Tote Seelen

Ein Poem

Die preisgekrönte Neuübersetzung des zeitlosten Meisterwerks erstmals im Taschenbuch.

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Klassiker der Weltliteratur
Tote Seelen

Ein wegen Korruption entlassener Zolleinnehmer reist durch die russische Provinz. Geschickt führt er sich in die gehobene Gesellschaft ein und macht einigen Gutsbesitzern ein unkonventionelles Angebot: Er kauft ihnen verstorbene Leibeigene – tote Seelen – ab, die in der Steuerbürokratie noch als Lebende gelten und »zu Geld gemacht« werden können. Nikolai Gogols Roman ist von erstaunlicher Aktualität – es geht um Geschäftemacherei, Willkür, Betrug und die Bestechlichkeit des Menschen. Geändert haben sich nur die Methoden.

Bibliografische Daten
EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN: 978-3-423-14263-2
Erscheinungsdatum: 01.12.2013
6. Auflage
640 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Vera Bischitzky
Autor*innenporträt
Nikolai Gogol

Nikolai W. Gogol wurde am 1. April 1809 in Welyki Sorotschynzi als Sohn eines ukrainischen Gutsbesitzers geboren. Nach dem Studium versuchte er sich kurze Zeit im Staatsdienst, danach als Geschichtslehrer an einer höheren Mädchenschule. Ab 1828 lebte er in St. Petersburg, wo er 1831 den großen Dichter Alexander Puschkin kennenlernte, der sein Freund und Förderer wurde und ihm auch eine Professorenstelle an der Universität verschaffte. Zwischen 1836 und 1848 folgten zahlreiche Reisen, die bis nach Rom und nach Palästina führten, überschattet von zunehmenden psychotischen Anfällen. Gogol starb am 4. März 1852 in Moskau. Bis heute gilt er als Meister der Groteske und Satire, als Sprachvirtuose, der die russische Literatur zwischen Romantik und Realismus im 19. Jahrhundert prägte. Zur Weltliteratur zählen seine Werke: Die ‚Petersburger Novellen‘, die Komödie ‚Der Revisior‘ und sein Roman ‚Tote Seelen‘.  

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Übersetzer*innenporträt
Vera Bischitzky

Vera Bischitzky, Publizistin und literarische Übersetzerin, lebt in Berlin. Neben Werken der Gegenwartsliteratur (u.a. Dina Rubina, Jewsej Zeitlin) übersetzte sie unter anderem Schriften des Historikers Simon Dubnow und Erzählungen und Theaterstücke von Anton Tschechow. Für die Neuübersetzung von 'Tote Seelen' wurde sie 2010 mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet.

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Nachwort
Barbara Conrad

Barbara Conrad wurde 1937 in Heidelberg geboren. Nach einer Bibliothekarsausbildung studierte sie Slawistik, Anglistik und Germanistik und promovierte 1971. Danach arbeitete Barbara Conrad als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Heidelberg und hatte Lehraufträge in Kassel. Seither ist sie freiberuflich als Übersetzerin und Herausgeberin tätig. 2011 erhielt sie für die Übertragung von Tolstois Krieg und Frieden den Preis der Leipziger Buchmesse.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

WDR 5

Die neue, präzise Übersetzung von Vera Bischitzky lässt Gogols wunderbare Ironie bis in die Grammati...k hinein in ihrem Recht. mehr weniger

Mathias Schnitzler, 09.11.2014