»Die Ungleichheit hat explosionsartig zugenommen.«
»Zu dem Zeitpunkt, da ich diese Zeilen schreibe, hat die Meldung die Runde gemacht, dass die acht reichsten Menschen auf der Welt zusammengenommen ebenso viel Vermögen besitzen wie die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung.«

»Und als Anfang 2017 das Weltwirtschaftsforum in Davos zusammenkam, gab Oxfam bekannt, dass die reichsten acht Menschen der Welt ebenso viel besaßen wie die ärmsten 3,6 Milliarden.«

»Die Ungleichheit (hat) explosionsartig zugenommen. Als 1960 der Kolonialismus endete, war das Pro-Kopf-Einkommen in den reichsten Ländern der Welt 32-mal höher als im ärmsten Land – ein riesiger Unterschied. Die Entwicklungshilfeindustrie sagte uns, dieser Unterschied würde sich verringern, was jedoch nicht geschah. Ganz im Gegenteil, im Laufe der folgenden vier Jahrzehnte vergrößerte sich der Unterschied um mehr als das Vierfache: Im Jahr 2000 war das Verhältnis schon auf 134 zu 1 gestiegen. Auf überregionaler Ebene ist das gleiche Muster zu beobachten; der Unterschied zwischen den Vereinigten Staaten (der dominierenden Weltmacht) und Lateinamerika, Schwarzafrika, Südasien und den Entwicklungsländern im Nahen Osten und in Nordafrika hat sich zwischen 1960 und heute etwa verdreifacht.«
Aus ›Die Tyrannei des Wachstums‹

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