Limitierte Hardcoverausgabe

Leinen mit Fadenheftung

 Mehr

 

Preiswerte Studienausgabe

Broschur mit Fadenheftung

 Mehr

 

Band 1: Werke

Der erste Band der Gesamtausgabe versammelt erstmals sämtliche Werke der Dichterin: Den Anfang bilden in chronologischer Reihenfolge die zu Lebzeiten erschienenen Bücher und verstreuten Veröffentlichungen. Unter den Zeitungspublikationen und Anthologiebeiträgen, die heute nicht mehr öffentlich zugänglich sind, finden sich neben Gedichten journalistische und essayistische Texte. Auch Mascha Kalékos Werbetexte aus den Dreißigerjahren sind in die Edition eingegangen. Es folgt der umfangreiche Nachlass der Dichterin: Von der Autorin geplante, aber nicht mehr realisierte Bände werden in der von Mascha Kaléko intendierten Form präsentiert. Im Anschluss daran werden die einzelnen Texte aus dem Nachlass nach Gattungen geordnet abgedruckt. Darunter finden sich neben unbekannten lyrischen Kostbarkeiten auch Entwürfe aus den Arbeitsheften der Dichterin sowie Prosa- und Dramenfragmente.

Band 2 und 3: Briefe

Ein besonders wertvoller Bestandteil dieser Gesamtausgabe ist die Edition der Briefe. Sie wurden noch nie zuvor veröffentlicht. Der Großteil der Korrespondenz befindet sich in Form von Durchschlägen im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Doch auch zahlreiche Originalbriefe aus anderen Archiven und von Privatpersonen aus aller Welt wurden aufgenommen. Die Briefe werden streng chronologisch dargeboten.

Die Ausgabe stellt ein einzigartiges authentisches Zeitdokument dar. Sie zeigt die literarische Entwicklung der Autorin Mascha Kaléko von den Anfängen und dem Höhepunkt ihrer Karriere im Berlin der frühen Dreißigerjahre bis ins Exil in New York, ihre literarische Wiederentdeckung in Deutschland nach dem Krieg und das Nachlassen der Rezeption ihrer Werke in den Sechzigerjahren. Mit Schriftstellerkolleginnen und -kollegen wie Ingeborg Drewitz, Hilde Domin, Hermann Kesten, Walter Mehring, Kurt Pinthus und vielen anderen fand ein reger und regelmäßiger intellektueller Austausch statt. In der privaten Korrespondenz eröffnet sich ein vorher nicht gekannter Blick auf die Dichterin als Ehefrau, Mutter und Freundin. In den Briefen an ihren Mann Chemjo Vinaver, die sie 1956 während ihrer ersten Deutschlandreise nach dem Krieg schrieb, sind ihr Wiedersehen mit der alten Heimat und ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus eindrucksvoll dokumentiert. Im Gegensatz zu ihrem Werk reflektiert sie hier ihre Emigrationserfahrungen unmittelbar, ohne poetische Verarbeitung.
 

Auch sprachlich stellen die Briefe eine Besonderheit dar: Die Durchdringung des deutschen Idioms, das Mascha Kaléko als »Muttersprache« empfand, mit jiddischen und hebräischen Ausdrücken und Exilenglisch zeigt auf eindrucksvolle Weise die Zerrissenheit der Autorin, die sie mit vielen ihrer Zeitgenossen teilte. Der Textbestand wurde nur behutsam korrigiert. Offensichtliche Tippfehler wurden verbessert, ansonsten wurden sämtliche Eigenheiten in Interpunktion und Orthografie beibehalten. Alle fremdsprachigen Briefe, Redewendungen und Ausdrücke werden originalgetreu und in Übersetzung dargeboten.

Band 4: Kommentar

Die Anmerkungen enthalten ausführliche Informationen zur Entstehung, Druck und Wirkungsgeschichte von Mascha Kalékos Büchern und Texten. Werk- und Briefkommentar verzeichnen Erläuterungen zu Personen, Begriffen und Sachverhalten, historische, politische und biografische Hintergrundinformationen sowie intertextuelle Verweise. Aussagekräftige Passagen aus Gegenbriefen werden, soweit zum Verständnis notwendig, zitiert. Darüber hinaus enthält der Kommentarband umfassende Register, Übersichtstafeln zu allen Werken der Dichterin und eine ausführliche Zeittafel zu Mascha Kalékos Leben und Werk.

merkzettel (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Merkzettel


zum Merkzettel

warenkorb (0)

Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb


Gesamtbetrag:
0,00 €
inkl. MwSt. zzgl. Versand

My dtv


Jetzt registrieren