Coverbild Leo Berlin von Susanne Goga, ISBN-978-3-423-25362-8
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Leo Berlin

Kriminalroman
Jetzt im Großdruck

Im Berlin der 20er-Jahre bekommt es Kriminalkommissar Leo Wechsler mit einem mysteriösen Mord zu tun: Ein Wunderheiler wurde mit einer Buddhafigur aus Jade erschlagen. Wie sich herausstellt, war der Heiler kein unbeschriebenes Blatt – er hat seine wohlhabende Klientel mit Kokain versorgt. Als wenig später eine Prostituierte ermordet wird, vermutet Leo einen unmittelbaren Zusammenhang.

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Coverbild Leo Berlin von Susanne Goga, ISBN-978-3-423-25362-8
19. Juni 2015
978-3-423-25362-8
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Coverbild Leo Berlin von Susanne Goga, ISBN-978-3-423-21390-5
1. Juli 2012
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Coverbild Leo Berlin von Susanne Goga, ISBN-978-3-423-41371-8
1. Juli 2012
978-3-423-41371-8
7,99 [D]
Details
EUR 11,95 € [DE], EUR 12,30 € [A]
dtv großdruck
432 Seiten, ISBN 978-3-423-25362-8
Autorenporträt
Portrait des Autors Susanne Goga

Susanne Goga

Susanne Goga lebt als Autorin und Übersetzerin in Mönchengladbach. Sie ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Außer ihrer Krimireihe um Leo Wechsler hat sie mehrere ...

Veranstaltungen

Heinsberg, 23.02.2018

Lesung mit Susanne Goga

Susanne Goga »Nachts am Askanischen Platz «
Datum:
Freitag, 23.02.2018
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Buchhandlung Gollenstede
Hochstraße 127

Pressestimmen

G/Geschichte, November 2008
»Spannend, authentisch, lebhafte Dialogfolgen, fesselnde und sich kreuzende Handlungsstränge.«
krimi-couch.de
»Zeitreise in eine vom Krimi noch nicht entdeckte Epoche.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Ein rundum gelungener Erstlingsroman. Mit Leo Wechsler wurde ein Ermittler geschaffen, der ein grosses Lesepublikum verdient. Zudem ist es der Autorin gelungen, mit dem Zeitraum der 20er Jahre ein wirklich interessantes und spannendes "Umfeld" für die Geschichte des ersten Falles von Leo Wechsler zu erzeugen. Ich freue mich auf den zweiten Band.«
ANTWORTEN
»Wenn das Buch nicht so gelobt worden wäre, hätte ich aufgrund des Covers wohl einen großen Bogen drum gemacht, aber nun bin ich froh, dass ich es gelesen habe, denn es war mal ein ganz anderer Krimi. Zum einen ist die Zeit, in der "Leo Berlin" spielt, eine besondere, denn über die 20er Jahre habe ich bisher kaum etwas gelesen, aber dann noch ein Krimi, das gefiel mir besonders gut. Und dazu noch das Berlin der 20er Jahre, dass die Autorin so lebendig geschildert hat, dass es mir deutlich vor Augen stand, was auch immer wieder durch aktuelle Geschehnisse gefördert wurde, die jedoch nicht beliebig aufgezählt wurden, sondern wunderbar in die Geschichte eingebunden waren. Mit dem Protagonisten Leo Wechsler habe ich mich schnell angefreundet, er ist menschlich und hat auch so ein paar Macken, dabei ermittelt er zielstrebig und ist korrekt, gerade in den Zeiten des Umbruchs war das etwas Besonderes, da es zuviele Mitläufer gab, die sich den Nationalsozialisten anschlossen. Die Art des Kriminalfalls hat mich ebenfalls begeistert, alles war ein wenig rätselhaft, aber nicht blutig und sensationslüstern. Dass ich als Leser den Täter bereits vor der Polizei kannte, fand ich spannend, denn so konnte ich mitfiebern, ob der Kommissar die Spuren richtig zu deuten wusste. Ich kann "Leo Berlin" wärmstens empfehlen und freue mich schon auf den Nachfolgeband "Tod in Blau", der schon bestellt ist. Das gibt 10 von möglichen 10 Punkten von mir.«
ANTWORTEN
»Leo Berlin ist ein Roman, der fern vom abgedroschenem Krimisumpf, der das Genre diktiert, einen interessanten Schauplatz und selten beschriebene Zeit besitzt. Die Figuren sind menschlich und realistisch geschildert. Beim Lesen des Buches verspürt man nichts verkrampftes und es besitzt eine Leichtigkeit, die ein angenehmes Lesen ermöglicht. Die Krimihandlung wird so eingebracht, dass sie die besonderen, privaten Umstände der Hauptfigur Leo Berlin eher begleiten als im Vordergrund zu stehen. Leo ist ein Ermittler, der im Gegensatz zu üblichen Kommissar oder Detektiv im Krimigenre, interessanter wirkt. Er ist im Polizeidienst und Gesellschaft in einer Außenseiterposition, die sich aus seiner familiären Situation ergibt. Nach dem Tod seiner Frau ist er als Alleinerziehender Vater auf die Hilfe seiner Schwägerin angewiesen und steht kontinuierlich im Konflikt zwischen Beruf und Familie. Er ist ein Protagonist, mit dem man mitfühlen kann und der einem ans Herz wächst. Noch ein paar Worte zu der äußeren Erscheinung: Das atmosphärischen Cover und das komfortablen Format vermittelt ein positives Lesegefühl. Durchaus ein literarischer Leckerbissen!«
ANTWORTEN
»Ein tolles Buch, daß mal eine Zeitgeschichte behandelt, von dem man sonst doch weniger liest. Der Kommissar hat mir außergewöhnlich gut gefallen, da er kein Übermensch und kein Actionheld ist. Er hat seine Ecken und Kanten, liebt seinen Beruf und seine Familie. Auch der Wechsel der Geschichte, die auch immer wieder Berichte vom Täter enthalten, hat mir sehr gut gefallen. Den Folgeband werde ich mit Sicherheit auch noch lesen.«
ANTWORTEN
»Für mich ist "Leo Berlin" ein Lesehighlight in diesem Jahr gewesen,ebenso der Folgeband "Tod in Blau". Die Geschichte wird mit sehr viel Feingefühl erzählt, die historische Einbettung der Handlung dient nicht nur als Staffage, sondern wird von allen Figuren gelebt. Dieser Roman bietet alles, was sich ein Leser nur wünschen kann: - eine spannende Handlung - glaubwürdige Charaktere - ein authentischer zeitgeschichtlicher Rahmen - keine billige Effekthascherei - nach dem Motto: wer hat den blutigsten Mord? - sondern eine vielschichtige psychologische Auslotung der Motive und Verstrickungen des Täters jetzt warte ich ungeduldig auf einen 3. Band mit Leo Wechsler. Wissen Sie, ob und wann er erscheint? liebe Grüße Susanne Harling«
ANTWORTEN
»Mich hat dieser Roman absolut überzeugt. Ein sympatischer Ermittler, und eine spannende Kriminalstory eingebetet in eine Zeit der politischen Unsicherheit. Die Figuren sind Glaubhaft geschildert und die geschichtlichen Ereignisse tauchen wohl dossiert auf, ohne das die Autorin damit prahlt wieviel sie denn von den 20er Jahren so weiß. Ich bin total begeistert und hoffe das es nicht bei den ersten beiden Bänden dieser kleinen Reihe bleiben wird. Tod in Blau wird auf jedenfall auch seinen Weg in mein Bücherregal finden. Freundliche Grüße von Carolin Kiener«
ANTWORTEN
»Berlin 1922: Schreck in der Abendstunde für die Haushälterin Elisabeth Moll: Ihr Arbeitgeber, der Wunderheiler Sartorius, liegt tot im Wohnzimmer, erschlagen mit einer Buddha-Statue aus Jade. Zu seinen Patienten zählte vor allem die Berliner Prominenz. Hatte aus diesem Personenkreis jemand ein Tatmotiv? Kriminalkommissar Leo Wechsler ermittelt und findet schnell heraus, dass Sartorius nicht unbedingt ein blütenreiner Saubermann war. Einige seiner Patienten therapierte er mit Kokain – damals so illegal wie heute. Nahm er es mit der Diskretion vielleicht auch nicht so genau? Ist gar Erpressung im Spiel? Die Ermittlungen in den besseren Kreisen erweisen sich schnell als heikle Angelegenheit. Die eigenmächtigen Aktionen seines Kollegen von Malchow machen Leo Wechsler zusätzlich das Leben schwer. Da geschieht ein zweiter Mord: Im ärmlichen Scheunenviertel wird Erna Klante, eine ältere Prostituierte, erdrosselt aufgefunden. Einziges Indiz: Ein teurer Knopf, der am Tatort gefunden wird und der nicht zur Bekleidung der Toten gehören kann. Eine innere Stimme sagt Kommissar Wechsler, dass diese beiden Mordfälle womöglich zusammenhängen. Eine Theorie, die weder Kollegen noch Vorgesetzte nachvollziehen können. Was soll der Wunderheiler der besseren Gesellschaft mit der alternden Hure zu tun gehabt haben? Doch Leo Wechsler ist für seine Hartnäckigkeit bekannt. Vielleicht gab es ja in der in der Vergangenheit eine Verbindung zwischen Sartorius und dem zweiten Opfer? Wer war Erna Klante, bevor sie in der Gosse landete? Er forscht nach … Parallel zu der Geschichte von Leo Wechsler wird die des Mörders erzählt. Immer wieder streut die Autorin seine Gedanken ein. Dadurch ist der Leser den Ermittlern stets einen Schritt voraus. Und die Frage heißt hier nicht, wie im klassischen Krimi: „Wer war es?“, sondern: „(Wie) werden sie ihn kriegen?“ Die Spannung entsteht aus dem Katz- und Maus-Spiel zwischen dem Täter und der Polizei. Manchmal möchte man aus seiner wissenden Position heraus die Personen in dem Roman in die richtige Richtung schubsen, wenn wieder eine Chance auf Aufklärung haarscharf verpasst wurde: „Jetzt sag doch schon, was du weißt, Mann! Das ist kein Geschwätz, das ist WICHTIG!“ Die zwei ungelösten Mordfälle sind jedoch nicht Leo Wechslers einziges Problem. Ständig hat er Ärger mit seinem Kollegen von Malchow. Der ist ebenso arrogant wie unfähig, gehört aber – wie ein Großteil der Kriminalpolizei – dem Adelsstand an und genießt dadurch unfassende Protektion. Und wenn es noch so kontraproduktiv ist, was er tut: Er kommt damit durch. Wechsler, den weder Adelstitel noch Kriegsehren auszeichnen, sondern nur seine gute Arbeit, treibt von Malchows impertinentes Verhalten zur Weißglut. Auch in Wechslers Privatleben gibt es Spannungen: Er ist seit drei Jahren verwitwet und hat zwei Kinder. Seit dem Tod seiner Frau führt ihm seine jüngere Schwester Ilse den Haushalt, die so langsam das Gefühl hat, vor lauter Pflichterfüllung ihr eigenes Leben zu versäumen. Dann erkrankt auch noch Tochter Marie … Das Privatleben des Kommissars ist ein zentrales Element des Romans, ohne dass es den Kriminalfall dominiert. Gerade an den häuslichen Verhältnissen und an der familiären Situation Wechslers wird der gesellschaftliche Hintergrund deutlich. Wenn Ilse über die irrwitzigen Preissteigerungen klagt und sich die Familie zu Mittag mit Pellkartoffeln und Margarine begnügen muss, wenn Leos Sohn vom Lehrer Prügel bezieht, weil er einen jüdischen Schulkameraden gegen ungerechtfertigte Angriffe verteidigt, dann ist das Geschichte zum Mitfühlen. Oder wie es die Autorin Rebecca Gablé formuliert: „Leo Berlin ist eine Zeitreise erster Klasse.“ Wer sich unbedingt davon überraschen lassen möchte, wer der Täter ist, für den ist LEO BERLIN wohl nicht der richtige Tipp. Wer aber gerne schlauer ist als die ermittelnden Beamten – und deshalb vielleicht sogar zu den Menschen gehört, die den Schluss eines Kriminalromans zuerst lesen – schwebt hier im siebten Krimihimmel. Wenn Sie sich also für die Hintergründe und Umstände einer Tat genauso interessieren wie für die Ermittlungsarbeit, werden Sie sich bestens unterhalten. Glaubwürdige Charaktere, eine lebendige Sprache sowie der wohl dosierte Einsatz von Zeitgeist und Lokalkolorit tragen das Ihrige dazu bei.«
ANTWORTEN
»Ein atmosphärisch dichter Roman, der in die Zeit des Berlin der 20er Jahre führt, mit starken Charakteren und einer interessanten, schlüssigen Handlung. Die Motivation des Täters ist endlich wieder einmal etwas anderes, als das Übliche. Zum Schluß hatte ich Mitgefühl mit dem „Bösen", der durch die Verkettung unglücklicher Umstände dazu geworden ist. Das Alltagsleben der „normalen wie du und ich", mit all seinen Problemen damals, ist sehr nachvollziehbar eingestreut, ohne die Spannung und Krimihandlung zu beeinträchtigen. Das Leben in der damaligen Zeit ist durch kleine Randszenen geschickt eingefangen und eingebunden, wie der aufkommende Nationalismus und Judenhass durch die Schulszenen mit Georg, die Inflation durch Ilses Einkaufen oder der Nebenfall mit Matussek, der die alltägliche Gewalt demonstriert. Der Roman hält mit den für mich mit den besten zu diesem Thema, denen von Rudolf Hültner und seinem Inspektor Kajetan im München der 20er, fast schon problemlos mit. Die Autorin hat es geschafft, eine Krimi zu schreiben, der sehr viel in verhältnismäßig wenig Seiten packt und das ganze richtig rund wirken lässt. Kein Wort zu viel und keines zu wenig. Respekt. Für den zweiten Fall von Leo Wechsler werde ich wohl in den nächsten Wochen irgendwie Budget freischaufeln müssen. Qualität im Aussehen und Inhalt hat halt seinen Preis.«
ANTWORTEN
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