Coverbild Eve of Man (I) von Tom Fletcher, Giovanna Fletcher, ISBN-978-3-423-43615-1
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Eve of Man (I)

Die letzte Frau
E-Book
15,90 EURO
Hardcover
18,95 EURO
Sie ist die Zukunft der Menschheit: Eve

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

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Details
EUR 15,90 € [DE], EUR 16,40 € [A]
eBook
Aus dem Englischen von Friedrich Pflüger
Deutsche Erstausgabe, 480 Seiten, ab 14, ISBN 978-3-423-43615-1
Autorenporträt
Portrait des Autors Tom Fletcher

Tom Fletcher

Tom Fletcher ist in seiner Heimat ein Bestsellerautor im Kinderbuch und hat mit seinem Debüt "The Christmasaurus" ("Der Weihnachtosaurus") einen ungeheuren Erfolg. Von ...
Autorenporträt
Portrait des Autors Giovanna Fletcher

Giovanna Fletcher

Giovanna Fletcher ist eine der erfolgreichsten Autorinnen in Großbritannien für Frauenliteratur. Ihre Bücher wurden in 12 Sprachen verkauft. Sie ist Schauspielerin, ...

Mediathek

Buchtrailer ›Eve of Man‹

Pressestimmen

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Leserstimmen

Ihre Meinung
»Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes und des doch sehr ansprechenden Covers unheimlich neugierig auf sich gemacht. Schon bei der Ankündigung wusste ich, dass es dringend bei mir einziehen und von mir erkundet werden musste. Die Schreibweise des Autorenpaares war locker, leicht nachzuvollziehen und hat dafür gesorgt, dass ich recht schnell in die Geschichte einsteigen konnte. Eve ist eine starke, liebenswerte und offenherzige Persönlichkeit. Sie ist in einer Welt aufgewachsen, welche nur nach ihren „Bedürfnissen“ angelegt wurde. Über ihr Schicksal ist sie aufgeklärt, zumindest über den Teil welcher für sie relevant ist. Ist sie zu Beginn noch sehr daran interessiert, Befehle zu befolgen, merkt man mit der Zeit, dass ihr auch Ungereimtheiten auffallen. Sie lernt das Gefühl „Verliebtsein“ kennen und dieses sorgt dafür, dass sie ihre Augen tatsächlich öffnet und hinter eine Mauer aus Intrigen, Verrat und Missgunst blickt. Bram ist ein cooler, offenherziger und starker Charakter. Er kämpft für die Menschheit, das Recht der Entfaltung und steht hinter den Prinzipien seines Vaters. Nach und nach kommen jedoch auch ihm Zweifel und er kommt nicht drumherum, Nachforschungen anzugehen und die Augen weiter zu öffnen. Dabei erkennt er eine grausame Wahrheit, welche ihn zu einer Entscheidung zwingt, die sein Leben verändert. In diesem Buch gibt es noch einige weitere starke und bleibende Charaktere, die einen Teil der Geschichte ausmachen, und auch wenn sie nur einen kurzen Auftritt haben, einen prägenden Teil einnehmen und man gerne noch mehr von ihnen gehabt hätte. Beginnt die Geschichte erstmal sehr ruhig, aufklärend und mit dem Kennenlernen von Eve, wird es ab der zweiten Hälfte immer spannender, schnelllebiger und aufklärender. Wir erleben viele physische wie psychische Kämpfe und können nach und nach ein Gerüst fallen sehen, was über Jahre aufgebaut wurde. Ich fand es faszinierend, mitreißend und immer wieder überraschend aufgebaut, wie das Autorenduo es geschafft hat, den Leser auf neue Spuren zu geleiten. Man hatte einen groben Plan im Kopf wie es laufen könnte und letztlich verlief es doch nur teilweise so und gleichzeitig in komplett andere Richtungen. Wir erleben in diesem Buch Verluste, Hoffnungen, Verrat und gleichzeitig auch einen Funken Liebe, welcher zwar nicht ausgereift, aber dennoch vorhanden ist. Nach dem Ende dieses ersten Bandes stehen noch eine Menge Fragen offen und dennoch gehe ich mit einem guten Gefühl hinaus und bin uneinheitlich gespannt darauf, was uns noch alles erwarten wird. Mein Gesamtfazit: Mit „Eve of Man – Die letzte Frau“ haben Giovanna & Tom Fletcher einen starken, mitreißenden und spannenden ersten Band ihrer Buchreihe geschaffen. Sie überzeugen mit starken und greifbaren Charakteren, einer bildhaften Ausführung und einer Entwicklung, die von der erste Seite an fesselt und begeistert. Ich bin unheimlich gespannt darauf, was sie sich noch für uns haben einfallen lassen. Von mir gibt es 4,5 Sterne«
ANTWORTEN
»Bei Eve of Man konnte mich schon der Anfang total begeistern, da der Einstieg einfach direkt spannend beginnt. Es wird erklärt, was genau passiert ist und wie das Leben auf der Welt sich nun verhält, und man kann sich einfach richtig schnell in der Welt zurechtfinden, die Giovanna und Tom Fletcher da geschaffen haben! Ich war absolut von der Geschichte gefesselt, mochte Eve sofort und wollte am liebsten sofort weiter lesen. Tatsächlich blieb der positive Eindruck vom Anfang über das ganze Buch vorhanden. Die schön kurzen Kapitel haben das Lesen noch mal angenehmer gestaltet und immer wieder konnte man „nur noch ein Kapitel“ lesen. Dieses Buch hat förmlich einen Sog auf mich ausgeübt und ich konnte mich teilweise nur schwer davon trennen. Der Schreibstil ist absolut fließend und trotzdem sehr anschaulich und packend. Teilweise gab es auch ein paar relativ brutale Szenen, die haben aber, bis auf eine Szene, die ein bisschen zu viel Action enthielt, perfekt in das Buch gepasst und und haben dem Buch noch mal den besonderen Kick gegeben. Auch die Aspekte rund um die Technik fand ich absolut lesenswert, interessant und erstaunlich. Eve ist zwar anfangs relativ naiv, aber das kann man ihr absolut nicht übel nehmen, sondern es total nachvollziehen und auch Bram mag ich wirklich sehr gern. Generell fand ich das Zusammenspiel der verschiedenen Charaktere sehr authentisch und konnte lediglich Vivians Beweggründe nicht ganz begreifen. Ich bin mir aber sicher, dass das in Teil 2 noch mal genauer beleuchtet wird. Die Liebesgeschichte in Eve of Man fand ich auch schön und glaubhaft dargestellt, ich finde an dieser Stelle aber den Klappentext etwas irreführend, da es wirkt, als wäre es eine Art Castingsituation für Eve, dabei ist das nur ganz am Rande ein Thema, was recht schnell geklärt wurde. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mich dieses Buch sehr begeistern konnte und ich mich total auf den nächsten Band freue! Ich hoffe, es dauert nicht allzu lang, bis dieser erscheint!«
ANTWORTEN
»Meine Meinung zum Buch: Von Cover und Inhaltsangabe fasziniert und angezogen, wollte ich ihre Geschichte unbedingt erfahren. Doch ahnte ich nicht im Ansatz was mich hier erwarten würde. Sprachlosigkeit, Fassungslosigkeit und grenzenloses Staunen legten sich bereits ab der ersten Seite über mich. Ich war gefangen und Teil einer Welt, die realer nicht hätte sein können, und mich doch zutiefst schockierte. Das Autorenduo Fletcher zog mich in eine dystopische Zukunft, deren Anblick mir schier den Atem raubte. Für mich war dieses Szenario absolut vorstellbar und wurde somit zur bitteren Realität. Der Planet Erde, durch Menschenhand zerstört, gleicht einer Hölle wie wir sie nie zu Gesicht bekommen wollen. Die Städte liegen größtenteils unter Wassermassen, Stürme toben am Himmel, die Natur verlangt nach Heilung. So bitter es für mich war dies zu sehen und zu erkennen, dass es irgendwann tatsächlich eintreten wird, so machte es die Geschichte für mich umso lebendiger, echt und zu einer erbitterten, bildgewaltigen Wirklichkeit. Es bereitete mir eine Gänsehaut, doch ebenso sehr war ich fasziniert und begeistert ob dieser Welt, die mich nicht mehr los ließ. Der Leser wird zunächst mit Informationen über das Geschehen der letzten Jahrzehnte in die Geschichte geführt. Wie konnte es passieren, dass jedes Paar nur noch männliche Nachkommen zeugte? Hatte die Natur aufgegeben und zeigte den Menschen so, was sie von der Zerstörung hielt? Warum war die Wissenschaft nicht imstande diesen „Fehler“ zu korrigieren? Doch als dann plötzlich, nach 5 Jahrzehnten, ein Mädchen geboren wird, scheint die Zukunft gerettet zu sein. Denn sie ist der Schlüssel zu allem. Sie wird den Menschen wieder weibliche Nachkommen bringen. Auf Ihren Schulter lastet die Rettung. Und ihr Name ist Eve. Als ich Eve kennenlernte erkannte ich schnell, dass ihr Leben zwar behütet und mit allen Vorzügen ist, doch eingesperrt in einen goldenen Käfig soll sie die Antwort auf alle Fragen sein. Ich empfand Mitleid, eine tiefe Trauer, Schmerz und Verachtung für das System. Doch brachte es mich Eve mit jeder Seite nur noch näher. Ich wurde ihre Verbündete, ihre Freundin, ihr Schild im Kampf gegen die Mächtigen. Den Charakteren auf ihrem Weg beizustehen, wurde zu meinem Ziel, das ich Seite an Seite mit Ihnen verfolgte. Ich verlor mich in ihren Gedanken, Handlungen und Gefühlen. Sie waren ich und ich war sie. Und doch ließ mich ihr Schicksal erschaudern ob dieser erschreckenden Bilder, die ich in meinem Kopf erlebte, als wäre es ein Film. Doch es war viel mehr als das. Es war brutale und bittere Wahrheit und Wirklichkeit. Eve ist zwar umgeben von Menschen, die ihr Leben stetig mit kleinen Dingen erfüllen, doch im Grunde ist sie allein. Außer Bram, der sich nach und nach in ihr Leben schiebt und somit eine zarte, unberührte Liebe entfacht. Sanft wie die Melodie der Blätter eines Baums im Rauschen des Windes. Er führt sie nach und nach in die wahre Welt und zeigt ihr, was Leben bedeutet. Die Autoren Fletcher erschufen für mich ein perfektes Szenario und ließen mich gebannt ihre Worte verfolgen. Ich lernte nebenbei viel über Wissenschaft und Technik, aber ich lernte auch, was wahre Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Vertrauen und bedingungslose Liebe bedeutet. Ein Kontrast, der größer nicht hätte sein können, doch brachte dies eine unbändige Spannung, Nervenkitzel und eine Blockbuster Atmosphäre epischen Ausmaßes mit sich. Welch ein grandioser und fulminanter Auftakt. Eine Geschichte wart geboren, die mir unter die Haut ging. Mich frösteln ließ und meine Gedanken in ungeheure Regungen versetzte. Von Anfang bis Ende durchzogen mit Raffinesse und gnadenloser Wirklichkeit, brachte mir „Eve of Man“ ein bedeutungsschweres, tiefgreifendes und phänomenales Highlight, von dem ich lange nicht loskommen werde. Mein Fazit zum Buch: „Eve of Man“ von Giovanna & Tom Fletcher verfügt über die Kraft, Berge zu versetzen. Mit ihrer ausdrucksstarken und wortgewandten Erzählung lassen sie den Leser eine Geschichte erleben, die größer ist als alles, was wir kennen und wissen. Eine Geschichte deren Szenario gnadenlos realistisch ist und somit eine tiefgreifende Bedeutung hat, dessen Botschaft wir verinnerlichen müssen. Dieses Buch zeigt eine nie gekannte Dystopie, deren Idee das Rad zwar nicht neu erfunden hat, aber mit ihrer Umsetzung wahrhaftig einschlägt wie eine Bombe. Wissenschaft, Technik, Fortbestand und eine erbitterte Zukunft, werden nicht bloß zu Bildern in den Köpfen, sondern greifbar, nachvollziehbar und authentisch, denn sie sind das Fundament, auf dem dieses epische Meisterwerk gebaut wurde. Hinzu kommen ein Höchstmaß an Spannung, Adrenalin, Action und Nervenkitzel, et voila, der Kino Blockbuster wart geboren. Einzigartig in seiner Bildgewalt und schonungslos ehrlich. Lest dieses Buch und ihr werdet anders denken als zuvor.«
ANTWORTEN
»Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd aus Sicht von Eve und Bram erzählt, was mir gefallen hat. Normalerweise lese ich solche Bücher nicht, da mir die Umsetzung nicht gefällt, aber hier fand ich es angenehm und passend zur Geschichte. Der Spannungsbogen war jedoch leider nicht allzu hoch, als Leser weiß man recht schnell, wohin sich die Geschichte entwickeln wird, was ich sehr schade fand. Ich mag es, überrascht zu werden. Die Entwicklungen sollten dennoch einem roten Faden folgen. Hier hat es meiner Meinung nach ein wenig gehappert. Die Rebellen, die Eves Rettung forderten, konnte ich nicht ganz durchblicken. Brams Handlungsmotive waren dagegen einleuchtender und gradliniger. Ich mochte seinen Charakter und konnte mich gut in ihn hineinversetzten. Er war ein dynamischer Charakter, aus dessen Perspektive ich die Geschichte am liebsten gelesen habe. Eves Sicht mochte ich nicht so sehr. Sie wirkte mir zu naiv und kindlich. In ihrem Alter hätte sie schon längst darauf kommen müssen, dass etwas nicht stimmt. Wobei das auf ihr Wunschdenken zurückgeführt werden kann, da dieses über das ganze Buch hinweg eine große Rolle eingenommen hatte. Es war ein schönes Buch, das ich gerne gelesen habe und dessen Idee mir gefallen hat. Auch wenn es an einigen Stellen ausgearbeitet werden könnte.«
ANTWORTEN
»Die junge Eve ist die letzte Hoffnung der Menschheit. Seit mehr als 50 Jahren wurde kein einziges Mädchen mehr lebend geboren, bis zu jenem Tag an dem Eve das Licht der Welt erblickte. Sie ist nicht nur die Rettung der Menschheit, sie ist zugleich auch die Antwort auf die Gebete unzähliger Menschen. Abgeschottet und scheinbar behütet zum Schutz vor Rebellen führt Eve ein Leben fernab der Außenwelt, welches zudem auch weit entfernt jeglicher Realität verläuft. Denn Eves Leben und ihre Fruchtbarkeit sollen das Überleben der Menschheit sichern. Drei potentielle Kandidaten werden ihr hierfür zur Auswahl gestellt. Alles scheint nach Plan zu laufen, bis sie nach einem Zwischenfall auf Bram trifft. Bram ruft nicht nur ganz neue Empfindungen und Gefühle in ihr hervor, er bringt ihre scheinbar heile Welt ins Schwanken und schon bald weiß Eve nicht mehr was Realität ist und was Lüge. Mit ihren Zweifeln wächst auch der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit. Wird Bram ihr helfen, ihr Vorhaben umzusetzen? Wird er bereitwillig sein Leben für sie aufs Spiel setzen und wird Eve jemals die Wahrheit kennenlernen? "Eve of Man - Die letzte Frau" ist nicht nur ein brillanter Reihenauftakt aus der Feder des Autorenduos Giovanna und Tom Fletchers, welches mich bereits auf Anhieb begeistern konnte. Auch die Grundidee zur Handlung unterscheidet sich deutlich von anderen Büchern, welche ich bisher gelesen habe. Den Kampf ums Überleben der Menschheit mit Intrigen, einem Netz aus Lügen und dem stetigen Streben nach mehr Macht zu verbinden, ist hier nicht nur sehr eindrucksvoll gelungen, sondern lieferte zugleich eine packende Handlung, welcher ich mich nur sehr schwer entziehen konnte. Jahrelanger Raubbau am Planeten sowie die schwerwiegenden Folgen des Klimawandels fließen hier ebenso in die Handlung ein wie der stetige medizinische und auch technische Fortschritt der Menschheit, welcher nicht nur Vorteile mit sich bringt. Wer mit "Eve of Man" eine reine Teenie-Romanze mit viel Gefühl und dichter Handlung erwartet, wird mit dieser Geschichte, welche im stetigen Wechsel zwischen Eve und Bram erzählt wird, wohl enttäuscht werden. Beklemmung und Faszination zugleich waren nur zwei der Gefühle, die dieses Buch während des Lesens in mir hervorrufen konnte. Aber auch die konstante Spannung hat dafür gesorgt, dass ich dieses 448 Seiten starke Werk nur noch schwer aus der Hand legen konnte. Der detaillierte, aber dennoch nicht blumige Schreibstil hat mich stets an die Handlung binden können. Unnötige Längen oder gar Langeweile habe ich zu keinem Zeitpunkt meiner Lektüre feststellen können. Auch die Qualität der Buchbindung sowie die Gestaltung des Buches in seiner Gesamtheit wirkten auf mich sehr hochwertig und rechtfertigten somit den Buchpreis von 18,95€, unter welchem dieses Buch angeboten wird. Die Umschlaggestalting wirkt sehr passend zum Inhalt des Buches, deren Sinn sich zusätzlich durch die Lektüre der Handlung erschließt. Insgesamt konnte mich "Eve of Man - Die letzte Frau" von Anfang bis Ende restlos begeistern, weshalb ich es nicht nur klar empfehlen kann sondern zugleich sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Handlung warte.«
ANTWORTEN
»Meinung: Cover und Klappentext haben sofort meine Neugier geweckt. Solch ein Setting ist mir auch noch nicht begegnet. Ich hatte zwar schon Bücher mit getrennten Geschlechtern usw., aber die Idee, dass es nur noch ein Mädchen gibt, dass den Fortbestand der Menschen sichern kann, fand ich extrem faszinierend. So fand ich auch den Prolog sehr fesselnd, in dem es darum geht, dass plötzlich alle Babys nur noch Männlich sind und das Rosa aus den Krankenhäusern verschwindet, bis es dann nach 50 Jahren eben doch wieder ein einziges Mädchen gibt. Auch danach fand ich die dargestellte Welt von Eve auf den ersten Seiten eigentlich ganz interessant, wie sie so lebt, was sie so denkt, und vor allem auch, wie sie ihr eine gleichaltrige Freundin „erschaffen“ haben, die meistens vom 2. Protagonisten Bram gelenkt wird. Eve ist sympathisch und natürlich anfangs naiv, aber mit der Zeit entwickelt sie sich weiter und beginnt die Sachen zu hinterfragen. Ungefähr die andere Hälfte der Geschichte wird aus Brams Sicht erzählt, die beiden Perspektiven wechseln sich mehr oder minder regelmäßig ab und ergänzen sich gut. Auch seine Darstellung fand ich anfangs ganz spannend, da man dadurch wenigstens einen kleinen Einblick in die Welt dahinter erhalten und gesehen hat, dass die perfekte Welt von Eve schnell deutliche Risse bekommt. Aber ehrlich gesagt, ging mir diese anfängliche Darstellung einfach viel zu lang. Es dauert ungefähr die Hälfte des Buches, bis der Turm mal verlassen wird und wir das erste Mal zumindest ein bisschen was von der Außenwelt mitbekommen. Auch wenn Brams Welt schon vorher komplizierter ist, hat mich die Geschichte nach der anfänglichen Neugier immer mehr enttäuscht. Es ist irgendwie nichts spannendes passiert, es gab kaum ein World-Bildung, die Außenwelt wurde bis zur Hälfte kaum erwähnt und es gab auch keinerlei Erklärungsansätze dazu, wieso es plötzlich nur noch männliche Babys gab. Ich fand es leider einfach irgendwie öde, da mich auch der Schreibstil nicht komplett gepackt hat. Es war nett zu lesen und flüssig geschrieben, aber es ist einfach nur vor sich hingeplätschert. Nach der Hälfte hat das Buch aber Gott sei dank nochmal die Kurve bekommen. Auch wenn die grundlegenden Wendungen größtenteils genauso eintreffen, wie man es sich denkt und aus anderen Dystopien kennt, fand ich die Art und Weise und einfach die Details dahinter doch ganz interessant und unterhaltsam. Es kommen neue Figuren dazu, es gibt zumindest kleine Einblicke in die Welt der Männer und ein paar der Wendungen haben mich doch auch ein bisschen überrascht. Und auch Eves Entwicklung geht voran. Sie rebelliert, stellt endlich Fragen und begehrt auf. Insgesamt hat mich der Plot dann einfach wieder mehr gepackt, ich habe auch mit den Figuren mitgefiebert und mich dann doch noch gut unterhalten gefühlt. Der Showdown lief dann auch wieder so, wie erwartet, aber war recht spannend beschrieben. Wobei ich es etwas schade fand, dass man eine Schlüsselszene nur in der Nacherzählung mitbekommen hat, aber da keiner der beiden Protagonisten live dabei war und die Autoren wohl keine andere Perspektive mehr einbauen wollten, musste es wohl so gelöst werden. Das Ende an sich ist natürlich eher offen und auch vorhersehbar, aber ich fands insgesamt dann doch recht zufriedenstellend und finde, dass die Weichen für den Folgeband nun wirklich gut gestellt sind und hoffe, dass sie nun auch endlich etwas tiefer in die Außenwelt eintauchen und es auch tiefer gehende Erklärungen und ein paar unerwartete Entwicklungen geben wird. Fazit: Ein Auftakt, der sich etwas lange mit den anfänglichen Darstellungen aufhält und bis zur Hälfte ziemlich dahinplätschert. Danach konnte er mich aber trotzdem wieder packen und unterhalten, auch wenn die Entwicklungen zumeist mehr oder minder vorhersehbar sind. Die Details fand ich aber gut ausgearbeitet und jetzt sind die Weichen für den Fortgang der Geschichte perfekt gestellt, weshalb ich hoffe, dass der Folgeband gleich von Beginn an voll loslegt und es auch ein paar Antworten, unerwartete Entwicklungen und viel Spannung gibt. Aber so wie es aussieht, müssen wir auf die Fortsetzung eh noch eine Weile warten. Für Band 1 gibt’s solide 3,5 Sterne.«
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