Coverbild Anna Karenina von Lew Tolstoi, ISBN-978-3-423-13995-3
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Anna Karenina

Roman
Tolstois Meisterwerk in Neuübersetzung – erstmals im Taschenbuch bei dtv

Anna Karenina scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Doch als der leidenschaftliche Offizier Graf Wronskij in ihr Leben tritt, gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie muss ihrer bedingungslosen Liebe folgen – bis zum bitteren Ende. Tolstois berühmtes Werk gilt als sein künstlerisch vollkommenstes, mit Charakterbildern von unerreichter Feinheit, zugleich ist es ein unerbittliches Porträt der russischen Gesellschaft. Rosemarie Tietzes hochgelobte Neuübersetzung setzt neue Maßstäbe und lässt das eindrucksvolle Werk in neuem Glanz erstrahlen.

• Paul-Celan-Preis 2010 für Rosemarie Tietze

• Mit umfangreichem Anhang zu Leben und Werk des Autors

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Anna Karenina von Lew Tolstoi, ISBN-978-3-423-13995-3
1. Mai 2011
978-3-423-13995-3
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dtv Literatur
Aus dem Russischen neu übersetzt von Rosemarie Tietze
1296 Seiten, ISBN 978-3-423-13995-3
Autorenporträt

Lew Tolstoi

Lew Nikolajewitsch Tolstoi wurde am 9. September 1828 auf Gut Jasnaja Poljana geboren. Nach seinem Studium in Kazan verwaltete er das heimatliche Gut, heiratete und ...

Pressestimmen

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Leserstimmen

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»Die Handlung dieses 1227 Seiten umfassenden Wälzers findet in Russland des 19. Jahrhunderts statt. Gesellschaftliches Ansehen, Konventionen, Liebe, Betrug, Familie, Ehe und der Sinn des Lebens sind die Hauptthemen, die dieser Roman behandelt. Genauer geht es, wie der Titel schon sagt, unter anderem auch um Anna Karenina. Eine faszinierende Frau mit Ausstrahlung, die bewundert und geachtet wird, eine Dame von Welt. Ihr Ansehen muss sie aber schon sehr bald einbüßen, denn als verheiratete Frau verliebt sie sich in den Grafen Alexej Wronski, und das wird von der Gesellschaft natürlich nicht gebilligt. Nun hat Anna Karenina ein erschwertes Leben, geplagt wird sie von Sorgen, Ängsten und ihrer teilweise unbegründeten Eifersucht. Für mich als Leserin war es erfreulicherweise total spannend Anna Kareninas Entwicklung mitzuverfolgen, die sowohl von Hochs, glücklichen Momenten, aber von ebenso vielen Tiefs geprägt war. Hochinteressant fand ich auch Vergleiche von damals und heute, das gesellschaftliche und persönliche Denken betreffend, zu ziehen. Denn die Unterschiede waren größtenteils gar nicht so klein, wie gedacht. Neben Anna Karenina gab es klarerweise noch ein paar andere Charaktere, die ich liebgewonnen habe, und die diesen Roman ebenfalls zu einem Genuss gemacht haben. Ganz besonders erwähnen möchte ich hier Lewin und Kitty, ein wirklich herzerwärmendes Paar, von dem ich so gerne gelesen habe. Nicht ganz so gut gefallen haben mir ein paar wenige Kapitel, in denen viel über Politik, Wahlen, Gesellschaft und Landwirtschaft die Rede war. An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich Langeweile empfunden habe und phasenweise auch abgeschweift bin. Ansonsten bin ich restlos begeistert von diesem großen Stück Weltliteratur. Für mich hat es sich gelohnt. Das Buch war gute Unterhaltung, aber auch lehrreich, deswegen möchte ich es hiermit uneingeschränkt weiterempfehlen.«
ANTWORTEN
»Ob es wohl noch einen zweiten Roman gibt, der das Leben der Schönen und Reichen im Reich der Zaren so facettenreich darstellt wie "Anna Karenina"? Leo Tolstoi versteht es, dem wirren Lauf des Lebens vieler unterschiedlicher Menschen zu folgen. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Reise in das Rußland vor der Revolution, in die Salons der feinen Gesellschaft, auf die Pferderennbahn, ins Eisstadion, indem zarte Mädchen grazile Piruetten drehen, und auf die Landgüter der Adeligen. Obgleich diese ferne Welt Faszination ausstrahlt,vermißt man doch den Blick von der anderen Seite aus. Was denkt die Landbevölkerung, über die Lewin so theoretisch sinniert? Was sagt das Dienstmädchen zu Annas kapriziösen Verhalten, kann sie die Leiden der Titelheldin nachvollziehen? Versucht man, den Roman aus der Perspektive der einfachen Leute zu betrachten, so erscheinen viele der tragischen Ereignisse mit einem Mal banal und lächerlich. Die handelnden Figuren werden eindimensional und ihr so großartig dargestelllter Charakter zeugt nur noch von Kleinmut und Oberflächlichkeit. Dennoch vermag es Tolstoi den Leser in seinen Bann zu ziehen. Ist man nach 1024 Seiten am Ende der Reise angelangt, tut man sich schwer, Lewin, Kitty, Alexander, die Oblonskis und all die anderen Menschen wieder zu verlassen. Auch wenn sie fiktive Gestalten sind, so grübelt man dennoch lange, wie es ihnen wohl während der Revolution ergangen sein mag.«
ANTWORTEN
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