Das Hörbuch

Maximiliane Häcke, Synchronsprecherin und Schauspielerin, verleiht Axi im Hörbuch von ›Heart. Beat. Love.‹ ihre Stimme. Das Hörbuch erscheint bei Der Audio Verlag und wurde ungekürzt eingelesen. 

 Zum Hörbuch
                                                           

Interview mit Maximiliane Häcke

1. Geschichten wie diese als Roadmovies haben eine ganz besondere Faszination. Haben Sie selbst auch schon mal so etwas gemacht oder daran gedacht es zu tun – mal auszureißen irgendwohin?
Ich denke Road Trips an sich üben natürlich auf jeden eine Faszination aus. Und ich habe mir tatsächlich auch schon einmal vor 3-4 Jahren mit meinem besten Freund einen Van gemietet und bin durch Australien gefahren, allerdings gar nicht mal so lange. 1,5 Monate hat unsere Reise damals gedauert, das war jetzt nicht so ein langer Road Trip. Aber es hat schon für das Gefühl ganz gut gereicht und ich glaube auch, dass man das immer wieder braucht, und dass je jünger man ist, desto mutiger sollte man auch sein, dann wirklich mal eine Reise anzutreten. Ich merke das auch immer noch, dass ich zumindest einmal im Jahr 3-4 Wochen weg muss und Neues erleben. Ob das jetzt ein Road Trip ist oder einfach nur eine Reise ins Ungewisse ... das ist schon wichtig. Ich glaube die Zeit sollte man sich nehmen und klar, darauf hätte ich immer wieder Lust.

2. Können Sie sich in die beiden Protagonisten gut hineinversetzen, in ihre Wünsche und Ängste? Solch eine Reise wird einen ja immer verändern …
Natürlich kann ich mich auf eine Art in die Beiden hineinversetzen, weil ich ja selbst auch gar nicht so viel älter bin als die Zwei. Klar, die Beiden sind schon jünger, aber man kennt einfach dieses Gefühl, dass man denkt man will Neues erleben, man ist neugierig auf das Leben und man kann gar nicht abwarten bis man all die vermeintlich tollen Sachen erlebt, die auf einen zukommen. Wenn man dann endlich erwachsen ist, endlich älter und die ganzen Abenteuer erleben kann, von denen man immer geträumt hat. Man ist ja oft auch gelangweilt und denkt, das Leben wartet hinter der nächsten Ecke erst auf einen.
Wo ich mich natürlich nur begrenzt hineinversetzen kann, ist der Punkt der Krankheit und der Verluste, die sie schon durchmachen mussten in ihren jungen Jahren. Das ist vielleicht auch noch anderer Antrieb dahinter, den ich natürlich versuche zu erfassen. Aber ich finde es ist so beschrieben, dass man genau die Balance hat zwischen diesen Wünschen, die man als normaler Teenager hat, und denen, die vielleicht diese Zwei speziell in der Geschichte haben, dadurch dass sie eben schon mit der Vergänglichkeit des Lebens relativ früh konfrontiert wurden.

3. Welche Szene oder Szenen haben Sie am meisten berührt?
Ich fand es sehr schön und auch sehr überraschend, wo Robinson dann Alexandra, also Axi, doch noch mitnimmt zu seiner Familie. Ich finde, bis dahin bleibt er bis zu einem bestimmten Punkt auf jeden Fall sehr geheimnisvoll und sehr mysteriös und offenbart nicht viel. Man fragt sich die ganze Zeit, was eigentlich seine Geschichte und die seiner Familie ist. Man stellt sich vielleicht auch vor, dass es da einen Bruch gegeben hat oder er vielleicht eine ganz kühle Familie hat und kein so gutes Verhältnis. An dem Punkt, wo er ihr dann seine Heimat zeigt und seine Heimatstadt und man überhaupt erst merkt, was er eigentlich doch für ein Familienmensch ist und was da so hinter steckt. Das fand ich schon sehr schön, dass man das noch erfährt, auch als Leser, sonst hätte einem auch ein großer Teil gefehlt. Man fragt sich einfach, wo kommt er her und was hat ihn so zu dem Menschen werden lassen, der er ist. Damit habe ich auch gar nicht gerechnet.

4. Leider ist bei der Geschichte kein Happy End zu erwarten. Wie haben Sie das Ende erwartet, genau so?
Also, ich muss sagen als ich angefangen habe, da habe ich es überhaupt nicht erwartet. Es wird angedeutet, dass es so nicht für immer sein kann und dass die Zwei die Reise auch nicht ohne Grund machen. Dann habe ich schon geahnt, dass es natürlich etwas mit der Krankheit zu tun haben muss und ich habe schon irgendwie geahnt, dass es hier nicht so glücklich ausgeht. Ich habe auch gedacht, dass wenn die diesen Trip irgendwie zu Ende machen, dass Alexandra zurückgehen wird in ihr normales Leben irgendwie und dass sie keine komplett andere Person sein wird, weil sie ja eben auch noch so jung ist. Sie muss ja irgendwie weiter machen und wieder in die Schule und so weiter. Aber, nein, ganz so habe ich es natürlich nicht erwartet.

5. Wenn dieses Buch mal verfilmt wird, wer wäre Ihre Traumbesetzung?
Ich bin ein ganz großer Fan von Ellen Page, in Juno ist die so wundervoll und spielt halt auch so toll dieses Jugendliche und junge. Im Kopf war meine Axi Ellen Page. Vielleicht sollte ich aber auch einfach eine Darstellerin nehmen, die ich dann schön später synchronisieren könnte J (lacht).
Welchen Film ich auch ganz toll fand, der quasi auch einen Road Trip beinhaltet, ist „Into the Wild“. Emile Hirsch fand ich ganz toll und habe mir vorgestellt, wenn er den Robinson spielen würde, dann würde er ihm so eine etwas rebellischere Facette geben, weil ich es schade fände, wenn man ihn nur auf dieses Schönling-hafte reduzieren würde. Das wären jetzt so meine Traumschauspieler, allerdings finde ich die auch Beide ein bisschen zu alt. Ich fände es toll, wenn es wirklich junge Leute wären. Das hat man auch so selten und es ist eine Geschichte für Jugendliche und es wäre schön, wenn man das finden würde; dass es eben auch Jugendliche machen dürften.
 
Interview: Der Audio Verlag

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