Coverbild Nachts am Askanischen Platz von Susanne Goga, ISBN-978-3-423-43263-4
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Nachts am Askanischen Platz

Kriminalroman
Das Cabaret des Bösen

Berlin im Januar 1928: Ein Toter wird in einem Schuppen im Hinterhof des Askanischen Gymnasiums gefunden. Direkt daneben befindet sich das Varieté- und Sensationstheater »Das Cabaret des Bösen«, dessen Besitzer seine aus dem Krieg stammenden Gesichtsverletzungen offensiv zur Schau stellt. Vor dem Fund der Leiche wurde eine verstörte junge Russin am Theater gesehen, auf der Suche nach einem gewissen »Fjodor«. Liegt der Schlüssel zu den mysteriösen Vorkommnissen um das Cabaret im Scheunenviertel, wo russische Emigranten in beengten Verhältnissen leben? Einmal mehr lernt Leo Wechsler bei seinen Ermittlungen unbekannte Gesichter seiner Stadt kennen.

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Coverbild Nachts am Askanischen Platz von Susanne Goga, ISBN-978-3-423-43263-4
9. Februar 2018
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eBook
336 Seiten, ISBN 978-3-423-43263-4
Autorenporträt
Portrait des Autors Susanne Goga

Susanne Goga

Susanne Goga lebt als Autorin und Übersetzerin in Mönchengladbach. Sie ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Außer ihrer Krimireihe um Leo Wechsler hat sie mehrere ...

Pressestimmen

Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, Spezial - Schwarze Serie, April 2018
»Dieser Berlin-Krimi besticht auch dadurch, dass er immer wieder aus der Stadt hinausführt: aufs Schlachtfeld des Weltkriegs, in ein ukrainisches Dorf, sogar nach Stuttgart.«
Friderike Ritterbusch, derachentaler.de, April 2018
»Eine einfühlsame Geschichte, die sehr beeindruckend ein zeitgeschichtlich interessantes Bild Berlins am Ende der Zwanziger Jahre nachzeichnet.«
Magascene, April 2018
»In ›Nachts am Askanischen Platz‹ verwebt Susanne Goga ihren Kriminalfall mit einem Sitten- und Zeitporträt, das den Leser gut in diese Zeit eintauchen lässt.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, der-kultur-blog.de, März 2018
»Ein Stück deutsche Geschichte lebt in diesem Krimi auf und dieser wieder sehr komplexe und gut durchdachte Fall um den sympathischen und klugen Ermittler Leo Wechsler sollte unbedingt gelesen werden.«
Jörg Lehn, Trierischer Volksfreund, März 2018
»Ein wirklich spannender Krimi, der nicht nur wegen des Mordfalls, sondern auch aufgrund des historischen Hintergrunds zum Lesen anreizt.«
Susanne Kasper, literaturschock.de, März 2018
»Ein genial konstruierter, sehr gut recherchierter Kriminalfall, auch für Leser ohne Vorkenntnisse der Reihe uneingeschränkt empfehlenswert!«
Claudia Knauer, Der Nordschleswiger, März 2018
»Ein Krimi, der viel mehr ist: Sitten- und Zeitporträt und historische Beschreibung.«
Silke Schröder, hallo-buch.de, März 2018
»Susanne Gogas ›Nachts am Askanischen Platz‹ ist ein neuer großartiger Ausflug in das Berlin der 20er Jahre.«
Imme Hildebrandt, buchwurm.org, Februar 2018
»Vorbehaltlos gebe ich hier eine klare Empfehlung ab!«
Inge Schnettler, rp-online.de, Februar 2018
»Goga schreibt die Geschichte so auf, als sei sie wirklich dabei gewesen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»1928 wird in Berlin ein Toter in einem Schuppen im Hinterhof des Askanischen Gymnasiums gefunden. Dort befindet sich auch „Das Cabaret des Bösen“, ein Ort, der den Menschen ein besonderes, wenn auch sehr schauriges Vergnügen bereitet. Dieses Theater wird von Louis Lamasque betrieben, der durch den Krieg eine Gesichtsverletzung erlitten hat, die er aber offen zur Schau stellt. Bevor die Leiche entdeckt wurde, suchte eine junge Russin einen Fjodor. Es ist keine leichte Ermittlung für Leo Wechsler und seine Kollegen, denn erst einmal müssen sie die Identität des Toten feststellen. „Nachts am Askanischen Platz“ ist bereits der sechste Fall für Leo Wechsler. Man kann das Buch aber problemlos lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen. Leo Wechsler ist ein sympathischer Kommissar mit einem guten Gespür für Menschen und Situationen. Auch wenn es schwierig wird, gibt er nicht auf, und er verlässt sich gerne auch mal auf sein Bauchgefühl. Bei diesen Ermittlungen gibt es auch eine Reihe von Indizien, aber keine Beweise, doch Wechsler hat eine Ahnung. Zum Glück weiß Gennat den Kommissar zu schätzen und ermöglich ihm, bei einer Reise neue Spuren zu suchen. Da Leo durch den Fall so sehr eingespannt ist, bemerkt er nicht, was in seinem Sohn Georg vorgeht. Immer wieder verschiebt er das Gespräch mit seinem Sohn und Georg fühlt sich auch nicht so recht wohl in seiner Haut. Doch nachdem Leos Frau Clara etwas beobachtet, gibt es keinen Aufschub mehr. Es ist toll, wie Leo auf seinen Sohn zugeht, aber es ist auch nicht ungefährlich. Es gibt eine ganze Reihe interessanter Charaktere, die zum Teil historische belegt sind. Besonders interessant finde ich den Chirurgen Jacques Joseph, der als „Nasenjoseph“ bekannt war, da er sehr vielen Kriegsverletzten zu einem neuen Gesicht verholfen hat. Aber auch Leos Kollegen möchte ich nicht unerwähnt lassen, die mit Mitteln, die wir uns heute nicht mehr vorstellen wollen, beachtliche Ermittlungsergebnisse erzielen. Besonders mochte ich Jakob Sonnenschein, der in zwei so unterschiedlichen Welten lebt und daher Dinge herausfindet, die anderen verborgen geblieben wären. Die Atmosphäre im Berlin der Zwanziger Jahre ist sehr gut dargestellt. Noch geht es einigermaßen friedlich zu, doch man spürt schon, was da auf die Menschen in Deutschland zukommt. Der Schreibstil von Susanne Goga gefällt mir sehr. Sie hat ein Stück Zeitgeschichte geschickt mit einem Kriminalfall verknüpft. Ich kann dieses spannende Buch nur empfehlen.«
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