Coverbild Tod auf der Warteliste von Veit Heinichen, ISBN-978-3-423-20756-0
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Tod auf der Warteliste

Ein Proteo-Laurenti-Krimi
Kommissar Laurentis dritter Fall

In einer exklusiven Beauty-Klinik vor den Toren Triests werden angeblich harmlose, in jedem Fall aber teure Schönheitsoperationen durchgeführt, von der Nase an abwärts. Auch Laura, die Frau von Commissario Proteo Laurenti, zeigt Interesse. Laurenti hat andere Sorgen: Während des Staatsbesuchs des deutschen Bundeskanzlers kommt es zu einem tragischen Unfall. Die Limousine des Kanzlers überrollt einen nackten Mann.

Laurenti muss ein Geflecht aus Protektion, Korruption, Denunziation, Mord und Totschlag entwirren. Alle Fäden scheinen in der Klinik auf dem Karst zusammenzulaufen …

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   Taschenbuch
Coverbild Tod auf der Warteliste von Veit Heinichen, ISBN-978-3-423-20756-0
1. November 2004
978-3-423-20756-0
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dtv Allgemeine Belletristik
336 Seiten, ISBN 978-3-423-20756-0
Autorenporträt

Veit Heinichen

Veit Heinichen geboren 1957, arbeitete als Buchhändler und für verschiedene Verlage. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags. Seine Proteo-Laurenti-Krimis wurden ...

Pressestimmen

Schwaben-Echo, Januar 2008
»Ein Roman, der an die Nieren geht.«
Thomas Meyerhöfer, Bayerischer Rundfunk
»In höchstem Maße spannend, amüsant und liebenswert.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Inhalt: Im wunderschönen Triest wirkt und lebt Proteo Laurenti, seines Zeichens Ermittler der örtlichen Polizei und erklärter Schwerenöter. Ihm zur Seite steht seine Frau Laura, die er jedoch mit der kroatischen Staatsanwältin schon seit Längerem betrügt. Und genau dies scheint ihm nun zum Verhängnis zu werden, als er in einem höchst brisanten Fall in einer angesehenen Schönheitsklinik ermitteln muss und damit in ein Wespennest gestochen zu haben scheint, aus dem nun jede Menge um sich stechender Menschen hervorkommen. So muss Laurenti sich bei einer internen Untersuchung wegen angeblicher Korruption durchleuchten lassen und kommt in arge Not, muss er doch erklären, was er des Öfteren hinter den Grenzen zu suchen hat. All das scheint trotzdem nicht verhindern zu können, dass nach dem Fall eines nackten Mannes, der bei einem Staatsbesuch dem deutschen Bundeskanzler vors Auto fällt und tot ist, die Ermittlungen immer wieder in Richtung der Schönheitsklinik weisen und zwar in Verbindung mit dem schmutzigen Geschäft des Organhandels. In dieser Geschichte um Machtmissbrauch, skrupellosem Umgang mit Menschen und mafiösen Seilschaften finden auch ein ausgedienter Polizeihund und ein 82jähriger, jedoch noch äußerst geistig mobiler Gerichtsmediziner ihren Platz, genauso, wie ein sich rächen wollender Zwillingsbruder eines verschwundenen Romänen, der hinter den Türen der Schönheitsklinik verschwand und lebend nicht wieder auftauchte, genauso wie ein sich ebenfalls rächen wollender Reporter, dessen große Liebe auf mysteriöse Weise starb und wo er nun die Spur bis hier ins schöne Triest verfolgt hat und sich nun am Ziel glaubt. All das spielt vor der wirklich malerischen Kulisse von Triest, wo man in ruhigeren Zeiten Urlaub machen möchte, doch nun lieber erleben möchte, dass Proteo Laurenti für Recht und Ordnung und vor Allem für Gerechtigkeit sorgt. Ob ihm das gelingt, sei dahingestellt und soll hier nicht vorweggenommen werden! Meine Meinung: Schönheit mit Geheimnissen Ein wahnsinnig brisantes Thema, schwarzer Organhandel, auf Kosten der manchmal doch sehr unfreiwilligen Spender, das ist einer der Haupthintergründe der Geschichte und das alleine hat mich schon sehr getroffen und zog sich, sehr gut zum Spannungsaufbau!, durch die ganze Geschichte durch. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn man sich vorstellt, dass reiche Leute einfach das Portemonnaie zücken und irgendwo wird die Not eines ganz armen Teufels so ausgenutzt, ihm wird das Blaue vom Himmel versprochen, Reichtümer, womit er seiner Familie endlich ein besseres Leben schaffen könnte und dann wird er ausgenommen wie eine Weihnachtsgans und mit ein „paar“ Euros abgespeist und einfach wieder quasi auf die Straße geschmissen. Schreckliche Vorstellung. Und noch viel schrecklicher, da dies ja keine reine Fiktion ist, dass es tagtäglich irgendwo wirklich passiert, dass reiche Leute noch reicher werden, weil sie mit dieser „Ware“ handeln und andere sich auch noch vom Kuchen bedienen, in dem sie diesen Markt schützen und decken. Unfassbar. Nun aber zu Proteo Laurenti. Eigentlich möchte ich ihn ganz gern übers Knie legen. Wie kann er seine Frau, die unbestritten toll sein muss, so hintergehen? Da geht mir doch leicht die Hutschnur hoch und erzeugt bei mir heftigstes Unverständnis. Aber, das gehört, wie ich mir hab sagen lassen, zu seiner Figur dazu. Hoffentlich wird er irgendwann schlau und merkt, was er da anrichtet. Ich wünsche es ihm! Eindeutig ein Sympathieträger ist der alte Gerichtsmediziner, kauzig, schon manchmal etwas merkwürdig, aber ziemlich pfiffig der Gute und er hat trotz seiner 82 Jahre doch noch so einiges auf dem Kasten. Und eine andere Figur, die zur Handlung nicht wirklich was beiträgt, sich aber mit triefigen Augen in mein Herz geschlichen hat, ist der ausgemusterte Polizeihund. Die Situationen mit diesen beiden Personen haben mich bei aller Heftigkeit der sonstigen Geschehnisse zwischendurch mal kurz Luft holen lassen, mal ein kleines Lächeln provoziert und sollten viel mehr Beachtung erfahren. Ansonsten war alles vertreten, was ein Krimi haben muss, genügend Bösewichter, die aber auch wiederum Opfer sind/waren, blutige Exponate, Hinweise, die es zu finden galt, eiskalte, skrupellose Drahtzieher, wo man sich inbrünstig wünscht, dass sie bitte in der Hölle für ihre Taten schmoren mögen und eben Proteo Laurenti, dem es mal nicht schadet, schwitzen zu müssen, dem ich aber trotzdem nicht wünsche, dass er alles verliert, weil er eigentlich ein netter ist. Fazit: „Tod auf der Warteliste“ ist etwas für Liebhaber der Reihe oder auch solche, die es noch werden wollen, die sich entführen lassen möchten ins wunderschöne Triest mit seinen tollen Menschen und die dort dann eine sehr spannende Geschichte rund um den Schwarzmarkt für Organe erleben wollen und die es auch ertragen können, wenn ein wenig Politik mit reinspielt. Das ist der einzige Punkt, der mich ab und zu gestört hat und für mich die Spannung unterbrach.«
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Preise und Auszeichnungen
27.01.2012
Veit Heinichen für den Europäischen Preis für Kriminallitertur nominiert

Vergeben wird der Europäische Preis für Kriminalliteratur am 10. November 2012 zum Abschluss des Festivals Mord am Hellweg VI. Der Preis wird bereits zum dritten Mal im Rahmen von Europas größtem internationalem Krimifestival verliehen.

Der Europäische Preis für Kriminalliteratur ist mit 11.111 Euro dotiert und wird von einer siebenköpfigen Hauptjury verliehen. Besetzt ist diese Jury mit sieben renommierten europäischen Krimischriftstellern.

 

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