre lang schrieb er für die Zeitung ...
Übersetzerporträt

Brigitte Große

Brigitte Große, 1957 in Wien geboren, studierte Philosophie, Musikwissenschaft, Soziologie und Psychologie in Wien und Hamburg. Anschließend war sie als Lektorin und ...
Autorenspecial
Special

Sorj Chalandon

»Keine Frage, Chalandon kann Geschichten erzählen.« Cornelius Wüllenkemper im Deutschlandradio

Themenspecial
Special

Was für Frauen!

Die Heldinnen in unseren Romanen stellen sich ganz unterschiedlichen Herausforderungen.
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Pressestimmen

Die Presse, November 2020
»Dem französischen Schriftsteller Sorj Chalandon ist ein Kunststück gelungen: als Mann ein durch und durch einfühlsames Buch über Frauen mit Krebs zu schreiben.«
Jeannette Villachica, Wiener Zeitung extra, 21./22.11.2020
»In Sorj Chalandons Roman ›Wilde Freude‹ werden krebskranke Frauen zu Gangstern. Dabei balanciert der französische Autor zwischen Ironie und Mitgefühl.«
BARBARA, November 2020
»Sorj Chalandon schreibt einfühlsam von einer Pariser Buchhändlerin, die Gesundheit und Mann verliert, aber drei neue Freundinnen dazugewinnt (und mit ihnen einen Überfall plant).«
Dina Netz, WDR 5, Bücher, Buch der Woche, September 2020
»Sorj Chalandon erzählt von einer mutigen Frau, die das Leben am Schopf packt.«
Katja Petrovic, SR2, Der Nachmittag, August 2020
»Erst langsam, dann immer schneller setzt Sorj Chalandon diesen Lebens-Motor in Bewegung, und je mehr Fahrt seine abenteuerliche Emanzipationsgeschichte aufnimmt, um so wilder ist die Freude, die beim Lesen dieses wunderbaren Romans entsteht.«
Heilbronner Stimme, Februar 2021
»Das Buch ist ein Bekenntnis zur Freundschaft und einem Leben mit Freude.«
EXPRESS Sonntag, Februar 2021
»Tolles Buch!«
Petra Samani, buchblinzler.blogspot.com, Januar 2021
»Dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen, es entwickelt einen ganz eigenen Sog.«
Helmut Schneider, wien live, Dezember 2020
»Der französische Erfolgsautor versteht es, die Gefühle seiner Protagonistinnen ohne Sentimentalität wiederzugeben.«
Sabine Rahner, Badisches Tagblatt, November 2020
»Die vier Protagonistinnen sind bestechend klug analysiert.«
Augsburger Allgemeine, November 2020
»Sorj Chalandon sorgt dafür, dass die Leser mit Jeanne lachen und weinen können. Großartig.«
schreiblust-leselust.de, Oktober 2020
»Eine lebensbejahende Lektüre, ein Aufruf zu mehr Lebensmut. Kurz: Ein starkes Buch – (nicht nur) für starke Frauen!«
Film Sound & Media fsm, Oktober 2020
»Ein überaus warmherziges Buch darüber, was im Leben wichtig ist!«
nord-seiten.de, September 2020
»Ich habe den Roman innerhalb weniger Stunden gelesen und den rasanten Erzählstil sehr genossen. Die filmreifen Wendungen waren so überraschend wie kreativ.«
Bettina Armandola, bookreviews.at, September 2020
»Ein sehr lesenswerter Frauenroman, von einem Mann verfasst!«
Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, September 2020
»Eine gewagte und gekonnte Mischung, eben die ›Wilde Freude‹.«
Morgenpost am Sonntag Dresden, September 2020
»›Wilde Freude‹ heißt der Roman von Sorj Chalandon - eine Tragikomödie der besten Art.«
Anke Gappel, Meins, September 2020
»Großes Lesekino.«
Anke Gappel, tina, August 2020
»Macht Spaß und Mut!«
Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, August 2020
»Sorj Chalandons Roman >Wilde Freude< ist ein Buch des Trotzes, das gekonnt die Schwere mit dem Leichten mischt.«
Katrin Kaiser, Abendzeitung, August 2020
»>Wilde Freude> ist ein kleines feines Buch, das ein wenig wie ein modernes Märchen anmutet und allerlei philosophische Erkenntnis über das Leben in sich trägt.«
Roland Freisitzer, sandammeer.at, August 2020
»Großartig übersetzt von Brigitte Große, ist "Wilde Freude" eine wahre Freude. Es ist ein Roman, der viel wagt und noch mehr gewinnt.«
Dagmar Kaindl, Buchkultur, August 2020
»>Wilde Freude< ist ein Buch des Widerstands und der Rebellion, beunruhigend und befreiend, voller Trauer und Wut, Zärtlichkeit und Kraft.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Jeanne steht vor einem Scherbenhaufen. Ihre Ehe ist nicht mehr das, was sie einmal war und dann bekommt sie auch noch die Diagnose Brustkrebs. Wie soll sie das bewältigen? Wie soll sie mit diesen unerträglichen Schmerzen umgehen? Wie geht es zukünftig weiter? In all dieser Dunkelheit sieht sie dann doch ein Licht auf sich zukommen. Im Kampf gegen den Krebs treten plötzlich drei Frauen in ihr Leben. Wilde unbändige Freude herrscht unter den Frauen. Unermüdlicher Kampfgeist gegen den Krebs und ein verrückter und krimineller Plan wecken die Lebensgeister. Dieser Haufen ist so wild und einzigartig, ich bin froh, dass Jeanne nicht allein gelassen wird. Trotz Krebs gibt es Liebe, Freude, Freundschaft und Heiterkeit - ja auch so etwas wie Hoffnung, ein gemeinsamer Plan, ein gemeinsames Ziel. Den größten Juwelier Paris' auszurauben. Sorj Chalandon hat mich von der ersten Seite an überzeugt. Er gibt anfangs einen kurzen Einblick, was die Frauen zukünftig anstellen. Danach widmet er sich der Hauptfigur Jeanne und ihrer Diagnose. Der Autor hat die Gefühle und Gedanken seiner Hauptprotagonistin so echt rübergebracht: Jeder Satz war so tief verletzlich, als hätte er selbst Ähnliches durchlebt. Ich hab ihm alles abgenommen. Gefühlt fällt dem Autor das Schreiben leicht. Er hat sich nicht abgemüht. Jeanne wandelt sich im Laufe der Seiten. Erst das kranke graue Mäuschen, dann ist sie am Ende stärker und selbstbewusster als zuvor. So nach dem Motto "Who cares?" rauben die Frauen einen Juwelier aus ohne mit der Wimper zu zucken. Ich war gespannt, habe gelacht. Ich liebe "Wilde Freude". Diese verspürte ich selbst beim lesen. Am Ende bin ich wirklich begeistert. Mich hat das Buch berührt, mitgerissen und sehr gut unterhalten. Es gehört definitiv in die Kategorie "Lieblingsbücher".«
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