Coverbild Die weißen Jahre von Wolf Wondratschek, ISBN-978-3-423-13541-2
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Die weißen Jahre

Reportagen und Stories
Wolf Wondratschek beschreibt als erzählender Journalist die Menschen und ihr Leben.

»Ich saß in Wimbledon auf der Pressetribüne (Steffi Graf gegen Martina Navratilova) und brach in Cuernavaca in Mexiko ein Stück Stein aus der Mauer jener Bar, in der Malcolm Lowry gesessen und getrunken hatte. Über beides schrieb ich. Ich hielt im Kaffeehaus Demel zu Wien eine ›Kleine Rede an die Herren in den Flugzeugen‹ und im Apollo-Saal der Staatsoper Unter den Linden eine vor einem Premierenpublikum über Rossini: ›Ebbe und Flut – oder Nudelwasser?‹.

Ich reiste nach Minsk, um eine Reportage über einen jungen deutschen Dirigenten und den Komponisten Dmitrij Schostakowitsch zu schreiben, langweilte mich in Miami, war von der Stille eines Museums (der Alten Pinakothek in München) erregt, lief durch Schwabing, wo ich eine Dachstube bewohnte (›Die Dachstube der toten Elefantenohren‹).

Über all das gibt es Schriftliches. Ich habe Mozart belauscht (und das Gehörte aufgeschrieben), habe mich mit Nelson Algren über Simone de Beauvoir unterhalten (»Sie konnte nicht mal die Küche schrubben«), war mit John Huston zum Pokern verabredet und mit einer Rockband im Studio ... Ich bin ein erzählender Journalist, betrachte (wie Truman Capote) den Journalismus als »eigenständige Kunstform«, es ging mir, wie ihm, um dessen künstlerische Möglichkeiten.«

Inhalt:

I

- Ich habe einen Traum I

- Ich habe einen Traum II

II

- Meine Sie München zum Beispiel?

- Schwabing – Schreckbild einer Welt im tiefsten Frieden

- Die Dachstube der toten Elefantenohren

- Ich könnte mich verlieben, so still ist es

- Affe beißt Banane blutig

III

- Tortenschlacht mit tödlichem Ausgang. Elvis Presley

- Das Duell. Mein Nachmittag in Wimbledon

- Der Bauer von Babylon. Rainer W. Fassbinder

- Der alte Mann und das Bier. Charles Bukowski

- Ein Genie in Socken. Glenn Gould

- 5, avenue Marceau. Yves Saint Laurent.

- Lady Di revisited

IV

- Für die Skroblin

- Wie ich ausrastete. Wolfgang A. Mozart

- Mozarts Friseur. Erich Joham

- Eine Dame aus Milwaukee betritt das Hawelka

- Mein Jahrhundertbuch. Orlando

- Seerosen

V

- Malcolm Lowry in Mexiko

- Am Drehort. John Huston

- Wo war Gorki?

- Algren – wer?

VI

- Blue Bayou

- Miami Beach

- Semproniano

- Per favore. Spaghetti/Espresso/Knoblauch

- Tanzen

- Bar

VII

- Vibrato und Wodka oder: I shall not conduct Chopin

- Ebbe und Flut – oder Nudelwasser? Rede zu Rossini

- Rede zur Laienmusik

- Kleine Rede an die Herren in den Flugzeugen

- Rede für Werner Schroeter

- Ich bin Veruschka

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Die weißen Jahre von Wolf Wondratschek, ISBN-978-3-423-13541-2
1. Februar 2007
978-3-423-13541-2
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dtv Literatur
Originalausgabe, 336 Seiten, ISBN 978-3-423-13541-2
Autorenporträt
Portrait des Autors Wolf Wondratschek

Wolf Wondratschek

Wolf Wondratschek, geboren 1943 in Rudolstadt/Thüringen, lebt in Wien. "Es ist seltsam, wie viel erfinden müssen, um das Leben zu verstehen, denn was wäre die Realität ...

Preise und Auszeichnungen

Leonce-und-Lena-Preis
1968
Literaturpreis der Wilhelm und Christine Hirschmann-Stiftung
2012

Pressestimmen

Eschweiler Life, Juli 2007
»Die richtige Lektüre für heiße Frühsommernachmittage im Liegestuhl.«
Westdeutsche Allgemeine, April 2007
»Er kann schreiben – zärtlich, verwundert, bewundernd, verwundet.«

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NEWS

Preise und Auszeichnungen
21.03.2012
Literaturpreis der Wilhelm und Christine Hirschmann- Stiftung 2012 für Wolf Wondratschek

Am 22. März 2012 wird Wolf Wondratschek mit dem Literaturpreis der Wilhelm und Christine Hirschmann- Stiftung ausgezeichnet. Der Autor erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis für sein Lebenswerk.

 

Weitere Infos auf der Homepage der Wilhelm und Christine Hirschmann-Stiftung

Mehr über Wolf Wondratschek auf www.wolf-Wondratschek.de

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