Wir waren Glückskinder – trotz allem. Eine deutschjüdische Familiengeschichte

Wieso zieht man in das Land der Täter zurück? Michael Wolffsohn erzählt von der Emigration seiner Familie nach Israel und ihrer Rückkehr ins Nachkriegsdeutschland.

14,95 €

Lieferzeit 3-5 Tage

Oder bei einem Partner bestellen

Einmal Tel Aviv und zurück: die Geschichte einer Emigration
Wir waren Glückskinder – trotz allem. Eine deutschjüdische Familiengeschichte

Thea Saalheimer war 17, als sie Anfang 1939 vor dem Naziterror nach Tel Aviv floh, wo sie sich in Max Wolffsohn verliebte. 15 Jahre später kehrten die beiden mit ihrem damals siebenjährigen Sohn, dem heutigen Historiker und Nahostexperten Michael Wolffsohn, nach Deutschland zurück. Wie erlebten Thea und ihre Familie den Nationalsozialismus und die Emigration – in ein Land, das ihnen in jeder Hinsicht fremd war? Wieso zogen sie ins Land der Täter zurück?

Die Geschichte seiner Mutter und die seiner Kindheit erzählt Michael Wolffsohn in dieser Jugendbuchversion seiner ›Deutschjüdischen Glückskinder‹ unterhaltsam, voller erzählerischer Kraft und mit vielen Fakten über den Nationalsozialismus und die Geschichte der Juden.

Bibliografische Daten
EUR 14,95 [DE] – EUR 15,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-76331-8
Erscheinungsdatum: 23.04.2021
2. Auflage
240 Seiten
Format: 13,8 x 21,5 cm
Sprache: Deutsch
Zusatzinfos: Lehrerprüfexemplar, Unterrichtsmodell
Lesealter ab 11 Jahre
Autor*innenporträt
Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn, geb. 1947 in Tel Aviv, stammt aus einer deutschjüdischen Familie, die 1939 nach Palästina floh und 1954 nach Deutschland zurückkehrte. Er war Professor für Neuere Geschichte an der Bundeswehruniversität München, veröffentlicht regelmäßig in nationalen und internationalen Medien und hat über 30 Bücher verfasst. 2017 wurde er als »Hochschullehrer des Jahres« ausgezeichnet, 2018 erhielt er den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

0 von 0 Leserstimmen

Geben Sie eine Leserstimme ab!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Süddeutsche Zeitung

Michael Wolffsohns siebenjähriger Enkel Noah wollte ›mehr über Juden und Hitler‹ wissen. Diesen Wuns...ch hat sein Großvater nun in dem leicht zu lesenden, mit vielen Anekdoten und Geschichten angereicherten Text erfüllt. mehr weniger

Husemann Ralf, 28.06.2021

n-tv.de

Die ganze Wahrheit schreiben, doch entsetzliche Details wie Gaskammer, Selektion und Exekution bleib...en außen vor. In der Familiengeschichte der Wolffsohns sind die Aussparungen vertretbar, eben weil ihnen die Flucht glückte. mehr weniger

Barbara Mauersberg, 17.05.2021

rbb Kultur, Der Tag

Eine authentische Familien-Geschichte. Sie handelt von blindem Hass und Unmenschlichkeit, Vertreibun...g und der Suche nach einem Zuhause; auch von Versöhnung. mehr weniger

28.04.2021

Buchmedia Magazin

Einerseits beschreibt er Eindrücke und Erfahrungen, gleichzeitig erklärt er aber auch alle fürs Vers...tändnis wichtigen Begriffe. Dabei fühlt es sich durchwegs so an, als säße der Autor vor einem und erzählte einem die Geschichte persönlich. mehr weniger

Efteria

lehrer nrw

Empathie vermittelnd ist das Buch dort, wo Wolffsohn -mit mehr als sechzig Bildern veranschaulicht ...- die Erfahrungen vermittelt, die seine Großeltern und seine Eltern bis 1939 und mit ihrer Emigration in Hitler-Deutschland erleben mussten oder auch im po mehr weniger

Josef Kraus

Philologenverband Rheinland-Pfalz/Blick ins Gymnasium

Fragen des gerechten und verantwortungsvollen Zusammenlebens werden – psychologisch subtil und denno...ch altersgemäß – ebenso behandelt wie Aspekte des Mitläufertums, der Zivilcourage, der Versöhnungsbereitschaft und des interreligiösen Dialogs. mehr weniger

Jochen Ring

LuKi

Sehr lesenswert, nicht nur für Jugendliche!

Doris Michel-Schmidt, 01.03.2022

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.

Berührend, kenntnisreich und auch humorvoll

01.03.2022

Jüdisches Leben in Bayern

Das Buch ist für jugendliche Leser ab 10 Jahren bestens geeignet.

Priska Tschan-Wiegelmann, 29.11.2021

Schwarzwälder Kinderbote

Michael Wolffsohn erzählt eindringlich, klug und immer auf Ausgleich bedacht die Geschichte seiner d...eutsch-jüdischen Familie, die die Tyrannei des Nationalsozialismus in Deutschland unter dem Diktator Adolf Hitler miterleben und schließlich aus ihrer Heimat fliehen musste. mehr weniger

26.11.2021

Luzerner Zeitung et al.

Im lebhaften Tonfall eines Erich Kästner.

Bettina Kugler, 28.08.2021

kidz.hagalil.com

Es beschönigt nicht und ist gleichzeitig so geschrieben, dass diese Geschichte des Grauens auch in j...ungen Jahren verkraftet werden kann – denn, so erzählt Wolffsohn warmherzig ›Wir waren Glückskinder - trotz allem‹. mehr weniger

01.07.2021

Jüdische Allgemeine

In seiner Direktheit und Schnoddrigkeit (…) erinnert er etwas an den Erich-Kästner-Sound, baut Dista...nzen ab und sagt dann doch, wo's langgeht.. mehr weniger

Katrin Diehl, 01.07.2021

lehrerbibliothek.de

Mit dem richtigen ›Feeling‹ für die Weltsicht eines jungen Jugendlichen gelingt es Michael Wolffsohn... einen wichtigen, lehrreichen und spannenden Eindruck in die Lebenswelt jüdischer Familien (heute und damals) zu vermitteln. mehr weniger

Dietmar Langusch, 27.06.2021

NEWSBEREICH

Aktuelles

Preise & Auszeichnungen

Jugendbuch des Monats März 2022

Die Jury der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur empfiehlt "Wir waren Glückskinder - trotz allem" als Jugendbuch des Monats März 2022