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Coverbild Throne of Glass 1 - Die Erwählte von Sarah J. Maas, ISBN-978-3-423-71651-2
Aktuelles, Preise und Auszeichnungen
14.07.2018

›Das Reich der sieben Höfe‹ wird von der JuLiD zur besten Buchreihe des Jahres gewählt

Die Bände 1-3 der Fantasyreihe ›Das Reich der sieben Höfe‹ von Sarah J. Maas wird von der JuLiD zur besten Buchreihe des Jahres gewählt. 


Die Jury urteilte »Der Schreibstil ist mitreißend, man leidet und lebt mit den Charakteren! Atemberaubende, neuartige und mit viel Konfliktpotenzial ausgestattete Fantasywelt.«

Die JuLiD (Jugend-Literatur Dreieich) ist ein Leseclub für Jugendliche ab 14 Jahren. Gemeinsam lesen sie aktuelle Jugendliteratur und wählen nach jedem Schuljahr ihre besten Bücher.

 
Preise und Auszeichnungen
13.04.2018

Mircea Cartarescu erhält Premio Formentor de las Letras 2018

Der rumänische Autor Mircea Cărtărescu erhält für sein Werk den mit 50.000 Euro dotierten Preis ›Premio Formentor de las Letras 2018‹. Die Preisverleihung findet am 5. Oktober 2018 im Hotel Formentor auf Mallorca statt.
 
Coverbild Deutsch sein und schwarz dazu von Theodor Michael, ISBN-978-3-423-34857-7
Aktuelles
02.02.2018

Theodor Michael mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet ... wir gratulieren herzlich!

Als Würdigung für sein Engagement als Zeitzeuge wurde Theodor Michael, Jahrgang 1925, mit dem Verdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens ausgezeichnet.

Als Sohn eines Kameruners und einer Deutschen war er von 1943 bis 1945 in einem Arbeitslager interniert. Nach dem Krieg gründete er eine Familie mit einer jungen Schlesierin, war als Dolmetscher und Schauspieler tätig, studierte auf dem zweiten Bildungsweg Volkswirtschaft und entwickelte sich zu einem anerkannten Afrika-Spezialisten.

In seiner Autobiografie ›Deutsch sein und schwarz dazu. Erinnerungen eines Afro-Deutschen‹ beschreibt er sein Leben als Schwarzer in Nazi-Deutschland.
Aktuelles
29.01.2018

Coco Schumann, der große Meister des Swing, ist gestorben.

„Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren.“

Der Berliner Jazzmusiker, Gitarrist, Schlagzeuger, Bandleader und Komponist Coco Schumann ist am 28. Januar 2018 in einem Berliner Krankenhaus im Alter von 93 Jahren gestorben. Er war einer der letzten Zeitzeugen des Holocaust.

Heinz Jacob „Coco“ Schumann wurde am 14. Mai 1924 in Berlin geboren. Seine Mutter Hedwig war Jüdin, sein Vater Alfred wuchs in einer christlichen Familie auf. Seine Kindheit verbrachte er im Berliner Scheunenviertel. Schon mit 12 Jahren entdeckte er seine Begeisterung für den Swing und beschloss, Musiker zu werden.
Mit 15 Jahren bekam er sein erstes Engagement als Schlagzeuger. Er spielte in verschiedenen Kapellen, und trat u.a. in der Berliner Rosita-Bar auf. Den Namen „Coco“ verdankt er einer französischen Freundin, sie konnte das „H“ von Heinz nicht aussprechen.

Im März 1943 wurde Coco Schumann wegen des Nichtragens des „Judensterns“, des Spielens nichtarischer Musik und wegen Verführung „arischer“ Frauen denunziert und verhaftet. Sein Vater Alfred verhinderte, dass er wie vorgesehen ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert wurde. Stattdessen kam er in das Ghetto Theresienstadt.
Dass er dort bei den „Ghetto-Swingers“ Schlagzeug und später Gitarre spielen konnte, rettete ihm mit Sicherheit das Leben. Am 18. September 1944 wurde Coco Schumann nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo er als Gitarrist Mitglied der dortigen Lagerkapelle wurde.

Wenige Tage bevor die Häftlinge des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 von der Roten Armee befreit wurden, kam Coco mit einem Transport nach Kaufering, einem Nebenlager des KZ Dachau. Am 30. April gelangte er bei einem „Todesmarsch“ Richtung Innsbruck, wo er sich mit Flecktyphus ansteckte, nach Wolfratshausen. Hier wurde er von US-amerikanischen Soldaten befreit. Nach seiner Genesung fuhr er im Juli 1945 mit dem Zug nach Berlin, wo er seine Eltern und seinen kleinen Bruder wiedertraf.

Er traf Bully Buhlan, Paul Kuhn und andere Musiker wieder und wurde Bandmitglied bei dem berühmten Geiger Helmut Zacharias. 1950 wanderte Coco Schumann mit seiner Frau Gertrud, die er im August 1945 kennenlernte, und ihrem Sohn nach Australien aus. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück und  spielte in verschiedenen Tanz-, Radio- und Fernsehkapellen. In den 1990er Jahren gründete er das „Coco Schumann Quartett“, u.a. mit Karl-Heinz „Kalle“ Böhm (Saxophon, Flöte und Gesang), mit dem er bis zu seinem 90. Lebensjahr auftrat. Sein Motto: „Solange ich Musik mache, habe ich keine Zeit alt zu werden.“

Im Jahre 1997 veröffentlichte der Münchner Trikont-Verlag erstmals in Deutschland die Musik Coco Schumanns. Dort sind  1997  „Double. 50 Years in Jazz“, 1999 „Coco Now!“, 2008 „Rex Casino“ und zu Coco Schumanns 90tem Geburtstag 2014 auf Vinyl „90 Years in Jazz“, erschienen.

Coco Schumann schwieg jahrzehntelang über seine Erlebnisse in Theresienstadt und Auschwitz-Birkenau. Erst 1997 machte er sie in seinem Buch „Der Ghetto-Swinger. Eine Jazzlegende erzählt“, (dtv Verlagsgesellschaft München) öffentlich: „Ich bin ein Musiker, der im KZ gesessen hat, kein KZler, der auch ein bisschen Musik macht. Die Lager und die Angst veränderten mein Leben, aber die Musik hat es geführt, und sie hat es gut gemacht.“

Das gleichnamige Theaterstück wurde im September 2012 in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt und als Gastspiel auch in Berlin im Renaissance Theater und im Theater am Kudamm gezeigt. „Der Ghetto-Swinger“ ist vom 30. Mai bis 17. Juni 2018 wieder in den Hamburger Kammerspielen zu sehen, u.a. mit Konstantin Moreth als Coco und Helen Schneider als Cocos Mutter.
Seit dem Erscheinen des Buches „Der Ghetto-Swinger“ ist Coco Schumanns Schicksal sehr oft filmisch dokumentiert worden, u.a. in der viel beachteten und ausgezeichneten Dokumentation „Refuge in Music – Terezín I Theresienstadt“ (2013), eine DVD-Produktion der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, in der er über sein Leben und die Musik erzählt.
Die LOOK! Filmproduktion wird mit Regisseur Claus Räfle die Geschichte Coco Schumanns, basierend auf seinen Erinnerungen, als Kino-Spielfilm realisieren. Das Drehbuch von Claus Räfle und Alejandra López entsteht auf der Grundlage mehrerer langer Interviews, die die Autoren mit dem jüdischen  Musiker und Holocaust Überlebenden führten. Coco Schumann wird dabei als Zeitzeuge zu sehen sein. Es ist Räfles Nachfolge Projekt des zur Zeit noch mit großem Erfolg im Kino gespielten zeitgeschichtlichen Doku-Spielfilm "Die Unsichtbaren - wir wollen leben".
Coverbild Animas Academy – Die verschollene Prophezeiung von C.R. Grey, ISBN-978-3-423-76167-3
Preise und Auszeichnungen
15.12.2017

Ulmer Unke 2017 für ›Animas Academy‹

›Animas Academy. Die verschollene Prophezeihung‹ wurde im Rahmen der 21. KIBUM – Kinder- und Jugendbuchmesse Ulm mit dem dritten Platz der Ulmer Unke 2017 ausgezeichnet. 
Coverbild Nur mal schnell das Mammut retten von Knut Krüger, ISBN-978-3-423-43133-0
Preise und Auszeichnungen
25.10.2017

BEO 2017 – Preis der Kinderjury

Das Hörbuch zu Knut Krügers Kinderbuch ›Nur mal schnell das Mammut retten‹ hat den Preis der Kinderjury des BEO 2017 gewonnen! Der Preisträger wurde dieses Jahr von den Schülern der Schule Kielortallee in Hamburg ausgewählt. Am 23.11.2017 wird der Preis in Hamburg verliehen.
Coverbild Witch Hunter von Virginia Boecker, ISBN-978-3-423-76135-2
Preise und Auszeichnungen
06.10.2017

3. Preis für "Witch Hunter" von Virginia Boecker beim Landshuter Jugendbuchpreis 2017

Bei der Verleihung des Auserlesen Landshuter Jugendbuchpreises 2017 im Salzstadel Landshut wurde Virginia Boecker: Witch Hunter, übersetzt von Alexandra Ernst der dritte Preis verliehen.

Aus 15 Titeln der Auserlesen Bestenliste 2016, zusammengestellt vom Leseclub der Landshuter Stadtbücherei aus der gesamten deutschsprachigen Jugendbuchproduktion 2016, haben die Landshuter Jugendlichen Witch Hunter unter die besten Drei gewählt.
 
Coverbild Ein Festtag von Graham Swift, ISBN-978-3-423-28110-2
Preise und Auszeichnungen
28.09.2017

Graham Swifts ›Ein Festtag‹ auf der SWR-Bestenliste

Graham Swifts ›Ein Festtag‹ steht erneut auf der SWR-Bestenliste 2017. Bereits im Juli und August wurde der Roman mit einem Platz auf der Bestenliste geehrt.  Die Liste wird monatlich von renommierten LiteraturkritikerInnen erstellt.
Coverbild Nur mal schnell das Mammut retten von Knut Krüger, ISBN-978-3-423-43133-0
Preise und Auszeichnungen
22.09.2017

“Nur mal schnell das Mammut retten“ auf der Shortlist zum Deutschen Kinderhörbuchprei

Die Hörbuchausgabe zu “Nur mal schnell das Mammut retten“ steht nun auch auf der Shortlist zum Deutschen Kinderhörbuchpreis BEO 2017. Wir drüben die Daumen!

Preise und Auszeichnungen
21.09.2017

Ute Schaeffer erhält "Malteserorden zur ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit"

DTV-Autorin Ute Schaeffer wurde vom Präsidenten des Malteser Hilfsdienstes, Constantin von Brandenstein-Zeppelin, mit einem Malteserorden ausgezeichnet. Die stellvertretende Direktorin der DW Akademie erhielt die Auszeichnung im Bonner Funkhaus im Beisein von Intendant Peter Limbourg für ihre „ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit“.

30.000 minderjährige Flüchtlinge kamen 2015 nach Deutschland. Im bei dtv erschienenen Buch von Ute Schaeffer „Einfach nur weg. Die Flucht der Kinder“ (März 2016) kommen zwölf von ihnen zu Wort. Sie erzählen, warum sie aufbrachen, was sie in Europa suchen, mit welchen Ereignissen und Problemen sie auf der Flucht konfrontiert waren. „Es sind Geschichten zu einem Thema, das in diesem Wahlkampf zu einem Kernthema geworden ist. Es ist ein spannendes Buch, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt und das außerordentlich lesenswert ist“, sagte Constantin von Brandenstein-Zeppelin anlässlich der Verleihung eines „Malteser Ordens zur ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit“ („Order of Malta Refugee Aid Medal“). 
 
Der Verlag freut sich sehr und gratuliert Ute Schaeffer sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.
 
Preise und Auszeichnungen
09.09.2017

17. Theodor Kramer Preis für Renate Welsh

Unsere Autorin Renate Welsh bekam den 17. Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil 2017 verliehen. 
Coverbild Und du kommst auch drin vor von Alina Bronsky, ISBN-978-3-423-76181-9
Preise und Auszeichnungen
05.09.2017

›Und du kommst auch drin vor‹ unter den ›Besten 7 für den Monat September‹

Der neueste Roman der Bestsellerautorin Alina Bronsky ›Und du kommst auch drin vor‹ wurde unter ›Die Besten 7 für den Monat September‹ gewählt. 
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