Die Story der echten Fußballkerle

Also - wild sind sie, so viel steht schon mal fest. Und wild zu sein, ist einfach toll! Da sind sich alle einig: Markus und Maxi, Fabian, Denis und Felix - eine Hand voll der echten Wilden Kerle. Und Freunde sind sie! Und Fußball ist das Größte, klar! Genau so sieht auch ihr Training aus.

Wenn Die Wilden Kerle zwei Mal in der Woche am Nachmittag über den Sportplatz des TSV Grünwald stürmen, zum Warmlaufen ihre Runden drehen, passen, stoppen, flanken, dribbeln, antäuschen, elegant ihre Übersteiger auf den Rasen platzieren und sich im schönsten Fußballballett den Ball zutänzeln - dann ist das das Einzige, was wirklich zählt.

Da stehen sie den Wilden Fußballkerlen aus den Büchern von Joachim Masannek in nichts nach. Für Fragen haben sie jedenfalls kaum Zeit. Sie sind beschäftigt! Fußballbegeistert, fußballbesessen, konzentriert und auf Gewinnen aus - eben: (fast) ganz normale Jungs aus der E-Jugend eines (fast) ganz normalen Fußballvereins.

Einer von ihnen ist Felix Thörl

Felix Thörl ist 11 Jahre alt. Im zweiten Band der Reihe rund um den Fußball dreht sich alles um ihn. Da ist er Felix, der Wirbelwind, der zusammen mit seinen Fußballfreunden ihre als harmlos abgekanzelte Straßenkicker-Bolz-Mannschaft zu einem richtigen Verein trimmt: mit Trikots, Satzung und allem, was dazugehört; und der - als seine Kumpels und er vor dem Spiel gegen die FC-Bayern-Jugend sich vor Schiss fast in die Hosen machen - die geniale Idee zu einer befreienden Mutprobe hat ...

Felix, der im echten Leben auf das musische Pestalozzi-Gymnasium in München geht, Klavier spielt, demnächst mit Saxophon anfangen will, zeichnet und gern und viel liest, lächelt sein ernsthaftes Felix-Lächeln, wenn er so von sich reden hört. »Vom Charakter her bin ich's vielleicht schon, vom Aussehen eher nicht. Ich bin im Buch auch viel mutiger beschrieben, als ich in Wirklichkeit bin. Ich wäre nie im Leben von der Brücke gesprungen! Aber es hat mir sehr gut gefallen, weil ich gerne so mutig wäre wie Felix, der Wirbelwind«, kontert er bescheiden. Auch andere Teile der Geschichte sind erfunden - schließlich sind es ja Fußballromane: Rocce, der Neue in der Klasse, zum Beispiel, mitsamt seinem Vater, dem brasilianischen FC-Bayern-Fußball-Profi. Und in dessen Luxus-Garten mit Oliver Kahn & Co bis in die Puppen kicken - gab es das? Schön wär's!

Und schön ist es, davon zu träumen, und dann davon zu lesen. Darum sind Die Wilden Kerle alle eingeschworene Fans der Reihe. Und das nicht nur, weil sie die Stars der Bücher sind, schon heute »deutschlandberühmt«, und sie es lustig finden, über sich selbst zu lesen. »Manchmal ist es auch komisch«, sagt Maxi, bekannt als Maxi »Tippkick« Maximilian, mit dem härtesten Schuss auf der Welt´ und in den Geschichten der große Schweiger, »wenn zu einem einfach was dazuerfunden wird.«

Aber das, worum es wirklich geht, ...

... kennen sie alle aus dem ff. Es ist das, was den Autor Joachim Masannek auf die Idee gebracht hat, die Bücher zu schreiben. Selbst Vater von zwei fußballbesessenen Jungs der Wilden Kerle, Leon und Marlon, und seit drei Jahren einer der beiden Mannschafts-Trainer, hat er nicht nur die Welt der Kinder kennen gelernt, sondern auch die Bedeutung des Fußballs - ein Spiegelbild des Lebens, mit Rivalität, Freundschaft, Verantwortung, Durchsetzungsvermögen und Teamgeist: »Das Schöne am Fußball ist, dass er alle Vorurteile aufhebt. Im Fußballdress sieht jeder gleich aus!« Dann kommt es nur noch darauf an, was jeder kann, wer jeder ist - und was alle zusammen daraus machen!

Die Wilden Kerle - die echten und die aus den Büchern - folgen da ihrem Mannschafts-Motto. Und das geht so: »Alles ist gut, solange du wild bist! RRRAAAA!« Der reinste Rückenstärker. Das reinste Wunder-Mittel. Und kein Turnier, egal ob Punkte- oder Freundschaftsspiel, vor dem sie sich nicht im Kreis zusammenstellen, Schulter an Schulter, die Arme in einer Kette umeinander verschränkt, die Köpfe gesenkt, und wie aus einem Mund ihren Wilde-Kerle-Schlachtruf brüllen. »Das weckt uns auf!«, sagt Denis-die-Lokomotive, der so heißt, weil er mit Volldampf voraus zum gegnerischen Tor und durchs Leben braust. Und Felix fügt hinzu: »Das macht den Gegnern Angst!«
Und so sind auch Die Wilden Kerle in ihren knallorangenen Sommer-Trikots mit dem schwarzen Markenzeichen-Wilden-Kerl auf der Brust und ihren Spitznamen, von Trainer Masannek auf den Leib geschneidert, auf Erfolgskurs. Gegen die echte FC-Bayern-Jugend haben sie jedenfalls inzwischen mehrfach echt gespielt. Und ein Mal echt gewonnen! RAAHHH!

 

Text: Christine Knödler

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