Interview mit Kevin Sands

 


Kevin Sands hat Theoretische Physik studiert und bereits als Wissenschaftler, Unternehmensberater und Lehrer gearbeitet. Er lebt in Toronto.
›Der Blackthorn-Code – Das Vermächtnis des Alchemisten‹ ist sein Debüt.
 
Sie haben Theoretische Physik studiert und bereits als Wissenschaftler, Unternehmensberater und Lehrer gearbeitet. Wie kam es dazu, dass Sie nun Romanautor wurden? 
»Als ich jünger war, hatte ich – anders als viele meiner Kollegen –, kein großes Interesse am Schreiben. Ganz ehrlich: Hätte mir jemand damals gesagt, dass aus mir ein Schriftsteller wird, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber ich war immer ein begeisterter Leser und irgendwann hat mich ein Freund dazu ermutigt, selber Geschichten zu schreiben. Als ich loslegte, war mir sofort klar, dass es genau das ist, was ich machen möchte.«

Wie entstand die Idee zum Blackthorn-Code?
»Ich habe versucht, eine ganz eigene, neue Story-Idee zu entwickeln – was eigentlich fast nie klappt –, als mir der Gedanke kam, dass Apotheker ziemlich cool sind: Sie brauen Tränke, arbeiten mit giftigen Substanzen, lösen geheime Codes und vieles mehr. Das alles erschien mir als eine unheimlich vielfältige Grundlage, auf der ich eine gute Geschichte aufbauen konnte.
Die ursprüngliche Idee war ein Apotheker-Lehrling und ein Geheimnis, für das Menschen gewillt waren, zu töten. Alles weitere entstand dann während meiner Recherche über das Thema – einer meiner Lieblingsbeschäftigungen beim Schreibprozess.«


Das Buch spielt 1665 in London. Haben Sie einen besonderen Bezug zur Zeit der Alchemisten oder warum dieses Setting?
»Irgendwie faszinieren mich all diese Sachen. Besonders die Alchemie. Sie kombiniert Wissenschaft mit Mystik. Das finde ich unheimlich spannend. Beim Setting passte das England des 17. Jahrhunderts fantastisch: die Rückkehr des Königs nach der Herrschaft von Oliver Cromwell, die schwelenden Konflikte, Verschwörungen und technologischen Errungenschaften dieser Zeit sowie die pulsierende Lebendigkeit der Stadt. Diese Epoche eignete sich einfach perfekt für meine Geschichte.«

Im Blackthorn-Code werden Codes geknackt und geheime Botschaften entschlüsselt. Lösen Sie selbst gerne Rätsel?
»Auf jeden Fall! Schon als Kind habe ich solche Aufgaben geliebt: Buchstabenrätsel, Zahlenrätsel, Bilder- und Logikrätsel. Noch heute löse ich fast jeden Tag Rätsel.«

Haben Sie eine Lieblingsfigur im Blackthorn-Code?
»Das ist schwierig … Ich liebe sie wirklich alle. Besonders Tom und Lord Ashcombe. Aber wenn ich einen wählen müsste, würde ich wohl Christopher nehmen. Während des Schreibens habe ich so viel Zeit in seinem Kopf verbracht, dass ich das Gefühl habe, ihn am besten zu kennen.«

Was ist der Blackthorn-Code für Sie – in einem Satz gesagt?
»Das Beste, was ich je gemacht habe.«
 
 

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