Interview mit einem verzauberten Mops bei Gewitter
(sonst klappt’s nicht!)


REPORTER „Guten Tag, Herr … äh, wie spreche ich Sie eigentlich korrekterweise an?“

BÖLTHORN „Bölthorn.“

REPORTER „Aha. Dann also: Guten Tag, Herr Bölthorn.“

BÖLTHORN „Nur Bölthorn, kein Herr. Ich bin ein Mops, und noch nicht einmal das ist
wahr. Außerdem sprechen Sie meinen Namen falsch aus. Es muss Bölltun
heißen.“

REPORTER „Aber hier steht …“

BÖLTHORN „In Skandinavien wird das aber so ausgesprochen, auch wenn man’s mit orn
schreibt. Wuff!“

REPORTER „Okay, gut. Dann meine erste Frage, Bölthorn: Ist die Geschichte, die in dem
Bucht steht, wahr?“

BÖLTHORN „Jedes Wort. Möpse lügen nicht.“

REPORTER „Können Sie alle Geschehnisse für unsere Leser kurz zusammenfassen?“

BÖLTHORN „Das ist normalerweise der Job von diesem Lars Simon.“

REPORTER „Natürlich, aber ich wollte Ihre Sicht der Dinge kennenlernen.“

BÖLTHORN „Hm … in Ordnung … Es geht um Lennart Malmkvist, einen jungen Mann aus Göteborg, der, sagen wir mal, ein wenig von sich eingenommen ist und partout nicht an Magie glauben will. Das und vieles mehr ändert sich, als ein schreckliches Verbrechen geschieht und er langsam seinen Auftrag begreift: Vier uralte Dunkle Pergamente finden und nicht in die Hände eines mächtigen Zauberers fallen lassen. Dabei hilft ihm das Vermächtnis meines ehemaligen Herrchens – dessen Zauber- und Scherzartikelladen. Die Geschichte handelt aber auch von Liebe und Leidenschaft, aber natürlich auch von mir. Wuff!“

REPORTER „Das klingt ja alles furchtbar spannend!“

BÖLTHORN „Was dachten Sie denn? Natürlich ist das spannend und nicht ungefährlich,
das kann ich Ihnen verraten.“

REPORTER „Die Geschichte ist also noch nicht zu Ende?“

BÖLTHORN „Leider nein. Die Gefahr ist noch lange nicht vorüber, und am Horizont sehe ich schon die nächsten Probleme auf Lennart Malmkvist zukommen. Und auf mich. Wuff!“

REPORTER „Ich hätte noch drei Fragen an Sie, Bölthorn, die mir von einigen an Ihnen sehr interessierten Bloggerinnen überreicht worden sind. Darf ich?“

BÖLTHORN „Bloggerinnen? Ich persönlich habe ja mit diesem Internetzeug nicht viel am Fell, aber gerne. Doch beeilen Sie sich, das Gewitter lässt nach … meine Stimme wird schon schwächer …“

REPORTER „Ja, gut. Also, Frage 1: Wie fühlt es sich mit Menschen sprechen zu können und einfach mal alles Ungesagte los werden zu können?“

BÖLTHORN „Es gibt nicht viele, mit denen ich zu sprechen wünsche, und die meisten, die mich mögen, verstehen mich auch so. Viel interessanter ist es, alle Menschen verstehen zu können.“

REPORTER „Frage 2: Bölthorn, stell dir vor das Buch würde verfilmt werden, wer wären deine Wunschschauspieler, und wer darf dir seine Stimme geben?

BÖLTHORN „Mit der Stimme, das ist leicht: Natürlich Dietmar Wunder. Er macht das schon im Hörbuch ganz phantastisch, und für eine Verfilmung wäre er meine erste Wahl. Er leiht unter anderem auch Daniel Craig und Adam Sandler seine Stimme. Was das Casting – so sagt man doch, nicht wahr? – angeht, hm … das ist schwierig. Ich weiß es nicht genau, aber ich würde auf jeden Fall Johnny Depp in einer großen Rolle in diesem Film sehen. Er ist so zauberhaft!“

REPORTER „Du hast drei Wünsche frei, welche wären das?“

BÖLTHORN „1. Dass die Menschen erst reden, wenn sie nachgedacht haben. 2. Dass wir die nächsten Abenteuer unbeschadet überstehen und 3. dass ich irgendwann einmal meine wahre Gestalt wiedererlange. Meine Figur ist eine Katastrophe, und diese Zähne …“

REPORTER „Lieber Bölthorn, ich danke Ihnen für dieses Interview.“



Copyright © 2016 by Lars Simon.

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