Paola Peretti, In der Nacht hör ich die Sterne
Paola Peretti ›In der Nacht hör ich die Sterne‹:
 
Eine Empfehlung der Online-Redaktion
 

»Gib niemals auf, Mafalda, vergiss das nie.«

Wenn man den Titel des Buches liest, ist die erste Frage ››Wie kann man denn Sterne hören?‹‹. Doch der erste Griff zum Buch passiert auch durch das wunderschön anmutende Cover. Blättert man in den ersten Seiten, so erkennt man die berührende Geschichte von Mafalda, denn genau wie bei der Autorin wird bei ihr in der Kindheit die Krankheit ››Morbus Stargardt‹‹ diagnostiziert. Dabei nehmen die Betroffenen immer größer werdende, schwarze Flecken im Blickfeld wahr, sodass sie irgendwann erblinden. Die Protagonistin im Buch heißt zwar Mafalda, doch sie beschreibt die Geschichte der Autorin. Dabei erzählt sie, wie sie nach und nach immer mehr das Augenlicht verliert und wie sie und ihre Umwelt darauf reagieren. Denn Mafalda lässt sich nicht unterkriegen. Sie beginnt damit, Listen zu schreiben mit Dingen, die sie bald aufgrund der Krankheit nicht mehr tun kann (z.B. die Sterne zu sehen). Oder aber sie zählt die Schritte bis zu ihrem geliebten Kirschbaum auf dem Schulhof. Und auch wenn die Schritte immer weniger werden, in denen sie den Baum klar erkennen kann, so verliert nie sie ihren Lebensmut. Dieses Buch ist eine Inspiration, ein Lebensmutmacher, aber vor allem eine Geschichte, die zeigt, dass man niemals aufgeben sollte. Ganz besonders schön und berührend ist in dem Zusammenhang der Bezug zum kleinen Prinzen und dem wohlbekannten Zitat des Fuchses: ››Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.‹‹ Dieses Buch ist ein traurig-schöner Schicksalsroman: berührend, tragisch und dabei aber mit feinem Humor erzählt.
 
Samantha, Online-Redaktion
 
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