Coverbild Nichts ist gut. Ohne dich. von Lea Coplin, ISBN-978-3-423-43355-6
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Nichts ist gut. Ohne dich.

Roman
Unsagbar intensiv, ergreifend echt: Lea Coplin

Sechs Jahre lang haben sich Jana und Leander nicht gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Leander fuhr den Wagen. Und verschwand danach aus Janas Leben. Kein Wort haben sie seitdem gewechselt, wissen nichts mehr voneinander. Und jetzt steht er plötzlich vor ihr. Mit seinen hellblauen Augen. Und die Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben will. Sechs Jahre hat sie versucht, ihn zu hassen. Und nun ist er da, aus einem wirklich guten Grund: Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.

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20. April 2018
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eBook
352 Seiten, ab 14, ISBN 978-3-423-43355-6
Autorenporträt
Portrait des Autors Lea Coplin

Lea Coplin

Lea Coplin ist das Pseudonym einer Autorin, die mit ihren gefühlvollen Romanen bereits auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Mehr als fünfzehn Jahre arbeitete sie als ...
Autorenspecial
Special

Lea Coplin

Auf fulminante Weise zeigt Lea Coplin in ihrem Debütroman ›Nichts ist gut. Ohne dich.‹, dass Liebe mehr als nur ein Wort sein kann. Ihr mitreißender Schreibstil und die facettenreiche Charaktere machen das Lesen zu einer romantischen Achterbahnfahrt der Gefühle.

Mediathek

Pressestimmen

Barbara Hordych, Süddeutsche Zeitung, April 2018
»Lea Coplin (...) gestaltet diese komplizierte emotionale Reise klischeefrei in einem authentischen und unsentimentalen Ton in einem Buch, das an realen Schauplätzen in der sommerlichen Kulisse Münchens spielt.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Ich wüsste zu gern, wer ich bin. Und wann ich mich verloren habe. Warum ich Dinge tue, die ich nicht tun will, warum ich Dinge zulasse, die nicht geschehen sollten. Ich frage mich, wie lange ich mich schon in diesem Zustand befinde, in dieser Schwebe zwischen Ahnungslosigkeit und Gleichmut. Leander ist wieder da! Jana traut ihren Augen nicht, als er plötzlich im Buchladen an ihrer Kasse steht. Der Leander, der erst einen für ihren Bruder tödlichen Unfall verursacht hat und dann von jetzt auf gleich nach Berlin verschwunden ist. Es hieß, ihre Väter hätten einen Deal ausgehandelt.... In Janas Leben war danach nichts mehr so wie es einmal war. Die Ehe der Eltern zerbrach, ihre Schwester hatte einen Nervenzusammenbruch... Und Jana selber? Sie hat eine Affaire, die sie nicht glücklich macht und ihr Leben dümpelt mehr oder weniger auf der Stelle. Eine Begegnung mit Lean ist wirklich das letzte was sie braucht. Was will er überhaupt hier? ~ * ~ * ~ * Eine sehr emotionale Reise. Gar nicht mal von Anfang an, denn obwohl mich die Geschichte sofort gefesselt und mitgenommen hat, bauen sich die Emotionen erst langsam, fast schon schleichend auf. Ganz plötzlich sind sie da und haben dann sofort eine enorme Wucht. Das ist schon klasse gemacht. Anfangs habe ich gedacht: eine gute Geschichte, aber ob ich mit Jana und Lean je richtig warm werde, ist fraglich. Und dann bekommen ihre betonharten Schutzschichten Risse. Die Masken bröckeln Schicht um Schicht und legen pure Emotionen frei. Das ging so leise vonstatten, bevor ich es gemerkt habe, hatte es mich schon eiskalt erwischt. Lea Coplin, die man bereits als Anne Sanders oder Alexandra Pilz kennt, hat einen tollen Schreibstil. Angenehm, flüssig und ohne grosses Drama, dafür aber mit enormer Sogwirkung. Ausgereifte, überzeugende Charaktere runden das Ganze ab. Sie haben Tiefe, Ecken und Kanten. Mir persönlich hat es sehr gefallen, dass sie eine nicht gradlinige, dafür umso authentischere Entwicklung durchmachen. Fazit: Ein berührender und doch klischeefreier Roman, der sich eines nicht ganz einfachen Themas annimmt. Mich hat er gefesselt.«
ANTWORTEN
»Kann man bzw darf man einen Menschen lieben, der für den Tod des eigenen Bruders mit verantwortlich ist? Diese Frage stellt sich Jana in dem Roman „Nichts ist gut. Ohne dich.“, von Lea Coplin. Dank vorablesen.de und dtv junior Verlag durfte ich das eBook lesen. Es erscheint am 20.4.2018. Seit dem tragischen und tödlichen Unfalls ihres Bruder zerbricht Janas Familie und der einzige Mensch, der sie immer verstand, verschwindet aus ihrem Leben. Jana erfuhr nie was damals wirklich passiert ist, sie weiß nur, dass sich nach diesem Tag ihr komplettes Leben verändert und sie plötzlich den Sinn verliert. Ihr Bruder stirbt und Leander, der beste Freund ihres Bruders und auch ihr Freund, verschwindet ohne ihr zu erklären, was wirklich passiert ist. Sie weiß nur, dass Leander am Steuer saß und gegen einen Baum gefahren ist. Er hat überlebt, ihr Bruder nicht. Jana lebt vor sich hin bis plötzlich Leander wieder auftaucht und sie wie ein Defibrillator wieder zum Leben bringt. So sehr die beiden sich auch gegen die Liebe und ihre Gefühle zueinander wehren, sie werden magisch zueinander angezogen und können nichts dagegen tun. Schuld und der Umgang mit dem Tod spielen in diesem Roman eine große Rolle. Es zeigt wie der Tod Menschen verändert, Familien zerstört und manche kommen nie darüber hinweg. Liebe jedoch kennt keine Grenzen. Man muss nur mutig genug sein es zu zulassen. Die Zerrissenheit ist sehr anschaulich und detailliert beschrieben, ich konnte gut nachvollziehen und verstehen wie sich Jana und Leander fühlen. Es ist eine wilde Achterbahn der Gefühle. Vertrauen spielt hier eine große Rolle und die Angst den anderen verletzten zu können. Doch geht man dieses Risiko nicht mit jeder Beziehung ein? Da es einen Perspektivenwechsel gibt, kann man sich in beide Charaktere gut hineinversetzen. Der Autorin, Lea Coplin, gelingt es solch ein schwieriges Thema mit ihrem lockeren und authentischen Schreibstil zu einer wunderschönen Geschichte zu verpacken. Es gibt Szenen in denen man mit den Protagonisten gemeinsam weinen möchte, aber man lacht auch mit ihnen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es ist ein toller Jugendroman, der sich mit zwei wichtigen Themen auseinandersetzt Schuld und Tod. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen und vergebe fünf Sterne.«
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