»Wenn 1,25 Dollar nicht ausreichen, um die Grundernährung eines Menschen zu garantieren, wie können wir dann glaubwürdig behaupten, Menschen, die wir über diese niedrige Armutsgrenze emporheben, aus ihrer Armut zu retten?«
»Die zurzeit gültige internationale Armutsgrenze reflektiert theoretisch, was man im Jahr 2005 mit 1,25 Dollar in den Vereinigten Staaten hätte kaufen können. Doch die US-Regierung selbst hat berechnet, dass eine durchschnittliche Person im Jahr 2005 mindestens 4,58 Dollar brauchte, um ihren minimalen Nahrungsbedarf zu decken, ganz zu schweigen von Miete und anderen, für den Lebensunterhalt notwendigen Kosten. Nach Berechnungen des britischen Ökonomen David Woodward wäre ein Leben in Großbritannien mit diesem Einkommen ›das Gleiche, als wenn 35 Menschen [30 Menschen - umgerechnet auf den deutschen Mindestlohn; Anm. d. Red.] von einem einzigen Mindestlohn lebten, ohne irgendwelche Sozialleistungen und ohne auf Geschenke, Kredite, gesammelte Abfälle, Betteln oder Ersparnisse zurückgreifen zu können (da das alles als ›Einkommen‹ in die Berechnung von Armut mit einfließt), sowie ohne kostenlose medizinische Versorgung und schulische Bildung (da solche Angebote für Arme nicht allgemein zugänglich sind)‹.«
Aus ›Die Tyrannei des Wachstums‹

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