Cover: Das Haus der zwanzigtausend Bücher

Ein Leben für Bücher

Ein Haus voller Bücher, in dem Abend für Abend eine illustre Gästeschar lebhaft und lautstark diskutierte.

Für Sasha Abramsky schien es als Kind ganz selbstverständlich zu sein, dass alte Menschen wie seine Großeltern in Bücherhäusern leben. Erst Jahre später wurde ihm bewusst, welcher Schatz sich hinter der unauffälligen Fassade einer Doppelhaushälfte im Londoner Stadtteil Highgate verbarg:  Sein Großvater Chimen, der 2010 hochbetagt starb, hatte im Laufe seines Lebens geschätzte zwanzigtausend Bücher zusammengetragen und damit eine der bedeutendsten Privatsammlungen Englands geschaffen. Diese Erstausgaben, Manuskripte und Dokumente sind eng mit Chimen Abramskys bewegter Biografie verknüpft und zugleich ein Spiegel der großen gesellschaftspolitischen Debatten des 20. Jahrhunderts, mit denen er seinen Enkel nach und nach vertraut machte.Raum für Raum schreitet Sasha Abramsky dieses bemerkenswerte Haus ab, das nicht nur eine außergewöhnliche Bibliothek beherbergte, sondern auch eine Enklave für Denker war  – aber beileibe keine unzugängliche, denn Chimens Frau Mimi war eine begnadete Gastgeberin. Ihr ist es zu verdanken, dass der Hillway Nr. 5 zu einem Salon in bester Tradition wurde, in dem die linksorientierten jüdischen Intellektuellen Londons ein- und ausgingen.

Liebevoll erzählt Sasha Abramsky aus dem Leben seines Großvaters und dessen einzigartigem Vermächtnis: dem Haus der zwanzigtausend Bücher.

Mit Bildteil und einem Nachwort von Philipp Blom.

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