Sarah J. Maas über sich selbst

Ich bin auf der Upper West Side in Manhattan aufgewachsen. Schon als Kind war ich ständig im Naturkundemuseum zu finden, bestaunte den ägyptischen Tempel von Dendur im Metropolitan Museum of Art und verbrachte meine Sommerabende im Metropolitan Opera House, wo ich Aufführungen des American Ballet Theatre besuchte. Wenn meine Eltern mich nicht von einem New Yorker Kultur-Highlight zum nächsten mitschleiften, lasen sie mir Märchen aus aller Welt vor. Von ›Aschenputtel‹ bis zu ›Vasilisa, die Tapfere‹, von ›Östlich der Sonne, westlich des Mondes‹ bis zu ›Der schreckliche Nung Gwama‹ – kein Märchen ließen sie aus. Eigentlich ist es daher kein Wunder, dass ich das Nacherzählen von Märchen mit starken Heldinnen zu meinem Beruf gemacht habe.


Ich habe schon immer gern Geschichten erfunden (ich glaube, meine Eltern fanden die Bezeichnung »Geschichten erfinden« besser als »schwindeln«). Meinen ersten (ernsthaften) Roman habe ich mit 16 angefangen zu schreiben. Zu Beginn war es eine Art Nacherzählung von ›Aschenputtel‹ ( im Grunde habe ich mich gefragt, wie es wäre, wenn Aschenputtel eine Assassinin ist, die zum Ball geht – nicht, um mit dem Prinzen zu tanzen, sondern um ihn zu töten). Schnell wurde daraus aber eine epische Fantasy-Trilogie, die nicht mehr viel mit Aschenputtel zu tun hat.


Im April 2002 habe ich die ersten Kapitel von ›Queen of Glass‹ (so lautete der damalige Titel) auf Fiction.Press.com gestellt, eine wunderbare Website für angehende Autoren. Nachdem ich einige superpositive Rückmeldungen erhalten hatte, habe ich dann weitere Kapitel eingestellt. Sechs Jahre später ist ›Throne of Glass‹ die Geschichte mit den meisten Rezensionen auf Fiction.Press, mit Lesern aus aller Welt. Es war der Enthusiasmus meiner Leser, der mich darin bestärkt hat, einen Verlag für ›Throne of Glass‹ zu suchen.
Nach unzähligen Überarbeitungen und Revisionen war es 2010 dann so weit - die passenden Verlage für ›Throne of Glass‹ waren gefunden: Bloomsbury in den USA und Großbritannien und dtv junior in Deutschland!


Wenn ich ausnahmsweise mal nicht schreibe, findet man mich meistens vor dem Fernseher oder ich besuche gerade eine Ballettaufführung – so wie andere Leute ins Fußballstadion gehen. Oder ich trinke Unmengen Kaffee und stopfe Kohlenhydrate in mich hinein. Obwohl ich mittlerweile eine Berufs-Schriftstellerin bin, werde ich immer noch von meiner Hündin Annabelle Lee, einer Mischung aus Dackel, Terrier, Mops und Labrador, herumkommandiert (sie sitzt gerade auf meinem Schoss und verlangt meine ungeteilte Aufmerksamkeit, während ich das hier schreibe). Mein Mann und ich haben uns an meinem ersten Tag auf dem College kennengelernt, im Mai 2010 haben wir geheiratet und wenn wir nicht gestorben sind, leben wir glücklich und zufrieden bis ans Ende unserer Tage (nein, im Ernst, wir sind keines dieser grässlichen Paare, die sich ständig mit Kosenamen ansprechen ...).


Was gibt es sonst noch über mich zu sagen? Ich liebe die Filme von Hayao Miyazaki, Make-up und Nagellack, Theorien über Außerirdische, Fantasy-Romane, ›Star Wars‹, ›Herr der Ringe‹, ›Indiana Jones‹, Anime, Disney-Filme (Mein Lieblingsfilm? ›Die kleine Meerjungfrau‹ oder ›Schneewittchen‹ oder ›Die Schöne und das Biest‹ ... schwere Entscheidung) und die Illustrationen von Trina Schart Hyman.

 

Den englischen Originaltext findest du auf Sarah J. Maas' Homepage.

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