Coverbild Wir waren Glückskinder – trotz allem. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte von Michael Wolffsohn, ISBN-978-3-423-76331-8
Leseprobe

Wir waren Glückskinder – trotz allem. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte

Hardcover
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Einmal Tel Aviv und zurück: die Geschichte einer Emigration

Thea Saalheimer war 17, als sie Anfang 1939 vor dem Naziterror nach Tel Aviv floh, wo sie sich in Max Wolffsohn verliebte. 15 Jahre später kehrten die beiden mit ihrem damals siebenjährigen Sohn, dem heutigen Historiker und Nahostexperten Michael Wolffsohn, nach Deutschland zurück. Wie erlebten Thea und ihre Familie den Nationalsozialismus und die Emigration – in ein Land, das ihnen in jeder Hinsicht fremd war? Wieso zogen sie ins Land der Täter zurück?

Die Geschichte seiner Mutter und die seiner Kindheit erzählt Michael Wolffsohn in dieser Jugendbuchversion seiner ›Deutschjüdischen Glückskinder‹ unterhaltsam, voller erzählerischer Kraft und mit vielen Fakten über den Nationalsozialismus und die Geschichte der Juden.

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dtv Junior
Originalausgabe, 240 Seiten, ab 11, ISBN 978-3-423-76331-8
Autor*innen
Portrait von Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn, geb. 1947 in Tel Aviv, stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, die 1939 nach Palästina floh und 1954 nach Deutschland zurückkehrte. Er war ...

Veranstaltungen

Frankfurt am Main, 04.11.2021

Lesung/ Gespräch mit Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn »Wir waren Glückskinder – trotz allem. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte«
Datum:
Donnerstag, 04.11.2021
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Schauspiel Frankfurt | Großer Saal
Neue Mainzer Str. 17

Film- und Diskussionsabend zum Thema "Schluss mit Schlussstrich".
Moderation: Dr. Peter Frey (ZDF Chefredakteur)
Weitere Infos und Tickets hier.
Eine gemeinsame Veranstaltung von ZDFinfo, Schauspiel Frankfurt und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.

Dresden, 15.11.2021

Lesung/ Gespräch mit Michael Wolffsohn

Michael Wolffsohn »Wir waren Glückskinder – trotz allem. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte«
Datum:
Montag, 15.11.2021
Zeit:
15:00 Uhr
Ort:
Offizierschule des Heeres (OSH)
Marienallee 14

Pressestimmen

Ralf Husemann, Süddeutsche Zeitung, Juni 2021
»Michael Wolffsohns siebenjähriger Enkel Noah wollte ›mehr über Juden und Hitler‹ wissen. Diesen Wunsch hat sein Großvater nun in dem leicht zu lesenden, mit vielen Anekdoten und Geschichten angereicherten Text erfüllt.«
Barbara Mauersberg, n-tv.de, Mai 2021
»Die ganze Wahrheit schreiben, doch entsetzliche Details wie Gaskammer, Selektion und Exekution bleiben außen vor. In der Familiengeschichte der Wolffsohns sind die Aussparungen vertretbar, eben weil ihnen die Flucht glückte.«
Carolin Pirich im Gespräch mit Michael Wolffsohn, rbb Kultur, Der Tag, April 2021
»Eine authentische Familien-Geschichte. Sie handelt von blindem Hass und Unmenschlichkeit, Vertreibung und der Suche nach einem Zuhause; auch von Versöhnung.«
Bettina Kugler, Luzerner Zeitung et al., August 2021
»Im lebhaften Tonfall eines Erich Kästner.«
Jochen Ring, Philologenverband Rheinland-Pfalz,Blick ins Gymnasium, 07-08/2021
»Fragen des gerechten und verantwortungsvollen Zusammenlebens werden – psychologisch subtil und dennoch altersgemäß – ebenso behandelt wie Aspekte des Mitläufertums, der Zivilcourage, der Versöhnungsbereitschaft und des interreligiösen Dialogs.«
Katrin Diehl, Jüdische Allgemeine, Juli 2021
»In seiner Direktheit und Schnoddrigkeit (…) erinnert er etwas an den Erich-Kästner-Sound, baut Distanzen ab und sagt dann doch, wo's langgeht..«
kidz.hagalil.com, Juli 2021
»Es beschönigt nicht und ist gleichzeitig so geschrieben, dass diese Geschichte des Grauens auch in jungen Jahren verkraftet werden kann – denn, so erzählt Wolffsohn warmherzig ›Wir waren Glückskinder - trotz allem‹.«
Efteria, Buchmedia Magazin/Lesekids, Juli 2021
»Einerseits beschreibt er Eindrücke und Erfahrungen, gleichzeitig erklärt er aber auch alle fürs Verständnis wichtigen Begriffe. Dabei fühlt es sich durchwegs so an, als säße der Autor vor einem und erzählte einem die Geschichte persönlich.«
Dietmar Langusch, lehrerbibliothek.de, Juni 2021
»Mit dem richtigen ›Feeling‹ für die Weltsicht eines jungen Jugendlichen gelingt es Michael Wolffsohn einen wichtigen, lehrreichen und spannenden Eindruck in die Lebenswelt jüdischer Familien (heute und damals) zu vermitteln.«
Josef Kraus, langjähriger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, lehrer nrw, Juni 2021
»Empathie vermittelnd ist das Buch dort, wo Wolffsohn -mit mehr als sechzig Bildern veranschaulicht - die Erfahrungen vermittelt, die seine Großeltern und seine Eltern bis 1939 und mit ihrer Emigration in Hitler-Deutschland erleben mussten oder auch im positiven Sinn erleben durften.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Es geht um die Familien des Erzählers väterlicher- und mütterlicherseits, Personen also, die dem jungen Leser aus seiner eigenen Familie wohl bekannt sind. Das erleichtert ihm vom ersten Satz an, Bezüge zur eigenen Familie herzustellen und zu vergleichen. Total anders aber, so spürt er schnell, sind die Umstände, unter denen die Familien mit dem aufkommenden Nationalsozialismus für ihr Leben gravierende Entscheidungen treffen müssen. Welche Entscheidungen werden sie treffen? Werden sie sich retten? Schaffen sie es, ein zweites Leben zu beginnen? Das sind sicher Fragen, die sich die jungen Leute stellen. Und während sie gespannt lesen, wofür sich die Wolffsohns und Saalheimers entscheiden, erfahren sie ganz beiläufig Dinge, die sie in den Sachfächern eher gleichgültig zur Kenntnis nehmen würden: Zum Beispiel über - die Geschichte des Dritten Reichs und Britisch-Palästina, des Vorderen Orients. - Politik: Wahlen heute und damals, die Verfassungsorgane, Rolle der Polizei heute und unter den Nazis, die Justiz damals, kurz nach dem Krieg und heute. - die Wirtschaft: Was sind Steuern? Wirtschaftliche Entwicklung Britisch-Palästinas. - Gesundheit: Wohnblocks mit Hinterhöfen in Berlin; Rachitis - Religion: Juden, Christen, Muslime; Chanukka und Weihnachten, Pessach und Ostern Keine Erklärung überfordert den jugendlichen Leser. Schwierige Sachverhalte werden vereinfacht, ohne banalisiert zu werden. Sachzusammenhänge werden auf das Notwendige beschränkt. Auch die Sprache übersteigt nicht die Kompetenz, die ein 12 bis 15-Jähriger besitzen sollte. Sie bietet aber Vokabeln, Redensarten, Idiomatik, Metaphern, die die Sprachkompetenz bereichern, wie z.B. „sündhaft teuer“, piekfeine Dame“, „restliches Geld zusammenkratzen“ und „als wehrloses Lamm zur Schlachtbank“ und vieles mehr. Hochsprachliches steht neben Umgangssprachlichem und es stört nicht, im Gegenteil. Ansprechend empfinde ich, wie Überleitungen zum nächsten Kapitel neue Spannung aufbauen: „Wie das kam, darum geht es im nächsten Kapitel“. Der Text schließt im Heute. Jüngste Attentatsversuche auf Synagogen, wie in Halle geschehen, verbale Übergriffe antisemitischen Inhalts in sozialen Netzwerken und in der Politik werden thematisiert. Nach der Lektüre das Buch einfach in Regal stellen, wird nicht funktionieren. Denn dieses Jugendbuch hat einen beeindruckend appellativen Charakter. Der Autor spricht die jungen Leser persönlich an. „Mach Dir Deine eigenen Gedanken! Wie hättest Du reagiert? Es kommt auf jeden an, es kommt auf Dich an!“ Wäre ich heute noch im Schuldienst und unterrichtete eine 7. oder 8. Klasse in Deutsch, dann wählte ich dieses Buch als Klassenlektüre und würde die Kollegen der Fächer Geschichte, Religion und Geographie mit ins Boot holen. Denn es bietet sich für den fächerübergreifenden bzw. fächerintegrierenden Unterricht geradezu an. Ich bin der Auffassung, dass dieses Buch bestens geeignet ist, Aufklärungsarbeit im Rahmen der Schulcurricula zu leisten: Gegen die Unkenntnis unserer jüngeren Geschichte, gegen Indoktrination, gegen Intoleranz. Wolfgang Baier Information für die Prüfer: Ich habe diesen Text dem Autor vor zwei Wochen bereits persönlich zugesandt.«
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