Im Bücherdorf Redu lebt es sich anders. Friedlicher, geregelter und warmherziger. Als Französin Marie ins Dorf kommt, erweckt sie mehr Leben und auch die mürrische Mathilde kann sich ihr nicht entziehen.
22,00 €
Lieferzeit: 3-5 Tage, E-Books sind sofort versandfertig
»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.
Eine Begegnung, die alles verändern wird
Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben
Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.
Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird
Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann …
Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.
4. Auflage
aaaa
0194f98c75da70189553fd337185447d
019cb5a24a5073a7a0bb2145d8b11c81
Melden Sie sich an
1 Leserstimme
Feel-Good-Roman
„Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod /Verlag: dtv / Hörbuch: Argon Verlag„Manchmal lohnt es sich, einem Impuls zu folgen.“ (Seite 25)Redu ist ein kleines Bücherdorf mit knapp 400 Einwohner:innen, vielen Buchläden mit neuen und alten Büchern und einer schiefen Kirchturmspitze mit zwei verschiedenen Uhrzeiten.„Bücher sind mein Leben.“ (Seite 20)Jónina, eine alte Isländerin mit einer kleinen Buchhandlung in Redu, lernt die junge Französin Marie im Zug kennen. Nachdem sich Marie ihren Kummer von der Seele gesprochen hat, lädt die ältere Frau sie in das kleine Bücherdorf ein.Spontan nimmt Marie, die gerade auf der Flucht vor ihrem alten, traurigen Leben ist, dieses Angebot an.Das kleine Dorf ist atemberaubend schön, es strahlt eine Ruhe und Behaglichkeit aus. Marie ist entzückt und überrascht von der wundervollen Stille. Vogelgezwitscher füllt diese Stille, was Marie besonders bewusst wird, da sie bisher nur den Lärm von Paris in den Ohren hatte.Anneliese, ein liebevoller Hund, der genau das macht, was sie will, schenkt Zuneigung und Liebe den Menschen, die sie am meisten gebrauchen können. Sie läuft sofort auf Marie zu und verbringt viel Zeit bei und mit ihr.Thomas, der Bäcker, die gute Seele des Dorfes und Jóninas guter Freund, ist im Hintergrund für Marie da. Nicht nur, dass er traumhaftes Brot bäckt, auch als Jónina das Dorf aus gesundheitlichen Gründen überstürzt verlässt und Marie bittet zu bleiben und in ihrem Buchladen zu arbeiten, steht er ihr zur Seite. Still, zurückhaltend, aber immer präsent.„Das Leben ist Kunst.“ (Seite 227)Arthur, ein Künstler oder Handwerker mit einem Buchladen für gebrauchte Bücher oder selbst hergestellte Werke, zeigt Marie, wie man auf kreative Art, ganz ohne Strom oder elektrische Geräte, Papier herstellt.„Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Stück Papier so glücklich machen kann?“ (Seite 231)Marie ist begeistert. Und dann ist da Mathilde. Ruhig, zurückgezogen und voller Trauer lernt sie durch Marie wieder, am (Dorf-) Leben teilzunehmen. Marie nimmt ihr die Angst vor dem Unbekannten und zeigt ihr neue Wege. Ganz still und leise beginnt eine Freundschaft und ein gegenseitiges Helfen und Lernen der beiden Frauen voneinander.Torsten Woywod bringt uns mit diesem leisen, warmherzigen und mutmachenden Roman die Natur, die Freundschaft und auch die Stille näher. Der Roman ist ruhig, voller Wärme und fühlt sich an wie eine lang ersehnte Umarmung. Er regt zum Nachdenken an. Man spürt die Entschleunigung, den Abfall von Stress und Hektik und besinnt sich mit Marie auf die wichtigen Dinge im Leben.Anfangs ist Marie entsetzt, dass es für die Bewohner nur eine Stunde Internet am Tag zur Vergnügung gibt. Am Ende fällt es ihr gar nicht mehr auf, beziehungsweise sie vermisst es nicht. Sie ist bei sich angekommen, in der Natur und bei lieben Menschen.Alles andere erfährt sie früh genug aus der wöchentlichen Zeitung. Was für eine Befreiung, nicht immer alles sofort zu wissen und nicht auf alles reagieren zu müssen. Was für ein Leben und was für eine Freiheit.Redu gibt es wirklich, und auch wenn es sicher nicht hundertprozentig meiner Fantasie entspricht, möchte ich es dennoch besuchen und die Stille hören.Eine Hommage an die Stille und die Selbstfindung, an ein Dorf, das uns wieder zum Ursprung bringt, zu uns selbst.Sabine Arnhold gelingt es mit ihrer einfühlsamen, ruhigen und warmherzigen Stimme, die Atmosphäre dieses Romans vollkommen einzufangen, sie regt zum Nachdenken an, schenkt Ruhe und macht das Hörbuch zu einem echten Wohlfühlmoment.Ein Feel-Good-Roman, der lange nachklingt.
Welch wunderbares Buch, ich bin begeistert
Es ist kein Ereignis, das sich lauthals ankündigte und in aller Munde war. Und trotzdem bewirkte der Einzug Maries in das Dorf Redu sehr viel. Dabei wusste sie gar nicht, dass sie hierher geraten würde. Nur der Wunsch, das hektische und laute Paris zu verlassen, brachte sie zum Einsteigen in einen Zug. Ziel unbekannt. Warum sie dann ausgerechnet in dem verschlafenen Örtchen Redu landete? Das lag an der jungen Frau, die sie während der Fahrt kennenlernte. Die ist Isländerin und überredet sie nachdrücklich, doch mit nach Redu zu kommen. Einem Bücherdorf in den belgischen Ardennen. Marie ist Hektik gewohnt und lebt eigentlich nur für ihre Arbeit. In Redu laufen die Uhren anders. Kein Smartphone, kein Fernsehen, kein Internet sondern nur Natur. Wie gut das tut, merkt Marie sehr schnell. Die Spaziergänge in der Natur geben ihr Kraft. Sie genießt den Geruch des Waldes und den Gesang der Vögel. Und hat zudem eine treue Begleiterin namens Anneliese. Nein, das ist keine Frau. Es handelt sich dabei um eine Labradorhündin, die Marie seit dem ersten Zusammentreffen abgöttisch liebt. Ein wunderschöner, ruhiger Roman. Er zeigt deutlich, wie die Liebe zu Büchern verbinden kann. Redu ist kein Fantasiegebilde des Autors. Kenner bezeichnen es als eines der schönsten Dörfer in der Wallonie. Seit 1984 trägt es den Namen „Bücherdorf“. Warum Marie sich hier so wohl fühlt und wie es zu der Freundschaft mit Mathilde kam, das wird hier nicht verraten. Dass die Liebe zu Büchern dabei eine Rolle spielt, versteht sich wohl von selbst.
„Heile Welt in den belgischen Ardennen“
Einmal ist das schönste Buch zu Ende und obwohl ich es mir gut eingeteilt habe, sind die letzten Seiten gelesen.Das Cover zeigt ein Dorf und ist dezent gehalten, während der Einband das kräftige orange des Titels wiedergibt. Mir gefällt es.In „Marie und Mathilde“ wird aus der Perspektive mehrerer Menschen, der Isländerin Jónína, Marie und Mathilde ihre Geschichte im Bücherdorf Redu erzählt.Marie verlässt Paris fluchtartig ohne konkretes Ziel und trifft im Zug auf die Isländerin Jónína, die mit der Frage „Was wiegt so schwer in Deiner Seele?“ bei dieser die Tränen zum Fließen bringt. Die Geschichte dahinter wird noch nicht erzählt.Jónína nimmt Marie, nicht ohne Hintergedanken, mit ins Dorf Redu, in dem die Zeiten anders ticken. So gibt es einen Fernseher und der Internetzugang ist nur zwischen 19 Uhr und 20 Uhr verfügbar. Dinge, an die Marie sich schnell gewöhnt.Die Natur, die Menschen und die Bücher bestimmen den Umgang im Ort miteinander. So wird Marie zu Beginn von der älteren, verwitweten Mathilde beobachtet, doch bald kommen sich die beiden näher und freunden sich an. Mit dem beginnenden Frühling findet sich Marie ins Dorfleben und der Buchhandlung ein, in der sie Jónína vertritt.Das Zitat von Elif Shafak: „Bücher verändern uns, Bücher retten uns.“ Findet ebenfalls Erwähnung.Dies beschriebt die Handlung des Buches, doch beinhalten die 336 Seiten viel mehr. Ein Buch, bei dem man nicht umhin kann zu entschleunigen. Die Beschreibungen der Dorfbewohner, der Buchhandlungen, des Dorfes an sich und der Natur schaffen eine Atmosphäre, in der der Wunsch entsteht. „Hier möchte ich jetzt sein.“Ein Buch der leisen Töne.Wobei ich die ausführlichen Naturbeschreibungen häufig an der Grenze zum Kitsch empfand, hier wäre weniger mehr gewesen. Es geht in dem Buch weniger um einen ellenlangen Handlungsstrang, sondern um Werte wie Freundschaft, Natur, Empathie, ankommen, die im Vordergrund stehen. Natur, die Marie dazu bringt bei sich, und letztendlich im Dorf, anzukommen.„Mathilde und Marie“ funktioniert hervorragend auf der Gefühlsebene des Lesers. Man kann einfach nicht umhin sich in der heilen Welt in den belgischen Ardennen zu verlieren. Eine heile Welt, die momentan zwischendurch schlichtweg benötigt wird. Oder die Vision davon.
eine Art Märchen für Erwachsene
Eine leise Geschichte ist es, die uns , den Lesenden, durch die Protagonisten Marie und Mathilde erzählt wird.Ein Beispiel dafür, dass es für Freundschaft keine Altersgrenzen gibt.Und nicht nur die beiden Frauen, deren Vorgeschichte im Dunklen bleibt, sondern auch die weiteren Charaktäre stehen für Toleranz und Gelingen einer harmonischen Gemeinschaft, ohne Sentimentalität oder - im heutigen Chargon- weichspülende Schilderung ihres dörflichen Lebens.Dies liest sich hier " mit leichter Hand erzählt" und einfach formuliert. Gelegentlich wird die Sprache dann doch sehr einfach,bleibt aber dadurch dem erzählten Geschehnissen gerecht.Durchaus - und gerade in heutiger Zeit- eine Geschichte, von der - zumindest ich mir wünsche- sie sei nicht erdacht, sondern ein tatsächliches Protokoll eines alltäglichen Miteinanders.Zum Ende gleitet die Handlung dann doch ins eher Märchenhafte ab. Eine Handlung ohne Internet , stattdessen ein Leben mit und in der Natur- und Büchern.Ohne Dramatik, ohne " Liebesgedöns", lesenswert
Entschleunigend & eine Hommage an das Leben
"Mathilde und Marie" ist der Debütroman des Autors Torsten Woywod. Mitten in den Bergen, umgeben von wundervoller Natur liegt das Bücherdorf Redu in den Ardennen von Belgien. Redu hat gerade einmal 390 Einwohner, 13 Buchhandlungen und das Internet steht den Bewohner täglich nur eine Stunde zur Verfügung.Hierhin verschlägt es die 25-jährige Studentin Marie als sie total ausgebrannt und unglücklich aus der hektischen Großstadt Paris fliehen will. Im Zug trifft sie auf die Isländerin Jónína, die sie dorthin einlädt. Jónína hat ein sehr feines Gespür für Menschen und die beiden freunden sich an.Neben Marie und Jónína gibt es nur wenige weitere Charakter, wie die verbitterte Witwe Mathilde und den Bäcker Thomas. Diese werden so gelungen beschrieben, dass ich direkt das Gefühl hatte sie zu kennen. Die Handlung ist sehr ruhig und viel entscheidender als diese sind die Botschaften, die zwischen den Zeilen stecken. Durch detaillierte Beschreibungen der Natur und der Landschaft hatte ich diese direkt vor Augen und hatte das Gefühl direkt in Redu zu sein und die Einwohner – samt liebenswerter Hündin Anneliese – kennenzulernen.Ich habe gespürt, wie Marie in Redu an- und zur Ruhe kommt. Genauso bin ich beim Lesen zur Ruhe gekommen, es hatte auf mich eine sehr entschleunigende Wirkung.Es geht um Achtsamkeit, Freundschaft, Liebe, Geheimnisse und vieles mehr - alles zeitlose, wichtige Themen, die zum Nachdenken anregen und mich auch nach Beendigung des Buches beschäftigen. Für mich war es ein richtiger Wohlfühlroman, mit bedeutungsvollen Botschaften und liebenswerten Charakteren, deren Entwicklung ich gerne verfolgt habe. Es ist ein leises aber bedeutsames Buch mit einer angenehmen Atmosphäre. Mit einem treffenden Vor- und Nachwort rahmt Torsten Woywod seinen Roman gelungen ein.Ich kann diese Reise nach Redu jedem empfehlen, der einmal durchatmen möchte.
Schönes Buch
Zum Inhalt:Marie flüchtet aus Paris ohne genau zu wissen, wohin sie eigentlich will. Im Zug trifft sie Jonina und jetzt sitzt sie mit ihr und Thomas in einem Lieferwagen Richtung Redu. In Redu ticken die Uhren anders, Internet gibt es nur eine Stunde am Tag und der Mobilfunkempfang ist gleich null und doch fühlt sie Marie sich nach und nach immer wohler.Meine Meinung:Lange Zeit fragt man sich, wann eigentlich Mathilde eine Rolle spielt, aber keine Sorge, irgendwann taucht sie auf und spielt dann auch eine wichtige Rolle. Und Marie, die nicht nur für Mathilde immer wichtiger wird, sondern für das gesamte Dorf, kommt immer mehr an. Irgendwie hat das Buch etwas warmherziges, auch wenn es eigentlich gar nicht vorstellbar ist, dass es so was in der Art geben kann, aber das ist im Grunde auch egal, weil einen das Buch einfach mit einem guten Gefühl hinterlässt. Das Buch ist schön geschrieben und hat mich berührt.Fazit:Schönes Buch
Redu-ein kleines Bücherdorf
Klappentext:In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.„Mathilde und Marie“ ist der Debütroman von Torsten Woywod.Es ist eine ganz ruhige und leise Geschichte, nichts Aufregendes, doch ich bin nach wenigen Seiten ganz tief in die Geschichte eingesunken.Der Schauplatz ist Redu. Dieses Dorf gibt es wirklich. Es ist das zweitälteste Bücherdorf der Welt und liegt in der Wallonie, in Belgien.Das Dorf wird wunderschön beschrieben und ich weiß jetzt schon, dass ich es mir anschauen muss.Neben dem Bücherdorf, dass unbestritten die Hauptrolle in der Geschichte spielt, sind natürlich noch Marie wichtig in der Geschichte.Marie ist Französin und hat ihr Leben in Parias hinter sich gelassen und lässt sich treiben. Im Zug trifft Marie auf Jónína, eine junge Isländerin, die in den Menschen lesen kann. Sie spürt die Erschöpfung Maries und nimmt sie mit nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung besitzt und sich die Uhren langsamer drehen.Dort erwartet Marie ein Leben voll Ruhe und Geborgenheit und sie lernt die verschlossene und mürrische Mathilde kennen.Torsten Woywod erzählt die Geschichte in einem ganz ruhigen Ton und in einer feinen Sprache. Die Geschichte ist geprägt von der Beschreibung des Schauplatzes Redu und durch die recht sympathischen Charaktere.Diese führt der Autor spielend durch die Geschichte. Es ist eine Geschichte über Begegnung, Veränderung und Gemeinschaft.Der Schreibstil von Torsten Woywod ist flüssig und gut verständlich. Der Autor versteht es mit seiner ruhigen Geschichte sich in die Herzen seiner Leser*innen zu schreiben.„Mathilde und Marie“ ist ein wunderschöner und ruhiger Wohlfühlroman, mit einem schönen und interessanten Setting.
Das Bücherdorf
Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns Bücherratten.Die Personen hat sich der Autor ausgedacht, das ist ihm gut gelungen. Redu ist in dem Roman ein Ort, in denen sich gestresste Menschen erholen können.Der Autor lässt die Emotionen Mathildes und Marie miterleben.Marie kommt aus Paris, ihr wurde alles zu viel und zu laut.Im Zug trifft sie eine ältere Frau, die sie mit nach Redu nimmt. Da kann sie regenerieren. Mathilde ist gegen die Fremde, aber sie ist sowieso ungesellig.Es ist interessant wie die beiden Frauen sich näher kommen.Der Roman ist fesselnd und zeigt noch die Fauna und Flora der Gegend.Es ist ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe. Ich kann ihn wärmstens empfehlen.
Einfach mal innehalten
So schön Paris auch sein kann, so laut und rastlos kommt es Marie vor - sie fühlt sich gefangen in der Hektik der Großstadt. Kurzerhand setzt sie sich in einen Zug mit unbekanntem Ziel. Unterwegs begegnet ihr Jónína, die in Redu ihr Zuhause gefunden hat. Dort betreibt sie eine kleine Buchhandlung, es ist beileibe nicht die einzige in diesem Ort, in dem es sehr viel gemächlicher zugeht als Marie das je erlebt hätte. Sie steigt mit Jónína hier, in diesem so wundersamen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, aus. Das Leben in Redu ist der krasse Gegensatz zu ihrem bisherigen Dasein. Schon der Name ist Programm. Redu – réduire – reduzieren. Es ist das zweitälteste Bücherdorf der Welt, dieses Dorf gibt es wirklich. Und auch ansonsten ist vieles real wie etwa die Zeiger der Kirchturmuhr, die asynchron laufen. Dies und noch so einiges mehr verrät der Autor in seiner Nachbemerkung, lediglich seine titelgebenden Protagonistinnen sind fast ausschließlich seiner Fantasie entsprungen wie auch die weiteren Figuren, allesamt liebenswerte Charaktere, die ich – so sie denn existieren würden – gerne näher kennenlernen würde. 390 Einwohner sind es, die überwiegend ohne Internet sind. Gut, so dann und wann haben sie Empfang, was vollkommen ausreichend ist. Auch ansonsten verzichten die Bewohner auf viele moderne Errungenschaften, was Marie zunächst erstaunt, bald aber schätzt sie die entschleunigte Lebensweise. Zuvor hatte sie ihr Studium, zwei Nebenjobs und Schulden obendrein. Und nun ist sie hier. Sie trifft auf Thomas, den Bäcker, der ihr stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Eines schönen Tages setzt sie sich neben Mathilde auf die Bank, beide haben nicht das Bedürfnis, zu reden. Sie begegnen sich wieder, lassen die Landschaft auf sich wirken, kommen sich näher und auch wenn Marie mit Flora und Fauna nicht viel anzufangen weiß, lernt sie, ihre Sinne zu schärfen. Sie hört auf ihre innere Uhr, hört auf das Vogelgezwitscher, folgt dem Stand der Sonne – sie schätzt diese Lebensart mehr und mehr. Und auch Mathilde, die ihre Lebensfreude verloren hat, blüht auf. Wir hetzten durch den Alltag, schauen nicht nach links oder rechts, sind eher mit Scheuklappen unterwegs, dabei hat die Natur so viel zu bieten. Man muss nur genau hinsehen, sich so viel Zeit nehmen, wie es braucht, um die Schönheit um uns herum zu erfassen.Das Buch regt zum Nachdenken an und auch wenn wir nicht in diesem zauberhaften Redu leben, so sind es doch die kleinen Alltagsfluchten, die man sich gönnen sollte, um wieder aufzutanken. Und mittendrin sind es Mathilde und Marie und noch einige mehr, die sich gegenseitig unterstützen, die miteinander leben. Ein leises Buch, das so viel vermittelt und das mich mahnt, so manches Mal innezuhalten.
Zeitlos schön
Dieses Buch lädt schon auf den ersten Seiten dazu ein, langsamer zu werden und sich auf einen anderen Rhythmus einzulassen. Man merkt, dass die Zeit hier anders tickt. Und genau das ist auch Teil seiner Magie.Es geht weniger um äußere Spannung als um das einfache Leben, um Begegnungen und um Entwicklung. Gerade das hat mich so angesprochen.Besonders schön fand ich, wie stark die Jahreszeiten in die Erzählung eingebunden sind und wie sie die inneren Veränderungen der Figuren widerspiegeln.Die Charaktere sind für mich das Herz des Buches. Besonders berührend ist das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt. Die Beziehung zwischen Marie und Mathilde zeigt auf sehr schöne Weise, dass Alter keine Grenze sein muss, sondern eine Bereicherung sein kann. Beide lernen voneinander, ergänzen sich und entwickeln sich weiter.Für mich ist dieses Buch so wertvoll, weil es entschleunigt, ohne langweilig zu sein, und weil es eine Atmosphäre schafft, in der man sich verlieren kann. Das Dorf wirkt mit all seinen Buchläden fast magisch und man kann diese Welt förmlich riechen.Ein leiser, warmer Roman mit einer ganz besonderen Stimmung. Sehr empfehlenswert für alle, die ruhige Geschichten lieben, bei denen es um Menschen, Zeit und das Wesentliche im Leben geht.Besonders beeindruckend ist zudem, dass es sich hierbei um den ersten Roman des Autors handelt, mit dem er große Sicherheit im Erzählen bewiesen hat.
Veranstaltungen & Medientermine
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Lippstr. 2
45721 Haltern am See
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Weiherstr. 16
65239 Hochheim
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Marktplatz 4
55435 Gau-Algesheim
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Hohemarkstr. 151
61440 Oberursel (Taunus)
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Scheffelstr. 14
69214 Eppelheim
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Am Weingarten 11
60487 Frankfurt am Main
Thorsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Adenauerplatz 22
53773 Hennef
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Darmstädter Straße 14
64354 Reinheim
#lbm26 - Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Eine Veranstaltung im Rahmen der Leipziger Buchmesse und "Leipzig liest".
Willy-Brandt-Platz 5
04109 Leipzig
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Hauptstr. 196
50169 Kerpen
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Bei der Marienkirche 12
99974 Mühlhausen
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Anger 51
99084 Erfurt
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Markt 9
96450 Coburg
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Dr.-Külz-Ring 12
01067 Dresden
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Reichsstr. 104
14052 Berlin
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Gneisenaustraße 2
19370 Parchim
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Berliner Str. 18
14547 Beelitz
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Zum Dänischen Wohld 23
24159 Kiel
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Königstr. 67 a
23552 Lübeck
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Nordalbinger Weg 15
22455 Hamburg
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Grapengießerstr. 4
21335 Lüneburg
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Fedelhören 91
28203 Bremen
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Am Markt 2
49413 Dinklage
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Lister Meile 39
30161 Hannover
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Oeseder Str. 94
49124 Georgsmarienhütte
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Klosterplatz 12
53947 Nettersheim
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Corneliusstraße 25
47918 Tönisvorst
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Gierslinger Str. 10
53859 Niederkassel
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Alter Markt 10
59821 Arnsberg
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Geibelstr. 76
40235 Düsseldorf
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Hauptstraße 45
77652 Offenburg
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Hinter dem Schloss 1
74906 Bad Rappenau
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Wellingstr. 24
73230 Kirchheim unter Teck
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Großflecken 32
24534 Neumünster
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Obernstr. 44
28832 Achim
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Hauptstr. 26
51399 Burscheid
Torsten Woywod präsentiert: ›Mathilde und Marie‹
Ziegeleiweg 29
26203 Wardenburg
Pressestimmen
Hallo Sylt
Wer Geschichten von Freundschaft mag, kann sich auf schöne Lesestunden einstellen.
21.02.2026
theology.de
Ein leises, kluges Buch, das lange nachwirkt - besonders für Leserinnen und Leser, die literarische ...Tiefe und existentielle Fragen schätzen. mehr weniger
11.02.2026
WDR 2
›Mathilde und Marie‹ ist eine warmherzige Geschichte über einen Neuanfang und eine beginnende Freund...schaft. mehr weniger
Eva Haury, 09.02.2026
HR 2
Ein ruhiges, achtsames, unspektakuläres Buch, das trotzdem zu Herzen geht.
Martina Bollinger, 23.01.2026
Gewinnen Sie eine Auszeit in Redu
Ein schiefer Kirchturm ragt in den Himmel, 13 Buchhandlungen sind im Ort zu finden, obwohl nicht einmal 400 Einwohner*innen hier leben – in ›Mathilde und Marie‹ nimmt uns Torsten Woywod mit nach Redu. Und alle, die dieses Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen auch gerne entdecken möchten, haben mit diesem Gewinnspiel jetzt die Chance dazu.
1. Preis: Ein Wochenende in Redu für zwei Personen inkl. 2 Übernachtungen im Hotel Maison Jean-Phi und einem Bahngutschein im Wert von 100€ sowie einem Exemplar des Romans ›Mathilde und Marie‹ und einer dazu passenden Acrylvase
2. – 5. Preis: Ein Exemplar des Romans ›Mathilde und Marie‹ und eine dazu passenden Acrylvase
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten folgende Frage: Wie würden Sie einen Detox Tag für sich gestalten?
Das Gewinnspiel endete am 28.02.2025 um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.