Coverbild Achtung Baustelle von Wilhelm Genazino, ISBN-978-3-423-13408-8
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Achtung Baustelle

Kluge, witzige, intelligente und erstaunliche Gedanken des Büchner-Preisträgers über Lesefrüchte aller Art.

»Ich sehnte mich danach, den Schrank schrumpfen zu sehen …«; »Ich lese auf meinem Zimmer Proust, fresse dazu Marzipan«; »Wenn du lange genug sitzen bleibst und schaust, zwei oder drei Stunden zum Beispiel, dann siehst du den Tod« – das sind Sätze, bei denen Wilhelm Genazino in Romanen, Essays und Betrachtungen so berühmter Kollegen wie Virginia Woolf, Albert Camus, Ingeborg Bachmach oder Frank Kafka aufmerkte, das sind Sätze, die ihn verwunderten, zu Fragen provozierten oder zum Widerspruch.

In unnachahmlicher Weise ist der rhein-mainische Gedankengänger diesen Findlingen nachgegangen, hat sie gleichsam seziert und mehrfach gewendet, um zu ebenso einleuchtenden wie schonungslosen Analysen zu kommen. Ein meisterhaft unaufdringlicher Interpret ist hier am Werk gewesen, ein feiner Ironiker.

Erhältlich als
  Taschenbuch
Coverbild Achtung Baustelle von Wilhelm Genazino, ISBN-978-3-423-13408-8
1. Januar 2006
978-3-423-13408-8
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dtv Literatur
184 Seiten, ISBN 978-3-423-13408-8
Lehrerprüfexemplar

Autorenporträt

Wilhelm Genazino

Wilhelm Genazino wurde 1943 in Mannheim geboren, arbeitete zunächst als Journalist, später als Redakteur und Hörspielautor. Als Romanautor wurde er 1977 mit seiner ...

Preise und Auszeichnungen

Berliner Literaturpreis

1996

Corine

2007 - Belletristikpreis des ZEIT Verlages

Georg-Büchner-Preis

2004

Hans-Fallada-Preis

2004

Kleist-Preis

2007

Kranichsteiner Literaturpreis

2001

Solothurner Literaturpreis

1995

Thomas-Mann-Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

1998

Pressestimmen

Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel
»Ein zutiefst philanthropisches Brevier.«
Martin Lüdke, NDR
»Die Baustelle, die Genazino eingerichtet hat, kann ergiebige Bohrungen vorweisen.«
Wolfgang Werth, Süddeutsche Zeitung
»Ein Mann wie Genazino tut uns not. Noch besser wären: mehr Männer und Frauen wie er.«
Sonja Jaser, Südkurier
»Eine unterhaltsame Fundgrube für Literaturliebhaber, die die Kunst nicht nur um ihrer selbst willen lieben.«

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