Ein Weckruf aus einer anderen Zeit
Die einzige überlieferte literarische Handschrift Shakespeares. Ein Plädoyer für ein menschenwürdiges Miteinander in Zeiten der Flucht.
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30. September 2016
»Wenn er nicht Schriftsteller geworden wäre, dann vielleicht Klempner.«

»Wenn er nicht Schriftsteller geworden wäre, dann vielleicht Klempner.«

»Er war ein Mann mit einem unverschnörkelten Charakter. Sentimentalität und Beschönigungen lehnte er ab. Er pflegte zu sagen, wenn er nicht Schriftsteller geworden wäre, dann vielleicht Klempner.« Nancy Williams, seine vierte Ehefrau Die Großeltern Farmer, der Stiefvater Postangestellter, Texas zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise: Williams, geboren 1922, wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Er war als Ansager ...mehr
29. September 2016
dtv-Übersetzertage: Sechs Übersetzer, vier Fragen, erstaunliche Antworten!

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Alljährlich am 30. September findet der internationale Übersetzertag statt. Auf der offiziellen Homepage zum Übersetzertag heißt es: »Der Übersetzertag soll das Bewusstsein für die Bedeutung der Übersetzung in Vergangenheit und Gegenwart wecken und zeigen, wer hinter den Übersetzungen steht, mit denen jeder ständig konfrontiert ist.« Genau das wollen wir die nächsten Tage tun! Pünktlich zum ...mehr

29. September 2016
»Ein Hemingway ohne Gepolter, ein Fitzgerald ohne Firlefanz, ein Faulkner ohne Pomp.«

»Ein Hemingway ohne Gepolter, ein Fitzgerald ohne Firlefanz, ein Faulkner ohne Pomp.«

»John ist fast dafür berühmt, dass er nicht berühmt ist (…) Er ist ein Hemingway ohne Gepolter, ein Fitzgerald ohne Firlefanz, ein Faulkner ohne Pomp«, so zitiert Alan Prendergast John Williams‘ Mentor Dan Wakefield in einem Artikel über den posthumen Ruhm des Autors. Und in der Tat, der Ruhm kam spät … aber dafür umso ...mehr

News

Aktuelles
26.09.2016

Wir trauern um Max Mannheimer

Am Freitag, den 23. September 2016, ist Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren verstorben.

Wir trauern um einen großen Menschen, der überlebte und bezeugte. Mit Würde, Ernst und Humor kämpfte er Jahrzehnte gegen das Vergessen - Ein Vorbild für Generationen.

Bei dtv ist der Titel "Drei Leben" (ISBN 9783423348416) erschienen.
 
Aktuelles
24.09.2016

Wir trauern um unseren Autor Max Mannheimer

Max Mannheimer wurde 1920 in Neutitschein im heutigen Tschechien als ältestes von fünf Kindern einer jüdischen Familie geboren. Nach der Angliederung Nordmährens an das Deutsche Reich 1938 wurde sein Vater erstmals inhaftiert.

Nach seiner Entlassung floh die Familie nach Ungarisch Brod, wo Max Mannheimer 1942 Eva Bock heiratete. Am 27. Januar 1943 wurde die gesamte Familie nach Theresienstadt und anschließend nach Auschwitz deportiert.
Seine Eltern, seine Frau, zwei Brüder und eine Schwester wurden in Auschwitz ermordet. 

Nur Mannheimer und sein Bruder Edgar überlebten. Im Oktober 1943 wurden sie in das Konzentrationslager Warschau verlegt. Im August 1944 folgte ein Transport nach Dachau bei München und in das Außenlager Karlsfeld, wo die Brüder zu Zwangsarbeit im Außenkommando Mühldorf gezwungen wurden. Max und Edgar Mannheimer befanden sich am 29. April 1945 auf einem Todestransport in den Süden, als sie von den Alliierten befreit wurden.
Mannheimer verließ Deutschland. Er schwor sich damals, nie wieder deutschen Boden zu betreten.
Dennoch kehrte er 1946 nach Deutschland zurück. Mit Elfriede Eiselt, seiner zweiten Frau, einer deutschen  Widerstandskämpferin, und der gemeinsamen Tochter zog er nach München.
Nach dem Tod Eiselts heiratete Mannheimer die Amerikanerin Grace Franzen, wenig später wurde Sohn Ernst geboren. Bis zu seinem Ruhestand arbeitete Mannheimer in München als Kaufmann. 
Über Jahrzehnte kämpfte Max Mannheimer gegen das Vergessen und hielt in Vorträgen und Reden die Erinnerung an den Holocaust und die Verbrechen des Nationalsozialismus wach. So auch in seinen Büchern, wie zuletzt in seinen Erinnerungen Drei Leben, aufgezeichnet von Marie-Luise von der Leyen (dtv, 2012 ).
Für sein Wirken wurde er vielfach ausgezeichnet, 2012 wurde ihm das Große Verdienstkreuz verliehen.
Als Maler expressionistischer Werke ist er unter dem Namen ben jakov bekannt.

Am Freitag, den 23. September 2016, ist Max Mannheimer im Alter von 96 Jahren in einer Münchner Klinik gestorben.
Wir trauern um einen großen Menschen, der als Opfer und Überlebender der Nazibarbarei jahrzehntelang gegen das Vergessen und für die Demokratie kämpfte – ein Vorbild für Generationen.

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