Buch Mathilde und Marie, Text Ein Buch, in dem man leben möchte
Buch Mathilde und Marie, Text Ein Buch, in dem man leben möchte
Warmherzig und entschleunigend – ein Roman, der einfach nur guttut
Mathilde und Marie

»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«

In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.

Eine Begegnung, die alles verändern wird

Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.

Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben

Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler.  Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.

Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird

Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann …

Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.


Bibliografische Daten
EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28512-4
Erscheinungsdatum: 15.01.2026
4. Auflage
336 Seiten
Format : 11,8 x 19,5 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Torsten Woywod

Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung ›Leonard und Paul‹ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war. Mit ›Mathilde und Marie‹ legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor. 

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9 Leserstimme

magnolia-sieben am 15.01.2026 11:01 Uhr

Einfach mal innehalten

So schön Paris auch sein kann, so laut und rastlos kommt es Marie vor - sie fühlt sich gefangen in der Hektik der Großstadt. Kurzerhand setzt sie sich in einen Zug mit unbekanntem Ziel. Unterwegs begegnet ihr Jónína, die in Redu ihr Zuhause gefunden hat. Dort betreibt sie eine kleine Buchhandlung, es ist beileibe nicht die einzige in diesem Ort, in dem es sehr viel gemächlicher zugeht als Marie das je erlebt hätte. Sie steigt mit Jónína hier, in diesem so wundersamen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, aus. Das Leben in Redu ist der krasse Gegensatz zu ihrem bisherigen Dasein. Schon der Name ist Programm. Redu – réduire – reduzieren. Es ist das zweitälteste Bücherdorf der Welt, dieses Dorf gibt es wirklich. Und auch ansonsten ist vieles real wie etwa die Zeiger der Kirchturmuhr, die asynchron laufen. Dies und noch so einiges mehr verrät der Autor in seiner Nachbemerkung, lediglich seine titelgebenden Protagonistinnen sind fast ausschließlich seiner Fantasie entsprungen wie auch die weiteren Figuren, allesamt liebenswerte Charaktere, die ich – so sie denn existieren würden – gerne näher kennenlernen würde. 390 Einwohner sind es, die überwiegend ohne Internet sind. Gut, so dann und wann haben sie Empfang, was vollkommen ausreichend ist. Auch ansonsten verzichten die Bewohner auf viele moderne Errungenschaften, was Marie zunächst erstaunt, bald aber schätzt sie die entschleunigte Lebensweise. Zuvor hatte sie ihr Studium, zwei Nebenjobs und Schulden obendrein. Und nun ist sie hier. Sie trifft auf Thomas, den Bäcker, der ihr stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Eines schönen Tages setzt sie sich neben Mathilde auf die Bank, beide haben nicht das Bedürfnis, zu reden. Sie begegnen sich wieder, lassen die Landschaft auf sich wirken, kommen sich näher und auch wenn Marie mit Flora und Fauna nicht viel anzufangen weiß, lernt sie, ihre Sinne zu schärfen. Sie hört auf ihre innere Uhr, hört auf das Vogelgezwitscher, folgt dem Stand der Sonne – sie schätzt diese Lebensart mehr und mehr. Und auch Mathilde, die ihre Lebensfreude verloren hat, blüht auf. Wir hetzten durch den Alltag, schauen nicht nach links oder rechts, sind eher mit Scheuklappen unterwegs, dabei hat die Natur so viel zu bieten. Man muss nur genau hinsehen, sich so viel Zeit nehmen, wie es braucht, um die Schönheit um uns herum zu erfassen.Das Buch regt zum Nachdenken an und auch wenn wir nicht in diesem zauberhaften Redu leben, so sind es doch die kleinen Alltagsfluchten, die man sich gönnen sollte, um wieder aufzutanken. Und mittendrin sind es Mathilde und Marie und noch einige mehr, die sich gegenseitig unterstützen, die miteinander leben. Ein leises Buch, das so viel vermittelt und das mich mahnt, so manches Mal innezuhalten.

hase am 14.01.2026 18:01 Uhr

eine Art Märchen für Erwachsene

Eine leise Geschichte ist es, die uns , den Lesenden, durch die Protagonisten Marie und Mathilde erzählt wird.Ein Beispiel dafür, dass es für Freundschaft keine Altersgrenzen gibt.Und nicht nur die beiden Frauen, deren Vorgeschichte im Dunklen bleibt, sondern auch die weiteren Charaktäre stehen für Toleranz und Gelingen einer harmonischen Gemeinschaft, ohne Sentimentalität oder - im heutigen Chargon- weichspülende Schilderung ihres dörflichen Lebens.Dies liest sich hier " mit leichter Hand erzählt" und einfach formuliert. Gelegentlich wird die Sprache dann doch sehr einfach,bleibt aber dadurch dem erzählten Geschehnissen gerecht.Durchaus - und gerade in heutiger Zeit- eine Geschichte, von der - zumindest ich mir wünsche- sie sei nicht erdacht, sondern ein tatsächliches Protokoll eines alltäglichen Miteinanders.Zum Ende gleitet die Handlung dann doch ins eher Märchenhafte ab. Eine Handlung ohne Internet , stattdessen ein Leben mit und in der Natur- und Büchern.Ohne Dramatik, ohne " Liebesgedöns", lesenswert

brauneye am 14.01.2026 16:01 Uhr

Schönes Buch

Zum Inhalt:Marie flüchtet aus Paris ohne genau zu wissen, wohin sie eigentlich will. Im Zug trifft sie Jonina und jetzt sitzt sie mit ihr und Thomas in einem Lieferwagen Richtung Redu. In Redu ticken die Uhren anders, Internet gibt es nur eine Stunde am Tag und der Mobilfunkempfang ist gleich null und doch fühlt sie Marie sich nach und nach immer wohler.Meine Meinung:Lange Zeit fragt man sich, wann eigentlich Mathilde eine Rolle spielt, aber keine Sorge, irgendwann taucht sie auf und spielt dann auch eine wichtige Rolle. Und Marie, die nicht nur für Mathilde immer wichtiger wird, sondern für das gesamte Dorf, kommt immer mehr an. Irgendwie hat das Buch etwas warmherziges, auch wenn es eigentlich gar nicht vorstellbar ist, dass es so was in der Art geben kann, aber das ist im Grunde auch egal, weil einen das Buch einfach mit einem guten Gefühl hinterlässt. Das Buch ist schön geschrieben und hat mich berührt.Fazit:Schönes Buch

bua1705 am 15.01.2026 18:01 Uhr

Eine leise Umarmung aus Worten

Mit „Mathilde und Marie“ legt Torsten Woywod seinen Debütroman vor – und er tut das mit einer bemerkenswerten Sanftheit, die sofort berührt. Schon nach wenigen Seiten wird klar, dass dies kein lauter, dramatischer Roman ist, sondern einer, der sich leise in das Herz der Lesenden schleicht. Die Geschichte entfaltet sich mit einer Wärme, die man in der heutigen, oft hektischen Literaturwelt selten findet.Im Mittelpunkt steht die junge Studentin Marie, eine Figur, die man sofort ins Herz schließt. Sie ist empathisch, verletzlich und zugleich voller stiller Stärke. Ihre Flucht aus Paris wirkt wie ein Aufatmen – nicht nur für sie, sondern auch für die Lesenden, die gemeinsam mit ihr in das kleine belgische Bücherdorf Redu eintauchen. Dort findet sie bei Jónína, ein neues Zuhause, die mit ihrer Offenheit und Menschenkenntnis zu einer Art Ankerfigur wird. Redu selbst ist ein literarischer Sehnsuchtsort: ein Dorf voller Buchhandlungen, liebevoller Menschen und entschleunigter Lebensweise. Woywod beschreibt diesen Ort mit so viel Detailverliebtheit, dass man ihn beinahe riechen, hören und fühlen kann. Der Roman lebt von dieser Sinnlichkeit – er ist atmosphärisch, poetisch und wirkt wie eine sanfte Umarmung.Die Dorfbewohner – der gutmütige Bäcker Thomas, die Kräuterfrau Louise, die zunächst verschlossene Mathilde und natürlich Labrador Anneliese – sie alle bilden ein warmes Geflecht aus Beziehungen, das Marie langsam wieder Vertrauen fassen lässt. Besonders schön ist, wie der Roman zeigt, dass Heilung oft im Kleinen beginnt: in Gesprächen, in Begegnungen, in der Stille eines Ortes ohne Internet und Supermarkt. Der Satz „Im Alltag beschränken wir uns auf jene Dinge, die wir für wesentlich halten“ zieht sich wie ein stilles Leitmotiv durch die Geschichte. Er spiegelt die Essenz des Romans wider: das Wesentliche wiederzufinden, indem man sich dem Unwesentlichen entzieht.„Mathilde und Marie“ ist ein ruhiger, herzöffnender Roman, der mit poetischem Stil und liebevollen Figuren überzeugt. Er lädt dazu ein, langsamer zu werden, hinzusehen und sich auf die kleinen, heilsamen Momente des Lebens einzulassen. Torsten Woywods Debüt fühlt sich an wie ein literarischer Rückzugsort – warm, vertraut und voller Menschlichkeit.Wer Geschichten mag, die nicht laut, sondern tief wirken, wird dieses Buch lieben.

marli_04 am 11.02.2026 18:02 Uhr

Ein leiser Roman

Das Cover strahlt Zurückhaltung aus und stimmt gut auf den leisen Ton des Romans ein. Im Mittelpunkt steht Marie, die ihr bisheriges Leben hinter sich lässt und ohne festen Plan unterwegs ist. Ihre Unsicherheit wirkt glaubwürdig und wird ohne große Erklärungen erzählt. Das Bücherdorf Redu mit seinem langsamen Rhythmus bildet einen wohltuenden Kontrast zum bisherigen Alltag der jungen Frau. Bücher, Natur und feste Abläufe prägen das Leben der Dorfbewohner. Das Dorf begegnet Marie offen, ohne sie vereinnahmen zu wollen. Mathilde nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Sie wirkt eher zurückhalten. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen entwickelt sich ruhig und ohne große Worte. Der Roman verzichtet auf klassische Spannung und setzt stattdessen auf Atmosphäre. Der Schreibstil ist klar und ruhig, mit viel Raum für Beobachtungen. Mir hat gefallen, wie ruhig und unaufgeregt diese Geschichte erzählt wird und wie leicht sie es macht, für eine Weile langsamer zu werden.

cybergirl am 15.01.2026 11:01 Uhr

Redu-ein kleines Bücherdorf

Klappentext:In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.„Mathilde und Marie“ ist der Debütroman von Torsten Woywod.Es ist eine ganz ruhige und leise Geschichte, nichts Aufregendes, doch ich bin nach wenigen Seiten ganz tief in die Geschichte eingesunken.Der Schauplatz ist Redu. Dieses Dorf gibt es wirklich. Es ist das zweitälteste Bücherdorf der Welt und liegt in der Wallonie, in Belgien.Das Dorf wird wunderschön beschrieben und ich weiß jetzt schon, dass ich es mir anschauen muss.Neben dem Bücherdorf, dass unbestritten die Hauptrolle in der Geschichte spielt, sind natürlich noch Marie wichtig in der Geschichte.Marie ist Französin und hat ihr Leben in Parias hinter sich gelassen und lässt sich treiben. Im Zug trifft Marie auf Jónína, eine junge Isländerin, die in den Menschen lesen kann. Sie spürt die Erschöpfung Maries und nimmt sie mit nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung besitzt und sich die Uhren langsamer drehen.Dort erwartet Marie ein Leben voll Ruhe und Geborgenheit und sie lernt die verschlossene und mürrische Mathilde kennen.Torsten Woywod erzählt die Geschichte in einem ganz ruhigen Ton und in einer feinen Sprache. Die Geschichte ist geprägt von der Beschreibung des Schauplatzes Redu und durch die recht sympathischen Charaktere.Diese führt der Autor spielend durch die Geschichte. Es ist eine Geschichte über Begegnung, Veränderung und Gemeinschaft.Der Schreibstil von Torsten Woywod ist flüssig und gut verständlich. Der Autor versteht es mit seiner ruhigen Geschichte sich in die Herzen seiner Leser*innen zu schreiben.„Mathilde und Marie“ ist ein wunderschöner und ruhiger Wohlfühlroman, mit einem schönen und interessanten Setting.

pfosibär am 16.01.2026 10:01 Uhr

Ein klasse Roman ,den ich sehr gerne gelesen habe..

In Redu, einem kleinen Bücherdorf in den belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden. Umgeben von tiefgrünen Wäldern, rauschenden Bächen und lediglich nur eine Stunde Internet am Tag, ist das kleine Dörfchen einfach nur einzigartig! Als die gestresste junge Französin Marie durch Zufall von Paris in Redu strandet, erwacht nicht nur die Natur aus dem Winterschlaf, sondern das gesamte Dorf inclusive der etwas mürrischen Mathilde. Auch sie kann sich der Veränderung, die durch Marie entsteht nicht entziehen...."Mathilde und Marie", ein interessanter Titel für einen Roman, mit einem ebenso wunderbar gestaltetem Buchcover! Mich hat der Roman sehr neugierig gemacht, schon einfach wegen der schönen Aufmachung!Dem Autor Torsten Woywod ist ein wunderschöner Roman gelungen, den ich von Anfang bis Ende begeistert gelesen habe. Ich konnte förmlich die Idylle des Örtchens Redu spüren, dass dort die Uhr keine große Rolle spielt, merkt man sofort. Auch die Hauptprotagonistin Marie, die wirklich zauberhaft ist, merkt das nach wenigen Tagen in Redu! Die verschiedenen Protagonisten sind vom Autor sehr gut beschrieben, ich konnte mir jeden einzelnen bildlich vorstellen. Das hat mir richtig gut gefallen!Auch die Beschreibungen der Natur, die Vögelchen die fröhlich zwitschern, ja, selbst Marmelade kochen und Brot backen ist klasse geschrieben. Bei diesem Roman hatte ich das Gefühl regelrecht zu entspannen, was mir gut tat. Es braucht nicht immer Action und wahnsinnig viel Protagonisten, dieser Roman kommt mit recht wenig zurecht!Ich habe tatsächlich den Ort Redu, nach dem beenden des Buches gegoogelt und kann sagen, dass ich mir den Ort genau so vorgestellt hatte! Somit hat Torsten Woywod doch alles richtig gemacht!Ich war sehr gerne Gast in Redu und empfehle diesen Roman unbedingt weiter!

leselust am 17.01.2026 21:01 Uhr

Begleite Marie und Du wirst ruhiger, entschleunigend

Marie flieht aus Paris, sie hält es in der unruhigen Großstadt nicht mehr aus, sie will raus. Hals über Kopf, sie spricht mit niemandem und nicht mal ihrer Freundin Nicole, diese wird erst von ihr unterrichtet als sie schon auf dem Weg ist..Im Zug nach wohinauchimmer begegnet sie der alten Frau , Jonina aus Island gebürtig , die sie dann in ihr Bücherdorf begleitet, die Ruhe dort tut Marie sehr gut. Aber warum ist Marie geflohen, wo liegen ihre Probleme ?Und warum war Jonina in Brüssel ?Marie zu begleiten hat meine Gedanken und mein Tun runtergefahren, wunderbar wie Marie das an mich weitergibt.Gibt es etwas was Mathilde und Marie verbindet, den Anschein hat es wenn man den Titel des Buches liest und warum verbarrikadiert sich Mathilde in ihrem Haus und das seit mehr als 150 Tagen, ja es bleibt spannend.Marie genießt die Spaziergänge am frühen Morgen in Begleitung von Anneliese in der so gar nicht ruhigen Natur, welche Geräusche und Gerüche nimmt sie wahr...

tilman am 16.01.2026 10:01 Uhr

zauberhaftes Kleinod

Inmitten der belgischen Ardennen liegt Redu. Ein kleines Dörfchen mit nicht mal 400 Einwohnern. Hier kommt Marie an. Die junge Französin ist auf der Flucht vom lauten, schnellen Paris und auch vor sich selbst und hat im Zug Jonina und Thomas kennen gelernt und die nehmen sie mit nach Redu. Hier gibt es nur eine Stunde am Tag Internet und sonst ist das Leben hier eben langsamer, bedächtiger, ehrlicher und ruhiger. Brot backen braucht seine Zeit, Papierschöpfen ist eine stille Kunst und Bücher sind wichtig und der Schlüssel zur Seele. Marie lernt all das kennen und sie zögert, hadert und schaut aufs stille Handy, aber immer wieder sieht sie die mürrische Mathilde. Diese wiederum ist argwöhnisch und ihr ist die Fremde ein Dorn im Auge. Aber Redu ist auch ein Ort, wo die Menschen sich verändern, aufwachen, wieder leben und sich auf neue Straßen trauen. Wo führt der Weg von Jonina, Thomas, Mathilde und vor allem von Marie hin? Torsten Woywod hat ein Kleinod geschaffen, einen Ort zum wohlfühlen und eine Geschichte, die verzaubert. Mit sanften Tönen und einer klugen Sprache, erzählt er die Geschichte und seine Figuren haben viel Platz um sich zu entwickeln und zu entfalten und so kommen wir Leser auch zur Ruhe, in Redu an und ich musste oft Pause machen und nachdenken und ich habe Appetit bekommen und während mein Brotteig im Gärkörbchen ruht, lese ich weiter. Danke für dieses zauberhafte Geschichte, diesen Ort und das Schönste ist, Redu gibt es wirklich und so kann man diesen stillen Ort sogar besuchen. 2026 ist noch so jung, aber das erste große Buch Highlight ist schon da.

novi1313 am 14.01.2026 23:01 Uhr

„Heile Welt in den belgischen Ardennen“

Einmal ist das schönste Buch zu Ende und obwohl ich es mir gut eingeteilt habe, sind die letzten Seiten gelesen.Das Cover zeigt ein Dorf und ist dezent gehalten, während der Einband das kräftige orange des Titels wiedergibt. Mir gefällt es.In „Marie und Mathilde“ wird aus der Perspektive mehrerer Menschen, der Isländerin Jónína, Marie und Mathilde ihre Geschichte im Bücherdorf Redu erzählt.Marie verlässt Paris fluchtartig ohne konkretes Ziel und trifft im Zug auf die Isländerin Jónína, die mit der Frage „Was wiegt so schwer in Deiner Seele?“ bei dieser die Tränen zum Fließen bringt. Die Geschichte dahinter wird noch nicht erzählt.Jónína nimmt Marie, nicht ohne Hintergedanken, mit ins Dorf Redu, in dem die Zeiten anders ticken. So gibt es einen Fernseher und der Internetzugang ist nur zwischen 19 Uhr und 20 Uhr verfügbar. Dinge, an die Marie sich schnell gewöhnt.Die Natur, die Menschen und die Bücher bestimmen den Umgang im Ort miteinander. So wird Marie zu Beginn von der älteren, verwitweten Mathilde beobachtet, doch bald kommen sich die beiden näher und freunden sich an. Mit dem beginnenden Frühling findet sich Marie ins Dorfleben und der Buchhandlung ein, in der sie Jónína vertritt.Das Zitat von Elif Shafak: „Bücher verändern uns, Bücher retten uns.“ Findet ebenfalls Erwähnung.Dies beschriebt die Handlung des Buches, doch beinhalten die 336 Seiten viel mehr. Ein Buch, bei dem man nicht umhin kann zu entschleunigen. Die Beschreibungen der Dorfbewohner, der Buchhandlungen, des Dorfes an sich und der Natur schaffen eine Atmosphäre, in der der Wunsch entsteht. „Hier möchte ich jetzt sein.“Ein Buch der leisen Töne.Wobei ich die ausführlichen Naturbeschreibungen häufig an der Grenze zum Kitsch empfand, hier wäre weniger mehr gewesen. Es geht in dem Buch weniger um einen ellenlangen Handlungsstrang, sondern um Werte wie Freundschaft, Natur, Empathie, ankommen, die im Vordergrund stehen. Natur, die Marie dazu bringt bei sich, und letztendlich im Dorf, anzukommen.„Mathilde und Marie“ funktioniert hervorragend auf der Gefühlsebene des Lesers. Man kann einfach nicht umhin sich in der heilen Welt in den belgischen Ardennen zu verlieren. Eine heile Welt, die momentan zwischendurch schlichtweg benötigt wird. Oder die Vision davon.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung

Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹

07.05.2026
19:30 Uhr (CEST)
LeseLaden
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73230 Kirchheim unter Teck
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Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹

11.05.2026
19:00 Uhr (CEST)
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Großflecken 32
24534 Neumünster
Veranstaltung

Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹

12.05.2026
19:30 Uhr (CEST)
Buchhandlung Hoffmann
Obernstr. 44
28832 Achim
Veranstaltung

Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹

20.05.2026
19:30 Uhr (CEST)
Buchhandlung Ute Hentschel e.K
Hauptstr. 26
51399 Burscheid
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Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹

12.06.2026
19:30 Uhr (CEST)
Hofbuchhandlung Wellmann
Ziegeleiweg 29
26203 Wardenburg
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