Cover: Dich tanzen zu sehen

Dich tanzen zu sehen

Ballett verzaubert und verzehrt wie die Liebe, es fordert bedingungslose Hingabe für Augenblicke höchsten Glücks und verlangt höchsten Einsatz - nicht weniger als das ganze Leben.

Joan weiß, ihr steht ein Abschied bevor, ein Abschied, der sich anfühlt wie ein Urteil und ein bitteres Eingeständnis zugleich: Joan ist schwanger, und ihre Karriere als Tänzerin ist beendet, bevor sie beginnt –  falls sie denn jemals begonnen hätte. Überstürzt heiratet sie ihren Schulfreund Jacob, das Paar zieht aus New York nach Kalifornien, in eine Mittelklasse-Existenz, in der sich beide unausgesprochen nach der Welt des Balletts verzehren: Joan nach dem Tanz, Jacob nach der Tänzerin, die Joan einst war. Harry, der Sohn, zeigt in der Ballettschule seiner Mutter jedoch vielversprechendes Talent. Er hat verblüffende Ähnlichkeit mit dem russischen Ballett-Star Rusakow, dem Joan einst auf seiner Flucht in den Westen half. Rusakow war für Joan die Liebe ihres Lebens.  Wehmütige Erinnerungen an Paris verbinden sich mit ihm, aber auch rasende Eifersucht, Demütigung und Verzweiflung. Ist es Zufall, dass sich ein ähnliches Liebesdrama im Leben ihres Sohnes Harry wiederholt? Joan lebte für die Liebe und tanzte um ihr Leben; ihr Sohn Harry setzt, wie sein großes Vorbild Rusakow, beides, Liebe und Leben, in Tanz um.

Maggie Shipstead erzählt aus der rigorosen Zauberwelt des Balletts, in der Anmut, Eleganz und Präzision mit körperlicher Pein, Seelenschmerz und eiserner Disziplin errungen sind. Es ist eine Welt, in der Eros und Tanz eins sind.

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 Interview mit Maggie Shipstead
 Maggie Shipstead im Video
 

»Dieser Text ist bis ins Detail choreographiert wie ein Ballett – technisch anspruchsvoll und doch unangestrengt.« Jeffrey Eugenides

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