Coverbild Ina aus China von Susanne Hornfeck, ISBN-978-3-423-62673-6
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Ina aus China

oder: Was hat schon Platz in einem Koffer
Roman
Nach einer wahren Begebenheit

Als Siebenjährige kommt die Chinesin Yinna 1937 aus dem von den Japanern besetzten Schanghai nach Brandenburg und lebt als Pflegekind bei der verwitweten Frau von Steinitz. Ihr Vater, ein Freund der Familie von Steinitz, möchte das kleine Mädchen vor dem Krieg in Sicherheit bringen. Doch bald greift der Krieg ein zweites Mal in das Leben von Ina, wie sie in Deutschland genannt wird, ein.

Der Roman erzählt von den Eingewöhnungsschwierigkeiten und dem Alltag einer jungen Ausländerin in einer nazideutschen Kleinstadt zwischen 1937 und 1944, blendet aber auch zurück in die Schanghaier Kindheit und in das Peking der Jahrhundertwende. Im Verlauf ihres wechselvollen Lebensweges beginnt Ina zu begreifen, dass Begriffe wie »Freund«, »Feind«, »Heimat« im persönlichen Leben etwas ganz anderes bedeuten können als in der großen Politik

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   Taschenbuch
Coverbild Ina aus China von Susanne Hornfeck, ISBN-978-3-423-62673-6
13. Oktober 2017
978-3-423-62673-6
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Reihe Hanser
304 Seiten, ab 12, ISBN 978-3-423-62673-6
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt
Portrait des Autors Susanne Hornfeck

Susanne Hornfeck

Susanne Hornfeck, Dr. phil, ist Germanistin und Sinologin, Autorin und Übersetzerin. Fünf Jahre lebte und lehrte sie in Taipei. 2007 wurde sie mit dem renommierten C.

Preise und Auszeichnungen

Jury der jungen Leser
2013 - Jugendbuchpreis

Pressestimmen

Klaus Bardenhagen, Bremervörder Anzeiger, Mai 2011
»Keine exakte Nacherzählung, sondern eine Geschichte übers Abschiednehmen, Fremdsein und das Leben zwischen den Kulturen.«
Der Havelländer, März 2008
»Der Autorin gelingt ein eindrucksvolles Porträt über ein junges Mädchen, das seinen Platz im Leben sucht.«
Eselsohr, März 2008
»Die Autorin widmet ihren Debütroman, „all jenen, die Fremde freundlich aufnehmen“. Aber auch alle anderen sollten es lesen.«
Der Landbote, Februar 2008
»Susanne Hornfeck erzählt die Geschichte einer mutterlosen Ina aus China. Ein ganz aktuelles Thema.«
Heilbronner Stimme, Dezember 2007
»Ein erschreckendes und zugleich extrem aufrüttelndes Buch.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Ina aus China. Das ist eigentlich Chen Yinna, die als Siebenjährige aus China evakuiert wird, als Schanghai im November 1937 im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg von japanischen Streitkräften eingenommen wird. Der Vater will sie vor den Kriegshandlungen in Sicherheit bringen, sie von Willkür und Kartellen schützen. Was da eigentlich geschieht in China, versteht Yinna nicht, aber nach einer schier endlosen Reise nach Brandenburg/Deutschland betritt sie als Fremde eine erstarrte Welt aus neuen Regeln und voller Sprachlosigkeit. Bald ist ihr Kopf voll von Gedanken, die nur darauf warten herausgelassen zu werden. Eindrucksvoll schildert die Autorin den Prozess der langsamen Bewältigung innerer Probleme, die nicht nur Yinna im Jahr 1937 hat, sondern die alle Kinder noch 70 Jahre später haben und immer haben werden, wenn sie eine vertraute Kultur und Sprache verlassen müssen. Yinna hat das Glück, als Pflegekind zu der freundlichen Frau von Steinitz zu kommen, die ihr mehr und mehr ein vertrautes Zuhause schafft. Der Leser verfolgt das Geschehen aus der Perspektive Inas, der sich schritt- und stückchenweise nicht nur die neue Heimat, sondern auch Mosaiksteinchen aus der Geschichte, Gesellschaft und Kultur ihres Vaterlandes China rückwirkend erschließen. Er erhält dadurch einen intensiven Blick auf ein uns sehr fremdes Land; die fehlenden Stücke lassen sich aus der synoptischen Übersicht einer Zeittafel zur chinesischen Geschichte vom Boxeraufstand 1900 bis 1949 ergänzen. Parallel zu den Ereignissen im fernen Osten sind hier die markantesten Geschehnisse in Europa gegeben. Yinna meistert die Krise, wird Ina. Aber da passiert etwas anderes. Der Zweite Weltkrieg bricht aus und wirft seine Schatten. Nun verfolgt Ina bereits die Berichterstattung und beginnt zu begreifen. Begriffe wie Freund und Feind, Heimat und Fremde relativieren sich und erhalten neue Werte für sie. Und bald geschieht das Unbegreifliche: Ina wird erneut evakuiert, muss nach China zurück, um den Bedrohungen im Nazideutschland zu begegnen. Aber das, was sie am Ende auch dieser Reise erwartet, ist nicht mehr „ihr“ China. Der Sprache und Kultur entfremdet, steht sie vor den Trümmern ihres Lebens und muss lernen, sich in der Fremde, die ihre Heimat ist, erneut zurechtzufinden. Der Roman schneidet viele grundlegende Fragen an, befasst sich – auch im Blick auf das Judentum – mit dem Anderssein, mit der Frage, warum Menschen überhaupt ihre Heimat verlassen müssen. Ein überaus tiefschichtiges Buch, das man allen deutschen Lesern und Leserinnen ab ca. 12 Jahren empfehlen möchte. Dr. Astrid van Nahl«
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