Haylen Beck, Ohne Spur,

Haylen Beck im Gespräch

1) Ihr Buch ›Ohne Spur‹ ist ziemlich mitreißend. Möchten Sie damit eine bestimmte Thematik ansprechen?
 
Ich wollte nichts anderes als eine unterhaltsame Geschichte zu schreiben. Aber wie es manchmal so passiert, bekam ich dann doch einen emotionalen Bezug dazu. Ich habe zwei kleine Kinder, deshalb ist Elternschaft für mich ein interessantes Thema. Ich schreibe gerne über das, was mir Angst macht. Daher war die Vorstellung, meine Kinder zu verlieren, sehr präsent. 
 
2) Ihr Roman spielt in Arizona. Was hat Sie dazu inspiriert, die USA als Schauplatz Ihrer Geschichte zu nehmen?
 
Ich habe Arizona seit 2009 regelmäßig besucht und finde es immer wieder faszinierend. Da wo ich herkomme, ist es grün und regnet viel. Wenn ich in die Wüste reise, komme ich mir vor wie auf dem Mars. Ich wusste sofort, dass das der richtige Schauplatz für ›Ohne Spur‹ ist. Die Geschichte sollte in der Wildnis spielen, sie braucht Weite und einem endlosen Himmel. 2015 habe ich einen Roadtrip von Phoenix nach Flagstaff gemacht. Dieser Trip ganz hoch in die Wälder des Nordens versorgte mich mit einer Menge Informationen, die für meine Geschichte nötig waren. 
 
3) Was inspiriert Sie zu Ihren Geschichten – der ganz normale Alltag oder manchmal sogar Träume?
 
Die Idee zu meinem ersten Buch, das ich unter meinem echten Namen veröffentlichte, kam mir tatsächlich in einem Traum, aber das passiert nur sehr selten. Normalerweise bekomme ich Ideen in kleinen Bruchstücken. Bei ›Ohne Spur‹ war es beispielsweise ein Teil aus einer Unterhaltung. Daraus entwickelte sich dann der Rest der Geschichte.
 
4) Als männlicher Autor haben Sie eine weibliche Protagonistin gewählt. Wie war es für Sie, sich in eine Mutter hineinzuversetzen?
 
Ich schreibe in der Regel immer aus der Sicht von Protagonistinnen, da ich diese interessanter finde als männliche Figuren. Ich finde es nicht schwierig, mich in diese hineinzuversetzen. Ich bin ja selbst Vater und habe außerdem mit meiner Frau über die Geschichte geredet, um ihre Perspektive kennenzulernen.
 
5) Die Situation, in der sich Audrey Kinney befindet, ist eine Horrorvorstellung für Eltern. Was ist Ihre größte Angst im Leben oder was wäre das Schlimmste, das Ihnen jemals zustoßen könnte?
 
Ganz klar: alle Gefahren, die meine Kinder betreffen. Abgesehen davon kann ich mir nichts Schrecklicheres vorstellen als die Situation der Jungen in Thailand, die in einer Höhle gefangen waren. 
 
6) Wird es in der Zukunft weitere spannende Thriller von Haylen Beck geben?
 
Ja, ich habe gerade das nächste Buch fertig überarbeitet. Es hat zwar noch keinen Titel, aber es geht wie ›Ohne Spur‹, hauptsächlich um Elternschaft. 
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