Der Hexer, Andrzej Sapkowsky, dtv, Fantasy

Die Hauptpersonen der Geralt-Saga von Andrzej Sapkowski

Die Hauptpersonen: Geralt von Riva

Als Sohn der Zauberin und Heilerin Visenna und eines Kriegers namens Korin geboren, wurde Geralt wenig später von seiner Mutter nach Kaer Morhen gebracht, um dort zum Hexer gemacht zu werden. Er überlebte die Kräuterprobe und andere Mutationen hervorrufende Prozeduren, denen er für alle Hexer typische außergewöhnliche körperliche Fähigkeiten, geschärfte Sinne und Langlebigkeit verdankt, aber auch einige nur ihm eigene Besonderheiten im Aussehen, zu denen schlohweißes Haar und katzenhafte Augen gehören. Sein Ziehvater war der ältere Hexer Vesemir. Den Beinamen „von Riva“ (nach der Hauptstadt von Rivien) hat er sich nach Hexerbrauch selbst zugelegt, obwohl er nicht aus Rivien stammt.
Während er als Hexer durch die Lande zog und gegen Bezahlung Ungeheuer tötete, lernte er den Troubadour Rittersporn kennen, der sein Freund wurde und ihn auf manchen seiner Reisen begleitete. Rittersporn war auch dabei, als Geralt die Zauberin Yennefer vor einem Dschinn rettete. Daraufhin entspann sich zwischen Geralt und Yennefer eine tiefe, aber konfliktreiche Liebesbeziehung.
Da er wie alle Hexer zwar nicht impotent, aber zeugungsunfähig ist, ließ er sich für eine Rettungstat das noch ungeborene Kind des Geretteten versprechen, um es zu adoptieren und zum Hexer zu machen. Als sich später herausstellte, dass das Kind ein Mädchen ist, gab er sein Vorhaben auf, doch führte ihn das Schicksal immer wieder mit diesem Mädchen namens Ciri zusammen, und nach dem Tod ihrer Familie nahm er sie zu sich. Später wurden sie durch Ereignisse, in die sowohl Zauberer als auch die Herrscher mehrerer Reiche verwickelt sind, wieder getrennt, und der größte Teil der Geralt-Saga handelt von den Abenteuern, die der Hexer auf der Suche nach Ciri und bei ihrer Rettung besteht.

Ciri

Ciri ist die Kurzform des Namens Cirilla, der sich von dem Elfenwort „Zireael“ für „Schwalbe“ ableitet. (Die lange Namensform enthält außerdem die Namen einiger ihrer Vorfahrinnen und lautet Cirilla Fiona Elen Riannon.) Sie ist die Prinzessin oder, wie die exakte Bezeichnung lautet, die Fürstentochter von Cintra. Ihre Eltern sind Prinzessin Pavetta und der Königssohn Duny, der auch unter dem Pseudonym „Igel von Erlenwald“ auftrat; ihre Großmutter mütterlicherseits ist Königin Calanthe von Cintra, unter ihren ferneren Vorfahren war eine Elfe. Wie schon ihre Mutter ist sie magisch begabt. Sie wird auch „das Löwenjunge von Cintra“ genannt.
Sie ist durch magische Bande der Vorherbestimmung mit dem Hexer Geralt verbunden, und nachdem ihre Großmutter Calanthe bei der Verteidigung Cintras um Leben gekommen ist (Pavetta und Duny waren schon vorher bei einem Sturm in der Nähe der Skellige-Inseln verschollen), wird sie von Geralt adoptiert und zunächst in Kaer Morhen zur Hexerin ausgebildet, allerdings ohne die für diesen Beruf eigentlich erforderlichen körperlichen Mutationen. Anschließend wird sie von Yennefer in die Anfangsgründe der Magie eingeführt. Sie wird dann gegen ihren Willen zur Schlüsselfigur in einem Machtkampf von Magiern und Herrschern, der fast die gesamte bekannte Welt der Geralt-Saga erfasst und Ciri in eine lange Folge von Gefahren und Abenteuern stürzt.

Yennefer

Yennefer von Vengerberg ist eine Zauberin, die ihren Beinamen nach der Hauptstadt von Aedirn gewählt hat, wo sie wohnte und auch im Rat von König Demawend saß. Da Zauberer – und insbesondere Zauberinnen – mit magischen Mitteln ihren Alterungsprozess stark verlangsamen und auch ihr Aussehen optimieren, gelten sie unter ihresgleichen bis etwa hundert Jahre als jung und sehen auch so aus; in diesem Sinne ist Yennefer eine junge Zauberin. Sie hat die Figur einer Zwanzigjährigen, veilchenblaue Augen und rabenschwarzes Haar, das sie noch betont, indem sie sich meist schwarz und weiß kleidet. Sie ist allerdings älter als ihre Freundin Triss Merigold.
Trotz ihrer „Jugend“ nimmt Yennefer unter den Zauberern eine führende Position ein. Sie gehörte zu den Zauberern, die in der Schlacht von Sodden auf einer Anhöhe standen und wesentlich dazu beitrugen, die erste große Invasion Nilfgaards zurückzuschlagen; dabei wurde sie schwer verletzt und geblendet, dann aber mit magischen Mitteln wieder geheilt.
Mit dem Hexer Geralt verbindet sie eine tiefe Liebe, die aber nicht frei von Konflikten ist und wiederholt zur Trennung der beiden führt. Auf eine Bitte Geralts hin hat sie sich um die Ausbildung der magischen Talente von Geralts Adoptivtochter Ciri gekümmert und dabei eine große Zuneigung zu dem Mädchen entwickelt, zumal sie wie die meisten voll ausgebildeten Zauberinnen selbst keine Kinder mehr bekommen kann.

Rittersporn

Rittersporn ist als Dichter, Troubadour und Barde weithin berühmt und nutzt seinen Ruhm weidlich aus – vor allem als unverbesserlicher Weiberheld, wobei ihm auch sein sehr gefälliges Äußeres zupass kommt. Nachdem er den Hexer Geralt in Aedirn zufällig kennengelernt und sich mit ihm angefreundet hat, begleitet er ihn ab und zu bei seinen Reisen und Abenteuern, wobei der ganz und gar unkriegerische Rittersporn manche dieser Abenteuer selbst erst auslöst, weil er sich darauf verlässt, dass sein Freund ihn im Notfall schon heraushauen wird. Auch in den akademischen Kreisen an der Universität Oxenfurt wird er mittlerweile ernst genommen. Obwohl er als Troubadour weit herumkommt und dank seinem Ruhm in den höchsten Kreisen verkehrt, sind seine Erfolge als Gelegenheitsspion für verschiedene Herrscher eher unbedeutend. Es besteht der Verdacht, dass er in Wahrheit ein Graf oder Vicomte de Lettenhove und vor Jahren vor seiner Frau davongelaufen ist.

Dijkstra

Sigismund Dijkstra ist als Chef der Geheimdienste von Redanien der mächtigste Mann am Hofe in Dreiberg. Groß und von überaus massiger Statur, passt er ganz und gar nicht zur landläufigen Vorstellung von einem Spion, hat in diesem Beruf aber nicht seinesgleichen. Auch seine meist unverblümte und direkte Art zu reden passt nicht so recht ins Klischee; er nimmt weder seinen Grafentitel noch die anderen Titel und Ränge besonders ernst, wohl aber die mit seiner Stellung verbundene tatsächliche Macht. Er ist mit der Zauberin Philippa Eilhart liiert, die sowohl dem Rat der Zauberer als auch dem Kronrat König Wisimirs angehört.

Emhyr var Emreis

Emhyr var Emreis, der noch relativ junge Kaiser von Nilfgaard, hat den Bei- oder Amtsnamen „Deithwen Addan yn Carn aep Morvudd“ (Die weiße Flamme, die auf den Grabhügeln der Feinde tanzt); gelegentlich wird der Imperator auch kurz Emhyr Deithwen genannt. Er ist ein moderner, aufgeklärter, dabei aber beim Verfolgen seiner Ziele völlig skrupelloser Herrscher, der nicht nur Verrat und Widersetzlichkeit, sondern auch Unfähigkeit in seinem Dienst drakonisch bestraft.

Vilgefortz

Vilgefortz von Roggeveen ist ein relativ junger, aber schon außerordentlich mächtiger Magier, der im Kapitel und Rat der Zauberer über großen Einfluss verfügt – vor allem, seit unter seiner Führung die Zauberer der nördlichen Reiche auf der Anhöhe von Sodden wesentlich dazu beitrugen, die erste großen Invasion Nilfgaards zurückzuschlagen.
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