»Die reichen Länder stellen sich als Retter der Armen der Welt dar, was sich jedoch kaum mit ihrer Rolle als Verursacher der Klimaveränderung in Einklang bringen lässt.«
»Die geografische Verteilung von klimawandelbedingten Todesfällen ist ungleichmäßig. Taifun Haiyan hat 6300 Menschen das Leben gekostet – eine erschreckend hohe Zahl. Dies ist jedoch nur ein kleiner Bruchteil aller pro Jahr durch Klimaveränderung verursachten Todesfälle. Im Jahr 2010 kam es zu 400 000 solchen Todesfällen, viele davon durch extreme Wetterereignisse, aber die meisten durch klimawandelbedingte Unterernährung und ansteckende Krankheiten, die zu 98 Prozent in den Entwicklungsländern zu beklagen waren. Und zynischerweise ereignete sich der Großteil davon – nämlich 83 Prozent – in Ländern, die weltweit am wenigsten CO2 emittieren. Doch es kommt noch schlimmer: Der Climate Vulnerability Monitor prognostiziert, dass bis 2030 die klimawandelbedingten Todesfälle in den Entwicklungsländern auf über 530 000 pro Jahr zugenommen haben werden. Innerhalb der Landesgrenzen der reichen Ländern wird dagegen nur ein Prozent dieser Todesfälle zu beklagen sein.«
Aus ›Die Tyrannei des Wachstums‹

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