Cover: Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

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JUNGE FRAU, AM FENSTER STEHEND, ABENDLICHT, BLAUES KLEID
Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens

Eine mitreißende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde – und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.

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Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren als Redakteurin in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. für die ›Brigitte‹, das ›SZ-Magazin‹ und ›DIE ZEIT‹. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher sowie fiktionaler Bücher.
© Gerald von Foris

Die Online-Buchpremiere mit Alena Schröder und Sarah Reul

3 Fragen an Alena Schröder

Gibt es in Ihrem Roman Verbindungen zu Ihrer eigenen Familiengeschichte?
Teilweise. Das Buch ist fiktional, aber die Geschichte von Senta und Evelyn ist zum Teil inspiriert von der Geschichte meiner Urgroßmutter und meiner Großmutter. Meine Urgroßmutter ist jung schwanger geworden, war eine unglückliche Mutter und hat ihre zweijährige Tochter schließlich zurückgelassen, weil sie ein anderes Leben wollte: Sie wollte nach Berlin, Journalistin werden, frei und unabhängig sein. Sicher eine schwere und nicht leichtfertig getroffene Entscheidung, die aber das Leben meiner Großmutter stark geprägt hat. Sich diesen Verletzungen und Beweggründen anzunähern, war unglaublich spannend für mich. Ebenso die Beschäftigung mit dem Schicksal der jüdischen Schwiegereltern meiner Urgroßmutter. Das war ein Teil meiner eigenen Familiengeschichte, über den ich beschämend wenig wusste.

In Ihrem Roman geht es auch um geraubte Kunstwerke. Was hat Sie daran interessiert?
Es gab in den letzten Jahren ja immer mal wieder spektakuläre Geschichten rund um von den Nazis geraubtes Kunstvermögen und um Bilderfunde, bei denen die Provenienz ungeklärt ist, wie beispielsweise im Fall Gurlitt. Kunstrestitution ist ein spannendes Thema, und es ist eigentlich unglaublich, wie mühsam und teilweise aussichtslos es nach dem Krieg für die rechtmäßigen Eigentümer und Erben war und bis heute ist, wenigstens einen Teil dieser geraubten Vermögenswerte zurückzubekommen. Oder überhaupt nur herauszufinden, wo sich die Kunstwerke heute befinden. Da schlummern auf manchen Dachböden und in vielen Depots noch immer eine ganze Menge Schulden.

Was war für Sie besonders an der Arbeit auf verschiedenen Zeitebenen?
Für jede Zeit eine eigene Sprache finden zu müssen, ohne dass es zu historisierend klingt. Den eigenen Sprachgebrauch immer wieder abzuklopfen und zu überlegen, ob sich die Menschen vor fast hundert Jahren wohl auch so ausgedrückt haben – das hat handwerklich am meisten Spaß gemacht.



»Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschichte ist beeindruckend.« Dora Heldt

»Die Journalistin Alena Schröder hat aus diesen zum Teil autobiografischen Versatzstücken eine dichte, emotionale Geschichte gewoben, genauso spannend wie zum Nachdenken anregend.« Nina Berendonk, DONNA

»Alena Schröder widmet sich dem Vermächtnis ihrer Familie, das weit mehr umfasst als ein verschollenes Gemälde. Das Erbe besteht auch aus Gefühlen, Verhaltensmustern, Entscheidungswegen. Nimm mich zur Hand, sagt dieses Buch. Und wie gesagt: Das sollte man tun.« Anja Maier, taz

»Schröder erzählt ernsthaft und unterhaltsam zugleich von den miteinander verstrickten Lebensthemen und Schicksalen von Frauen aus gleich vier Generationen.« Susanne Grautmann, Tagesspiegel

»Was für ein Erbe: Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman über eine Familie mit vielen Geheimnissen von einem verschwundenen Vermeer, der auf Raubkunst-Listen als ›Junge Frau...‹ geführt wird, und von jungen Frauen, die als Mutter nicht glücklich werden können – über vier Generationen hinweg! Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich ›Regretting Motherhood‹.« Angela Wittmann, Brigitte

Das sagen die Leser auf vorablesen:

»Dieses Buch ist ein kleines literarisches Juwel«

»Ich wünsche mir noch viele so gut erzählte Geschichten aus der Feder von Alena Schröder.«

»Ein Buch das zum Nachdenken anregt und eine Geschichte die bewegt! Jeder sollte dieses Buch lesen, um danach vielleicht sogar den Mut aufzubringen sich mit der eigenen Familiengeschichte zu befassen.«

»Wunderschön, wahr und tiefgründig!«

»Alena Schröder hat einen außergewöhnlichen Debütroman geschrieben, in dem sie uns auf eine Reise schickt, die mitreißt, bedrückt, betroffen macht.«

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