9783423350020
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Arno Gruen

Der Wahnsinn der Normalität

Realismus als Krankheit. Eine Theorie der menschlichen Destruktivität
Arnod Gruen legt die Wurzeln der Destruktivität frei, die sich viel öfter, als uns klar ist, hinter vermeintlicher Menschenfreundlichkeit oder »vernünftigem« Handeln verbergen. Er überzeugt durch die Vielzahl der Beispiele und schafft die Beweislage, dass dort, wo Innen- und Außenwelt auseinanderfallen, Verantwortung und Menschlichkeit ausbleiben
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9783423350020
20. Auflage 2015
978-3-423-35002-0
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dtv Sachbuch
224 Seiten, ISBN 978-3-423-35002-0
20. Auflage 2015

Autorenporträt

Arno Gruen

Arno Gruen

Arno Gruen, 1923 in Berlin geboren, 1936 Emigration in die USA, 1961 Promotion als Psychoanalytiker bei Theodor Reik. Tätigkeit als Professor und Therapeut an verschiedenen Universitäten und Kliniken, daneben seit 1958 psychoanalytische Privatpraxis. Seit 1979 lebte und praktizierte Arno Gruen in der Schweiz. Zahlreiche Fachpublikationen und Buchveröffentlichungen. Arno Gruen starb im Oktober 2015 in Zürich.

Pressestimmen

Der Tagesanzeiger, Februar 2012
»Kalt lässt es keinen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Kunz Roland, Januar 2006
»Seit Erich Fromm's "Haben oder Sein" hat wohl kein Sachbuch die Dinge so auf den Punkt gebracht, wie Arno Gruen in diesem Buch! Viele Dinge die ein Dostojewski vor über 150 Jahre auch schon erkannte!«
ANTWORTEN
Josef Hettegger, April 2004
»Dieses Sachbuch erklärt viele wichtige Grundstrukturen unserer verdrehten Gesellschaft und zeigt, wie Männer versuchen ihre innere Leere zu verdrängen indem sie andere strafen und Macht ausüben durch welche sie sich ganz und lebendig fühlen.«
ANTWORTEN
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NEWS

Preise und Auszeichnungen
07.07.2010

Arno Gruen wird mit dem Loviisa Peace Prize ausgezeichnet

Der Loviisa Peace Prize 2010 geht an den Psychoanalytiker und Autor Arno Gruen, verliehen wird der Preis am 7. August 2010 während des Loviisa Peace Forum in Loviisa (Finland). Die Organisatoren des Loviisa Peace Forums weisen auf Arno Gruens lebenslange Beschäftigung mit den Ursprüngen der Gewalt hin. Gruen sieht die Ursache von Gewalt nicht in der Natur des Menschen, sondern in einer Erziehung, die mit Strafe und Belohnung arbeitet und dazu führt, dass Kinder Autoritäten anerkennen, anstatt deren persönliche moralische Entwicklung zu fördern. Kälte, Gewalt und eine Gesellschaft, in der das Selbstwertgefühl vor allem auf Erfolg, Status und materiellen Gewinn basiert, sind die Folge.

Zum ersten Mal wurde der Loviisa Peace Prize im Jahr 1990 verliehen. Frühere Preisträger sind unter Anderen Bischof Laszlo Tökes (Ungarn) und Finnlands Präsidentin Tarja Halonen.

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