Coverbild Sweetgirl von Travis Mulhauser, ISBN-978-3-423-26126-5
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Sweetgirl

Roman
Auf der Flucht durch den Schneesturm

Es ist tiefster Winter im Norden von Michigan. Die 16-jährige Percy rettet ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby aus dem Haus des Drogendealers Shelton, der ebenso unterbelichtet wie höchst gefährlich ist. Irgendwie muss sie es schaffen, das Baby in ein Krankenhaus zu bringen.

Es folgt eine dramatische Flucht durch Schneesturm und unwegsames Gelände, mit unberechenbaren Verfolgern und unvermuteten Verbündeten. Dank Sheltons genereller Unfähigkeit gibt es bei der Verfolgungsjagd, teils aus Versehen, tatsächlich ein paar Leichen. Und am Ende will natürlich niemand schuld sein.

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Coverbild Sweetgirl von Travis Mulhauser, ISBN-978-3-423-26126-5
13. Januar 2017
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Coverbild Sweetgirl von Travis Mulhauser, ISBN-978-3-423-43052-4
13. Januar 2017
978-3-423-43052-4
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Details
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dtv premium
Deutsch von Sophie Zeitz
Deutsche Erstausgabe, 256 Seiten, ISBN 978-3-423-26126-5
Autorenporträt
Portrait des Autors Travis Mulhauser

Travis Mulhauser

Travis Mulhauser stammt aus Michigan, ist Dozent für Englisch und lebt mit seiner Familie in North Carolina.
Buchspecial
Special

Travis Mulhauser: Sweetgirl

Eine dramatische Flucht durch den Schneesturm ... mit einer Heldin, die man nicht mehr vergisst!

Pressestimmen

Hörzu, März 2017
»Das rasante Debüt des US-Autors führt in eine verstörende Randgesellschaft.«
Anna Haberlah, annasalvatoresbuchblog.blogspot.de, Juli 2017
»Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen und betrachte es als ein neues Lieblingsbuch.«
Michaela Grames, bn.bibliotheksnachrichten, Juli 2017
»Die plakative Sprache des Autors, die witzigen Dialoge und viele überraschende Wendungen machen dieses Buch zu einer spannenden Lesekost, die berührt und bis zur letzten Seite fesselt.«
Wienerin, Juni 2017
»Bei dieser Lektüre werden Herzen weich!«
Jürgen Ruckh, schusterjunge-und-hurenkind.de, April 2017
»›Sweetgirl‹ ist übermütig, herzzerreißend und wahrhaftig.«
Doris Zuidema, Ostfriesen-Zeitung, März 2017
»›Sweetgirl‹ ist eiskalt und warmherzig, traurig, skurril und makaber.«
Anna Beutel, buchstabentraeumerei.wordpress.com, März 2017
»Es war ein sehr gelungener Ausflug in ein für mich ungewohntes Genre, ein Buch das ich empfehlen kann.«
Heiko Buhr, Lebensart, März 2017
»Mit sehr bildhaften Beschreibungen und starken Charakteren sowie einer fesselnd-unterhaltsamen Handlung überzeugt dieses Romandebüt vollauf.«
lenaliest.de, März 2017
»Ich bin begeistert von Mulhausers atmosphärischer Geschichte, die mich zittern ließ und mit ihrer Skurrilität so nicht alle Tage zu finden ist.«
PARTOUT, März 2017
»Mit sehr bildhaften Beschreibungen und starken Charakteren sowie einer fesselnd-unterhaltsamen Handlung überzeugt dieses Romandebüt vollauf.«
kloenschnack.de, Februar 2017
»Spannend und atmosphärisch geschrieben.«
renies-lesetagebuch.blogspot.de, Februar 2017
»In diesem ungewöhnlichen Thriller trifft Spannung auf Komik! Mich haben die Kontraste in diesem Roman begeistert.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Februar 2017
»Den Namen Travis Mulhauser sollte man sich unbedingt merken.«
Westfalen-Blatt, Februar 2017
»Travis Mulhauser hat einen großartigen kleinen Roman geschrieben: Die Beschreibungen von Kälte, Sturm und Einsamkeit sind so plastisch, dass man beim Lesen ins Frösteln kommt.«
Doris Wassermann, OWL am Sonntag, Februar 2017
»Travis Mulhauser hat einen großartigen kleinen Roman geschrieben.«
Friderika Ritterbusch, zeitmarken.de, Februar 2017
»Eine irre, temporeiche Story mit einer mutigen Heldin, die sich unerschrocken für ihre Überzeugung einsetzt und sich trotz aller Versuchungen selbst bis zum Ende treu bleibt.«
skyline-of-books.blogspot.de, Februar 2017
»Das Buch ist sehr atmosphärisch und zog mich direkt in seinen Bann.«
evamarianielsen.com, Februar 2017
»Das war Lesegenuss vom Feinsten!«
Deldorado, Februar 2017
»Die geschliffenen, humorvollen Dialoge geben dem an sich schon clever konstruierten Thriller das gewisse Etwas.«
Hamburger Klönschnack, Februar 2017
»Spannend und atmosphärisch geschrieben.«
Petra von der Linde, Der Bote, Januar 2017
»Wer auf skurrile Charaktere und schräge Storys steht, kommt mit ›Sweetgirl‹ garantiert auf seine Kosten.«
niklas-leseblog.jimdo.com, Januar 2017
»Ein dramatischer Roman voller skurriler, liebenswerter Figuren und einer packenden Handlung.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, der-kultur-blog.de, Januar 2017
»Auf jeden Fall ist ›Sweetgirl‹ eine sehr unterhaltsame und spannende Lektüre.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Die 16jährige Percy hat es nicht leicht. Den Vater hat sie nie kennengelernt, ihre ältere Schwester ist weggezogen und ihre Mutter Carletta ist drogenabhängig. Aber Percy ist auch verantwortungsvoll. Um den Lebensunterhalt sicherzustellen, arbeitet sie statt die Schule zu besuchen, und sie ist in ständiger Sorge um ihre Mutter. Wieder einmal ist diese verschwunden, und Percy macht sich auf die Suche nach Carletta. So kommt sie zum Haus des Dealers Shelton, der selbst drogenabhängig ist, und findet dort eine Baby neben der mit Drogen zugeknallten Mutter. Das Kind ist total verwahrlost und stark unterkühlt. Percy nimmt das Baby an sich, um es ins Krankenhaus zu bringen. Aber sie wird verfolgt und muss durch Schneesturm und unwegsames Gelände flüchten. Unterstützung erhält sie von ihrem alkoholabhängigen Ziehvater Portis. Das Buch lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Wir lernen die Geschichte aus der Perspektive von Percy kenne und aus Sheltons Sicht. Mit tat Percy leid, die so viel Verantwortung für ihre Mutter übernehmen muss, dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein. Kaum hat sie das Baby gesehen, fühlt sie sich auch dafür verantwortlich und ganz gleich, welche Hindernisse sich ihr in den Weg stellen, sie will das Baby retten. Dabei ist es nicht nur die Natur, die es ihr schwer macht, auch Drogendealer Shelton ist unberechenbar. Aber da er ziemlich unterbelichtet ist, wirkt er oft gar nicht so bedrohlich. Aber auch die anderen Verfolger sind drogenbedingt nicht besonders helle. Ich wollte wissen, ob es Percy gelingt, das Kind zu retten, konnte es mir aber kaum vorstellen, da die Flucht langwierig und schwierig ist, das Kind aber nicht für die Wetterverhältnisse angezogen und die Versorgung äußerst dürftig ist. Doch ich will hier nicht verraten, wie die Geschichte endet. Doch dass es dabei Tote gibt, verrät schon der Klappentext. Die Geschichte ist spannend, aber nicht durchgehend. Es passieren manchmal unerwartete Dinge, doch ist auch sehr vieles vorhersehbar. Obwohl manches auch witzig ist, überwiegt das Tragische in dieser Geschichte. Ich fand das Buch interessant, aber dennoch konnte es mich nicht hundertprozentig packen.«
ANTWORTEN
»Ein wenig seicht und der Inhalt zum Teil an den Haaren herbeigezogen In Cutler, einem kleinen Städtchen im Norden Michigans lebt die 16jährige Percy unter recht tristen Verhältnissen: der ihr unbekannte Vater hat sich bei ihrer Geburt aus dem Staub gemacht, ihre um fünf Jahre ältere Schwester ist mit deren kleinen Familie nach Portland gezogen und ihre Mutter Carletta ist schwer drogenabhängig. Um sich und ihre beschäftigungslose Mutter finanziell über Wasser zu halten, hat Percy die Schule abgebrochen und arbeitet nun Vollzeit bei einem Möbelrestaurator. Percy lebt in ständiger Sorge um Carletta, da diese auf der Suche nach Drogen immer wieder für etliche Tage verschwindet, und Percy es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, sie wieder aufzuspüren und sich um sie zu kümmern. Als Percy bei einer dieser Suchaktionen im Haus des selbst drogenabhängigen Dealers Shelton landet, findet sie statt Carletta ein verwahrlostes, halberfrorenes Baby vor, das neben seiner von Drogen vollgepumpten Mutter und dem ebenfalls zugedröhnten Shelton vor sich hinvegetiert. Percy fasst den Entschluss, den Säugling zu retten, indem sie das Kind kurzerhand aus dem Haus entführt und Großteils zu Fuß durch einen eisigen Schneesturm in ein Krankenhaus bringen will. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, auf der sie Schützenhilfe von Portis, ihrem ehemaligen Ziehvater erhält. Soweit zum Inhalt der Geschichte. Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt, zum einen aus der dritten Person aus der Sicht des Junkies Shelton, zum anderen aus der Ich-Perspektive der taffen, jungen Percy. Das Ganze ist in einer sehr einfachen Sprache verfasst und rasch und zügig zu lesen, das man es durchaus schafft, in einem Tag zu lesen. Die Leseprobe dieses Buches las sich sehr spannend, auch der Klappentext, bei dem von „irrwitzigsten Roman der Saison“ die Rede war, klang vielversprechend. Leider wurde ich aber schon nach kurzem eines Besseren belehrt: Zwar hatte der Inhalt, mit einem hilflosen Baby durch einen Blizzard flüchten zu müssen, durchaus einen vielversprechenden Ansatz, leider wurde jedoch sehr wenig daraus gemacht. Die Handlungsstränge waren teilweise etwas wirr, zumal hatte man den Eindruck, dass sich der Autor teilweise in Sackgassen verstrickte, aus denen er sich nur durch das Eintreten einer glücklichen Fügung des Schicksals herausmanövrieren konnte. Die Handlungsstränge erscheinen zum Teil an den Haaren herbeigezogen, wohl um die Spannung zu erhöhen, was das Ganze jedoch leider ein wenig flach erscheinen lässt. Dass man mit einem so kleinen Baby, wie beschrieben stundenlang durch den Schnee irren kann, ohne es dabei füttern und wickeln zu müssen, scheint den Autor nicht zu stören, dass ein Baby, dessen Körper mit eitrigen Wunden übersäht ist, normalerweise permanent vor Schmerzen schreien müsste, ebenfalls nicht. So wird ein offenbar äußerst pflegeleichter Säugling in dünnem Schlafanzug durch den ärgsten Sturm getragen, ohne dass er dabei jeglichen Schaden nimmt. Dass auch der minimal vorhandene Milchpulvervorrat ausreicht mit dem man mit heißem Wasser, das man aus ganz normalen Wasserflaschen zaubert, köstlich warme Babymilch zubereitet, ist ebenfalls eines dieser interessanten Phänomene dieses Buches. Aber wahrscheinlich ist es das, was man im Klappentext als „irrwitzig“ bezeichnet. Alles in allem, wie gesagt, ein durchaus spannender Ansatz für den Inhalt eines Erstlingswerks, ob ich es jedoch jemandem empfehlen würde, wage ich allerdings zu bezweifeln.«
ANTWORTEN
»Was für ein Buch! ich bin immer noch ganz benommen. Aber jetzt von Anfang an: Sweetgirl - das hört sich nach seichter Unterhaltung an. Alleine aufgrund des Titels hätte ich das Buch eher nicht gelesen. Aber dann habe ich doch mal in die Leseprobe rein gelesen. Und danach war klar: Dieses Buch muss ich lesen. Und es hat sich gelohnt, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Protagonistin ist die 16jährige Percy, die viel zu früh erwachsen werden musste. Daher ist sie eher herb-burschikos: Sie raucht, hat die Schule abgebrochen und sie hat eine freche Schnauze - und ein großes Herz. Deshalb fährt sie auch eines abends trotz Schneesturms los, um ihre Mutter zu suchen. Diese ist mal wieder auf Drogen und soll sich auf der Farm eines Drogendealers befinden. Und die Mutter hat die Winterjacke und die Handschuhe mitgenommen, Percy zieht also nicht besonders winterfest angezogen los, ihr Auto bleibt in einer Schneewehe stecken und so muss sie den Rest des Weges zur Farm zu Fuß zurücklegen. Und auf der Farm findet sie ihre Mutter nicht - sie findet nur den Drogendealer, dessen ebenfalls zugedröhnte Freundin, einen stinkenden Tierkadaver - und ein schreiendes, halb erfrorenes Baby, das in einem Bettchen liegt, das halb zugeschneit ist . Denn das Fenster steht offen. Und als das Baby hilfesuchend einen Finger von Percy ergreift - da ist es um Percy geschehen. Sie muss dieses Baby retten und in ein Krankenhaus bringen. Dumm nur, dass ihr Auto feststeckt und ihre Mutter die Telefonrechnungen nicht bezahlt hat und sie deshalb kein funktionierendes Handy hat. Also macht sich Percy zu Fuß mit dem Baby auf den Weg durch die tief verschneiten Wälder - und mitten hinein einen Blizzard. Hilfe findet sie in der Hütte eines väterlichen Freundes, gemeinsam setzen sie den Weg fort. Allerdings gejagt vom Drogendealer und seinen Freunden, denn das Baby soll wiedergefunden werden. Und es entwickelt sich eine spannende, chaotische Jagd, die zu einigen Toten führt - was jedoch eher tragisch und mehr aus Zufall passiert - denn die Drogensüchtigen gehen alles andere als planvoll vor. Das ganze Buch ist geprägt von einer großen Menschlichkeit und versinkt trotzdem nicht in Kitsch oder Mitleid. Auch wenn die Protagonisten fast alles Menschen am Rande der Gesellschaft sind, die sich mühsam durch ihr Leben kämpfen. So auch Percy, die mit frechen Reden, Mut und Humor ihr Leben meistert. Und das Baby "Sweetgirl" nennt - denn so hat ihr Mutter sie als Kind - in den "guten" Momenten - genannt. Und diese Tatsache lässt die ganze Geschichte noch einmal in einem Gesamtzusammenhang erscheinend. Und dies bricht einem als Leser fast das Herz. Dieses Buch ist eine gut ausbalancierte Mischung aus Tragödie, Komödie und Krimi. Es ist das Debüt eines amerikanischen Autors, von dem man hoffentlich noch viel lesen wird. In den USA vergleicht man "Sweetgirl" bereits mit "True grit" oder "Winter Bones", beides Bücher, die ich jetzt bald einmal lesen werde.«
ANTWORTEN
»Percy ist 16 und auf der Suche nach ihrer alkohol- und drogensüchtigen Mutter. Sie vermutet sie bei Shelton, einem Drogendealer, der sich selbst der beste Kunde ist und entsprechend wenig im Hirn hat. Carletta findet sie hier nicht, dafür aber ein vernachlässigtes Baby, halb erfroren, hungrig und mit übervollen Windeln. Für Percy ist klar, sie muss Baby Jenna retten. Doch draußen tobt ein Schneesturm und die Flucht ist nicht gefahrlos … Man kann kaum glauben, dass diese packende, ans Herz gehende Story, die sich kaum einem Genre zuordnen lässt und deshalb unter „Roman“ ebenso gut wie schlecht aufgehoben ist, es immer wieder schafft, dass man selbst in den packendsten und dramatischsten Situationen auch immer wieder lachen muss. Ja, aber genauso ist doch das Leben, oder? Auch im schlimmsten Elend schlägt die Ironie des Schicksals zu und man muss lachen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und trotz aller Klischees wie aus dem Leben gegriffen. Mulhauser lässt dem Leser keine Chance, man muss Percy einfach sofort ins Herz schließen und mit ihr durch den Schnee stapfen, im Versuch, alles zu einem guten Ende zu bringen. So kann man diesen Pageturner kaum aus den Händen legen, fliegt nur so durch die Seiten und hat am Ende ein Gefühl des Verlassenseins, weil es nicht mehr weiter geht. So sehr sind einem die Figuren ans Herz gewachsen, dass man sie nicht gehen lassen mag. Percys Kampf um Baby Jenna ist gleichzeitig ihr Kampf um sich selbst. Wenige Tage in ihrem Leben werden hier aufgezeigt, doch die sind ihr persönlicher Wendepunkt und entscheiden, wie es mit ihr weitergeht. Das geht ans Herz, ist witzig und komisch, es fesselt und verändert auch den Leser. Dies ist Mulhausers Erstling. Wie grandios werden dann wohl seine nächsten Werke? Diesen Autor muss man sich merken! Die Flucht von Percy hinterlässt eine Reihe von Leichen, dennoch ist die Story nicht splatterhaft. Zufälle, Schicksale, Selbsterkenntnis und Erwachsenwerden, all das wird hier wunderbar und stimmig in einer packenden Story integriert, die damit ein Abbild einer Gesellschaft zeigt, die wegzusehen gelernt hat. Aber sie zeigt auch, welche Kraft in einer 16jährigen steckt. Sehr gut gefällt mir auch, dass die Story mit einer überschaubaren Zahl an Charakteren auskommt. Nur die tatsächlich beteiligten Figuren tauchen auf, „Statisten“ werden keine benötigt. Wunderbar geschrieben, in einem Stil, der niemals ins Pathetische abgleitet und auch übermäßig moralisch rüberkommt, sondern einfach nur erzählt, wie die Ereignisse aufeinanderfolgen. Dabei werden die Kapitel mal von Percy selbst in der Ich-Perspektive erzählt und mal aus der neutralen Perspektive. Das gibt der Story noch mehr Fahrt. Dramatik, Gefühl und Humor werden gleichermaßen bedient und das in einer Mischung, die einfach grandios ist. Ich bin von diesem Buch mehr als begeistert – es ist für mich das Highlight der letzten Jahre schlechthin. Keine Frage, dass ich das mit den vollen fünf Sternen belohne!«
ANTWORTEN
»Inhalt: Auf der Suche nach ihrer drogensüchtigen Mutter findet die sechszehnjährige Percy im Haus des Dealers Shelton ein vernachlässigtes, halb erfrorenes Baby. Kurzerhand nimmt sie die kleine Jenna mit um sie in ein Krankenhaus zu bringen. Unterstützung bekommt sie von Portis einem Nachbarn Sheltons und ehemaligem Geliebten ihrer Mutter, gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch den schlimmsten Schneesturm seit langem, aber nicht nur das Wetter ist ihr Feind, Shelton hat das Fehlen des Babys bemerkt und setzt alles daran es wiederzufinden und Shelton ist nicht nur ziemlich dämlich sondern auch gefährlich. Meine Meinung: Sweetgirl ist mehr als die Geschichte einer Flucht durch den eisigen Winters Michigans, das wäre leicht abgehandelt und genauso schnell wieder vergessen wie das Buch gelesen. Sweetgirl ist eher die Geschichte vom Erwachsen werden, davon wie viel Verantwortung ein junges Mädchen für sich und für andere übernehmen kann und soll. Percy steht für viele Kinder drogensüchtiger Eltern, sie vertuschen und gauckeln ihrer Umwelt, den Lehrern, Nachbarn und Freunden vor, das ihr Leben völlig normal verläuft, so wie Percy es gegenüber ihrer älteren Schwester tut, die mit ihrem Mann weggezogen ist und ihre kleine Schwester gern bei sich aufnehmen würde, gleichzeitig aber auch die Augen verschließt vor dem was eigentlich offensichtlich ist, die Mutter hat den Ausstieg aus den Drogen nicht geschafft und Percy muss die Rolle der Erwachsenen übernehmen. Das dieses Mädchen es schafft nicht selber abzurutschen sondern im Gegenteil den Mut aufbringt die kleine Jenna (Sweetgirl) zu retten. Das hat mich nachhaltig beeindruckt und mir wieder einmal klar gemacht, wie viel Schutz Kinder eigentlich brauchen, mögen sie noch so erwachsen erscheinen. Travis Muhlauser hat einen sehr angenehmen Schreibstil, seine Beschreibungen der Örtlichkeiten und besonders des Wetters, sind grandios fast meinte ich die Kälte zu spüren unter der besonders die kleine Jenna so zu leiden hatte. Seine Protagonisten sind, soweit ich das beurteilen kann, authentisch, sie passen in das Milieu und zu dem was Ausstehende sich so vorstellen. Einzig den skurrilen Humor, der so oft angesprochen wurde wenn ich von dem Buch hörte oder las, habe ich vermisst aber Humor ist wie so vieles ja eine ganz persönliche Sache. Insgesamt vergebe ich für das Buch eine Leseempfehlung.«
ANTWORTEN
»Gleich der erste Roman von Travis Mulhauser passt super in die Winterzeit. Mit eisiger Kälte, aufziehendem Blizzard und viel Schnee in dem die 16-jährige Percy ihre drogenabhängige Mutter suchen muss - geht es gleich rasant los. Carletta hat sich nur wenn sie clean war um ihre beiden Töchter richtig gekümmert. Nachdem Starr, die ältere der beiden, eine eigene Familie hat und woanders lebt, bleibt alles an Percy hängen. Sie schmeißt die Schule hin und arbeitet um sich und ihre Mutter über die Runden zu bringen. Aber statt ihrer Mutter findet sie bei dem durchtriebenen Drogendealer Shelton ein halb erfrorenes Baby. Ohne groß zu überlegen schnappt Percy sich die kleine Jenna. Sie flüchtet mit ihr zu Portis, einem Ex ihrer Mutter. Gemeinsam versuchen die Drei durch die Berge Michigans vor Shelton und seinen Leuten zu fliehen, und die Kleine in ein Krankenhaus zu bringen. Sweetgirl lässt den Leser mit fiebern und zittern. Neben den traurigen Einzelheiten vom Rausch, Entzug und der Verwahrlosung geht es aber auch um Freundschaft, Mut, Willensstärke und Vertrauen. Man kann lachen und weinen bei diesem Roman. Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten, die Geschichte ist es nicht. Sie hat sehr viele Farben - es kommt darauf an, aus welcher Perspektive man sie betrachtet.«
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