Coverbild Das Ende der Liebe von Sven Hillenkamp, ISBN-978-3-423-34693-1
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Das Ende der Liebe

Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit
Alles ist möglich - nur die Liebe nicht mehr!
Was geschieht, wenn der Mensch in allen Bereichen des Lebens einer Unendlichkeit des Möglichen ausgesetzt wird? In welchen Gefühls- und Denkzuständen wird das Unendliche erfahren bzw. die Tatsache, dass es – in Arbeit, Liebe, Selbsterschaffung – verfehlt wird? Auf welche Weisen versucht der Mensch, es zu erreichen? Wie scheitert er? Was geschieht mit der Erinnerung, dem Körper, der Sexualität, der Stadt, dem „eigenen Raum“?

Die Liebe ist unmöglich geworden, weil der Mensch stets auf der Suche nach etwas »Besserem« ist.


›Das Ende der Liebe‹ analysiert die Welt struktureller Freiheit ausschließlich in Bezug auf die Kategorie des Möglichen. Im Fokus steht nicht die Liebe, sondern die Erfahrung der Nicht-Liebe, eines Entliebens noch vor der Liebe, der Enttäuschung, Entbehrung, Abstoßung, des Schmerzes, der Sehnsucht und Hoffnung. In dieser Sehnsucht und Hoffnung werden alle anderen Möglichkeiten – der Arbeit, der Geistigkeit, der Lebensform, der Entwicklung, der Sexualität, des Lebensortes, des Erfolgs – mituntersucht. Wie ein Brennglas bündelt die Liebessuche alle Unendlichkeiten.

Das Dilemma der Freiheit in Zeiten unbegrenzter Möglichkeiten


Unsere Zeit ist bestimmt von der Unendlichkeit all dessen, was möglich ist. Mit seiner Analyse trifft Sven Hillenkamp den Nerv unserer Gesellschaft. Für ›Das Ende der Liebe‹ erhielt Hillenkamp den Brentano-Preis. Es ist der erste Band der Studie ›Zwänge der Freiheit. Die neuen Formen der Faktizität‹. Der zweite Band ›Negative Moderne. Strukturen der Freiheit und der Sturz ins Nichts‹ erscheint im Februar 2016 bei Klett-Cotta.
Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Das Ende der Liebe von Sven Hillenkamp, ISBN-978-3-423-34693-1
4. Auflage 2016
978-3-423-34693-1
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dtv Sachbuch
304 Seiten, ISBN 978-3-423-34693-1
Autorenporträt

Sven Hillenkamp

Sven Hillenkamp, geboren am 7. März 1971, wuchs in Bonn, Paris und Genf auf. Studium der Islamwissenschaften (Arabisch), der Wirtschafts- und Sozialgeschichte und der ...

Pressestimmen

Sybille Mulot, Der Spiegel, Dezember 2009
»Hillenkamp gurrt und schmeichelt, wo Andere dröhnen; tanzt, wo Andere trampeln. Ist eher mitleidig als empört, analytisch statt plakativ - und dabei überaus poetisch.
 «
Ursula Nuber, Psychologie Heute, Dezember 2009
»Eine wortgewaltige, beschwörende Grabrede auf die Liebe. Bestechend, elegant formuliert.«
Regine Bogensberger, Die Furche, Oktober 2009
»Sven Hillenkamps Buch reißt einen sofort mit, es trifft den Nerv einer Gesellschaft, einer Generation.«
Ulrich Beck
»Ein großartiges, brillantes Buch über die Unvereinbarkeit von Freiheit und Liebe in unserer Zeit! Es fesselt und hält dem Leser den Spiegel vor.«

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