Das neue Buch von Dr. med. Anne Fleck: Energy!

DIE 7 GOLDENEN REGELN DER ENTGIFTUNG

1. Stärken Sie Ihr Verdauungssystem und schützen Sie die Darmschleimhautbarriere

Die Heilung Ihrer Verdauung ist der erste Schritt des erfolgreichen Entgiftens. Sie können der Entgiftung exzellent helfen, indem Sie die »Entgiftungs-Band« unterstützen: Leber, Galle, Nieren, Haut, Atmung.
 

2. Setzen Sie auf Entgiftungskost

Die zeitlos gesunde ENERGY!-Ernährung nutzt die therapeutische Kraft von antientzündlichen und darmgesunden Lebensmitteln. Die teils stark entgiftende Kraft bestimmter Nahrungsmittel wird genutzt. Folgende Lebensmittel versorgen Sie mit reichlich sekundären Pflanzenstoffen und stimulieren die Entgiftungsenzyme: Blumenkohl, Brokkoli, Grün-, Rosen-, Rot-, Spitz- und Weißkohl, Kohlrabi, Meerrettich, Mangold, Radieschen, Zwiebeln und Knoblauch, Beeren und Trauben. Auch Walnüsse und Avocados punkten als glutathionreiche Lebensmittel in einer ausgefuchsten Entgiftungskost sowie Kräuter und Gewürze wie Brunnenkresse, Basilikum, Petersilie, Kreuzkümmel, Kurkuma, Rosmarin, Schwarzer Pfeffer und Mohn. Exzellente Entgifter sind auch Spirulina- und Chlorella-Mikroalgen sowie Koriander. Dieser wirkt besonders antioxidativ und hebt den Glutathionspiegel an. Binden Sie diese natürlichen Entgifter und Rohkost in Ihren Speiseplan ein. So haben Sie ein hocheffektives Detox-Programm ohne riesigen Aufwand.


3. Unterstützen Sie Leber und Gallensystem

Alles, was die Schadstoffzufuhr minimiert, hilft Ihren Entgiftungsgrößen Leber und Galle. Sorgen Sie für ausreichend erholsamen Schlaf und gute Schlafhygiene (siehe Teil 2, Kapitel: Gut schlafen – das Geheimnis der Regeneration), da in den frühen Nachtstunden die Leber zur Höchstform aufläuft.
Tipp: Alle bitter schmeckenden Nahrungsmittel und Kräuter (z.B. Löwenzahn, Rucola, Chicorée, Radicchio) stimulieren die Leber- und
Gallenfunktion. Bitterstoffe sollten erfahrungsgemäß regelmäßig über Nahrungsmittel, Tees (wie Löwenzahntee) und Bitterstoffpräparate (z.B. als Spray ohne Alkohol und Konservierungsmittel oder Pulver) zugeführt werden. Als erprobte Nahrungsergänzung zur Unterstützung der Leber und damit der gesamten Verdauungs- und Entgiftungsarbeit gelten Kombinationspräparate aus Artischocke, Löwenzahn und Mariendistel (Silybum marianum).
 

4. Helfen Sie den Nieren

Die Arbeit Ihrer Nieren unterstützen Sie, indem Sie Wasser, vor allem reines Quell- oder gefiltertes Wasser, trinken. Starten Sie bereits morgens mit zwei großen Gläsern Wasser (ca. 400ml) in den Tag. So sorgen Sie dafür, dass die in der Nacht von der Leber entschärften Gifte schnellstmöglich über die Nieren ausgeschieden werden. Teesorten wie Brennnesseltee kurbeln die Diurese, das heißt die Ausscheidung, an. Als Zielwert für die Trinkmenge am Tag haben sich dabei 30 bis 40ml pro Kilogramm Körpergewicht erwiesen. Machen Sie dazu einen Selbsttest: Versuchen Sie, so viel zu trinken, dass die Farbe Ihres Urins wenigstens einmal am Tag von sehr heller Farbe ist. Das spricht für eine ausreichend gute »Durchspülung« Ihrer Harnwege und bessere Entgiftung.
 

5. Unterstützen Sie Ihre Haut und Ihre Atmung

Sorgen Sie dafür, möglichst oft, mindestens einmal am Tag, kräftig ins Schwitzen zu kommen. Bleiben oder werden Sie aktiv(er)! Regelmäßige Bewegung, Treppensteigen, Tanzen, Fahrradfahren und andere Sportarten, aber auch Saunabesuche bieten Ihnen hervorragende Chancen, über die Haut zu entgiften. Die entgiftende und entspannende Infrarotsauna ist besonders empfehlenswert, auch für Menschen, die beim Sport eingeschränkt sind. Inzwischen gibt es sogar faltbare Saunakabinen für kleine Wohnungen. Unterstützen Sie zudem Ihre Entgiftung und Ihr Energieniveau, indem Sie versuchen, täglich mindestens 15 bis 30  Minuten, optimal eine Stunde an der frischen Luft zu verbringen. Nutzen Sie dabei die Kraft des bewussten Atmens (siehe Teil 2, Kapitel:
Stress reduzieren, Immunsystem stärken und Energie zurückgewinnen, Atemübung).
 

6. Helfen Sie dem Darm beim Gifte-Ausleiten

Es ist immens wichtig, die Giftstoffe nicht nur zu mobilisieren, sondern effektiv aus Ihrem Körper zu lotsen. Einer Rückresorption toxischer Substanzen aus dem Darm muss deshalb vorgebeugt werden. Eine optimale Zufuhr von Ballaststoffen verhindert Verstopfungen, Kotverkrustungen und »Kotsteine«, die sich wie unsympathische Gäste in die Darmschleimhaut regelrecht »einmauern« können und von dort aus toxischen Abfall aus dem Stuhl ungewollt in das Blut leiten. Als hilfreich gilt die Einnahme von Bio-Chlorella, die bereits zu Anfang einer Darmsanierung gestartet werden kann. Diese Süßwasseralge hat den höchsten Gehalt an Chlorophyll im Pflanzenreich. Sie ist ein exzellenter Entgiftungshelfer, da Chlorophyll Schwermetalle bindet und Methylgruppen zur Giftbindung liefert. Ihr außergewöhnlich hoher Gehalt an Protein (bis zu 60 Prozent) mit allen acht essenziellen Aminosäuren, Vitamin A, C, Mikronährstoffen, Eisen, Zink und Vitamin B6, B9, B12 macht sie außerdem zu einem guten Partner in der vegetarischen und veganen Ernährung (siehe Teil 2, Kapitel: Vegetarische und vegane Ernährung – ein Update). Die Einnahme von Chlorella empfiehlt sich in BioQualität als Pressling, Kapsel oder Tablette. Die empfehlenswerte Anfangsdosis für die behutsame Entgiftung liegt bei 500mg. Sie kann auf eine Tagesdosis von 1 bis 7 g langsam gesteigert werden. Falls Sie Bio-Chlorella nicht gut vertragen, gilt als kostengünstigeres Alternativmittel Flohsamenschalenpulver. Achten Sie auch hier auf Bio-Qualität, da Flohsamenschalen sehr belastet sein können. Ihr hoher Gehalt an Ballaststoff (über 80  Prozent) und Schleim macht sie zum hervorragenden Giftstaubsauger. Sie wirken zudem präbiotisch und entzündungshemmend auf Ihre Darmschleimhaut. Bei der Einnahme ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Empfehlung zur Dosis: 2- bis 3-mal 1TL kurz vor den Mahlzeiten in 250 bis 300ml Wasser verrühren und zügig trinken.
 

7. Überdenken Sie Genussmittel!

Genussmittel sind die größten Feinde der Entgiftung. Denn: Alkohol und Nikotin greifen massiv in die Entgiftung ein. Dabei marschieren auch massenhaft freie Radikale auf (oxidativer Stress). Außerdem führt Alkohol zu einer Cortisolausschüttung, was die Gewichtszunahme fördert und den Energielevel minimiert. Wegen dieser eindeutigen Effekte sollte der Konsum von Alkohol und Nikotin eingeschränkt oder gestoppt beziehungsweise grundsätzlich überdacht werden. 

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Auszug aus dem Buch ›ENERGY! Der gesunde Weg aus dem Müdigkeitslabyrinth‹ von Dr. med. Anne Fleck
 
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