Roman, Sand in Sicht, Katrin Einhorn, dtv

Interview mit Katrin Einhorn über ihren Roman ›Sand in Sicht‹

Wie in Ihren ersten zwei Romanen ›Liebesköter‹ und ›Hebammerich‹ erzählen Sie auch in ›Sand in Sicht‹ aus der männlichen Perspektive, nämlich aus der Sicht des Mathematikers Lenny. Wieso wählen Sie nicht lieber die Perspektive einer jungen Frau, die Ihnen persönlich näher ist?

Die Frage nach Männlein oder Weiblein war bei der Wahl der Perspektive nicht entscheidend. Ich fand Lenny als Figur einfach interessant. Ein Mathematiker, der alles im Leben bis zur zweiten Nachkommastelle berechnet, der Symmetrie auf seiner Pizza braucht und Ordnung auf dem Kopf … Eine solche Figur mit unberechenbaren Situationen zu konfrontieren, fand ich spannend. Mal abgesehen davon macht es mir viel Spaß, mich in fremde Perspektiven hineinzuversetzen.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub – auch in Südfrankreich? 

Urlaub mache ich … ganz unspektakulär … am liebsten am Meer. Abgesehen von Montpellier mag ich vor allem die Camargue mit ihren Pferden und Flamingos, die Gegend bei Bordeaux und die Düne von Pyla.

Was ist Ihre Formel für die Liebe?

Raum + Zeit + Schokolade

Ist schon der nächste Roman in Planung?

Ja, mir schwebt da eine Geschichte vor, in der ein gelbes Stück Plastik eine tragende Rolle einnimmt.
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