Coverbild Tausend Teufel von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-26170-8
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Tausend Teufel

Kriminalroman
Der zweite Fall für Max Heller

Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...

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Coverbild Tausend Teufel von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-26170-8
13. Oktober 2017
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13. Oktober 2017
978-3-7424-0193-9
19,99 [D]
Details
EUR 16,90 € [DE], EUR 17,40 € [A]
dtv premium
Originalausgabe, 368 Seiten, ISBN 978-3-423-26170-8
Autorenporträt
Portrait des Autors Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte ...
Buchspecial
Special

Frank Goldammer: Der Angstmann

Wie viel ist ein Menschenleben wert, wenn die Welt in Trümmern liegt? Der erste Fall für Kriminalinspektor Max Heller.
Autorenspecial
Special

Frank Goldammer

Erfahren Sie alles über den Bestsellerautor Frank Goldammer und seine historischen Krimis. Mit Videos, Podcasts, Interview, Hintergrundinformationen, Leserstimmen und mehr!

Veranstaltungen

Lübbecke, 06.02.2018

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Tausend Teufel«
Datum:
Dienstag, 06.02.2018
Ort:
Bücherstube
Lange Straße 46


 

Hamburg, 23.02.2018

Lesung mit Frank Goldammer

Frank Goldammer »Tausend Teufel«
Datum:
Freitag, 23.02.2018
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Speicherstadtmuseum
Am Sandtorkai 36

Der Autor liest aus beiden Bänden seiner Krimi-Serie.
Eintritt: 10 Euro/erm. 8,50 Euro
Reservierung empfohlen unter: Tel.: 040 / 32 11 91 oder info@speicherstadtmuseum.de
Weitere Informationen hier.

Bischofswerda, 18.09.2018

Lesung

Frank Goldammer »Die Vergessenen«
Datum:
Dienstag, 18.09.2018
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Kirchgemeindehaus

Mediathek

Lesungsvideo ›Tausend Teufel‹
Audio
Frank Goldammer liest aus ›Tausend Teufel‹

Pressestimmen

Karoline Pilcz, Buchkultur, Dezember 2017
»Frank Goldammer ist ein atmosphärisch dichter, politischer, historischer Roman geglückt.«
Christian J. Winder, Tiroler Tageszeitung, Dezember 2017
»Ein gelungener Ausflug in die Geschichte.«
Südwest Presse, November 2017
»Ein Stück bitterer Alltagsgeschichte, die in einen spannenden Kriminalfall eingebettet ist.«
Nicole Obermeier, nicoles-bibliothek.de, November 2017
»Brillant recherchiert, fesselnd geschrieben - so muss ein Krimi sein!«
Holger Nickel, maschseeperlen.de, November 2017
»Die Geschichte ist gut, weil sie glaubwürdig ist, sympathische Charaktere zeigt, denen Menschlichkeit wichtig ist, in einer Zeit, in der es um das pure Überleben vieler geht.«
Manuela Haselberger, Freie Presse, November 2017
»Er hat in seinem zweite Krimi wieder intensiv recherchiert und zeichnet das Leben der kleinen Leute sehr detailliert.«
Friderike Ritterbusch, derachentaler.de, November 2017
»Ein eindrucksvoller Roman, der ein anschauliches Bild der deutschen Nachkriegszeit zeichnet, das tief berührt.«
Arno Udo Pfeiffer, General-Anzeiger Magdeburg, November 2017
»Glaubwürdig, ergreifend, sehr atmosphärisch und super spannend!«
A. U. Pfeiffer, General-Anzeiger, November 2017
»Glaubwürdig, ergreifend, sehr atmosphärisch und super spannend!«
Gernot Recke, kamikaze-radio.de, Oktober 2017
»Sehr spannende Krimikost und eine Extraportion Geschichtsunterricht in Buchform. Gerne mehr davon.«
Tanja Prskawetz, nichtohnebuch.blogspot.de, Oktober 2017
»›Tausend Teufel‹ - ein fesselnder Kriminalroman, der das Zeitgeschehen eindrucksvoll widerspiegelt, starke Emotionen hervorruft und lange nachklingt. LESEN!!!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, Oktober 2017
»Die Bücher aus Frank Goldammers Feder sind das Beste vom Besten in der deutschen Krimiliteratur.«
Arndt Stroscher, astrolibrium.wordpress.com, Oktober 2017
»Es geht hier um eine Erzählung, die Gewicht hat. Eine Qualität, die mir nicht oft über den Leseweg läuft.«
Stefanie Rufle, booksection.de, Oktober 2017
»Wie auch schon mit ›Der Angstmann‹ legt Frank Goldammer mit ›Tausend Teufel‹ eine Geschichte vor, die vielmehr historischer Roman ist und hier auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.«
Buchjournal, Oktober 2017
»Der zweite Fall für Max Heller, Oberkommissar in Dresden - komplex, packend, intelligent: ein Glanzstück des zeitgenössischen Krimis.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Inhalt: Dresden, 1947. Es ist bitterkalt, die Stadt kämpft mit ihren Trümmern, die der Krieg ihr gelassen hat, die zerstörten Gebäude und den seelischen Trümmern. Die russischen Besatzer machen es den Menschen nicht gerade einfach. Und dann werden Heller und Oldenbusch werden gerufen, weil ein russischer Soldat offenbar ermordet wurde. Ganz in der Nähe findet sich dann auch noch ein ominöser Rucksack, in dem sich ein abgetrennter Kopf befindet. Hellers Ermittlernase schlägt Alarm, doch wird alles -wieder einmal- behindert durch die politischen Verstrickungen. Doch Heller wäre nicht er selbst, wenn er sich so leicht mundtot machen ließe. Doch kämpft er dieses Mal mit ganz anderen Kalibern von Manipulatoren. Jeder will ihn für seine Seite gewinnen, ihn bestechen. Aber so leicht ist ein Max Heller nicht umzustimmen. Oder…. Die Ermittlungen führen ihm das Elend und seine Auswirkungen erneut mehr als deutlich vor Augen und ebenso drastisch auch, dass selbst in solchen Zeiten das Böse nicht schläft oder Rücksicht nimmt. Denn es gibt mehr als eine Leiche… Meine Meinung: Wer ist frei von Schuld Ein zweiter Fall für Max Heller, wie sehr habe ich drauf hingefiebert! Es war schon ein tolles Gefühl, das Buch mit der gleichen Haptik wie den Angstmann in Händen zu halten. Allein dieses Gefühl verursachte eine ungeheure Vorfreude! Was würde den Leser erwarten, was muss Max Heller diesmal sehen, hören, erleben… Aufregung! Und dann ging es los. Eine Leiche, ein abgetrennter Kopf in einem Rucksack! Bämm! Das war ein Einstieg, der einem gleich mal etwas die Luft nimmt und Herzklopfen beschert. Ich hatte zumindest damit nicht so in der Ausprägung gerechnet. Und am liebsten hätte ich in einem Rutsch durchgelesen, weil es nämlich genauso mitreißend und herzklopfenverursachend weiter geht! Keine Chance, ich verrate jetzt natürlich nicht, was alles passiert, aber es geht schon sehr rasant zu. Und brutal. Irgendwann fing ich an zu grübeln. Klar, Nachkriegszeit heißt ja nicht, dass alle sich jetzt lieb haben! Ich musste umdenken. Die Menschen hatten viel verloren, nicht nur Angehörige, nein, auch oftmals wirklich buchstäblich alles, Haus und ihr ganzes Hab und Gut. Da ist es doch nur verständlich, dass sich irgendwo Leute wieder was beschaffen wollen. Und kriminelle Energie gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Wenn man das einmal verinnerlicht hat, versteht man auch ganz schnell das Dilemma von Max Heller selbst. Er hat seine Prinzipien, was ich total klasse finde, was auch ihn so ausmacht, ihn so sympathisch macht. Aber er hat auch einen Auftrag, einen Job zu erledigen, Verantwortung, für seine Frau, für seinen Kollegen, für die Menschen. Schwierig, da nicht schwach zu werden! Erneut gelingt es Frank Goldammer auch mich zu überzeugen, wo ich eigentlich Krimis und Thriller lieber lese, die in der Gegenwart spielen. Aber wie er es schafft, einen mit einem Fingerschnipp mit in die Zeit zu nehmen und dort auch zu halten, das ist schon echt große Kunst. Nicht eine Sekunde spürt man den oftmals doch bei Storys, die in dem Zweite-Weltkrieg-Setting spielen, verwendeten erhobenen Zeigefinger. Das ist das große Geheimnis. Und doch kann man sehr gut die Brisanz spüren, die Nöte, die Ängste der Menschen zu der Zeit. Gleichzeitig ist da wieder der Krimnalfall, der dieses Mal doch recht heftig anmutet, geschickt verwoben mit der Geschichte der Zeit. Einfach nur toll zu lesen! Die Superlative gehen einem irgendwann aus und wahrscheinlich denken viele auch, ja klar, erzähl Du mal… Wenn Ihr mir nicht glaubt, lest die „Tausend Teufel“ und danach sprechen wir uns wieder ?? Wenn ich könnte, würde ich für diesen Max-Heller-Krimi glatt 6 Sterne mindestens vergeben, weil er so mitreißend, hart, aber eben doch mit viel Empathie für die Menschen geschrieben ist. Klar ist auch, dass ich mich jetzt schon auf den nächsten Goldammer freu ?? Fazit: Ein klug aufgebauter Kriminalfall im Dresden des Nachkriegswinters 1947, der nichts verschleiert, nichts zurückhält und unsagbar spannend bis zum Schluss bleibt. Sehr empfehlenswert!«
ANTWORTEN
»„Hier gab es kein Leben mehr, nur Hunger und bittere Erstarrung. Und bis zum Schluss kämpften die Menschen und bekriegten sich um die letzten Ressourcen.“ (S. 137) Der Winter hat Dresden 1947 fest im Griff. Nachts herrschen Temperaturen um die -25°C und auch tagsüber wird es nicht viel wärmer. Die Stadt ist immer noch eine Trümmerlandschaft. Kriminaloberkommissar Heller wird zur Leiche eines russischen Offiziers gerufen. Am Tatort fällt ihm ein junges Mädchen auf, das einen herrenlosen Rucksack stehlen will. Heller kann ihr den Rucksack abnehmen – und findet darin einen abgetrennter Kopf. Offiziell darf Heller nur wegen des Kopfes ermitteln, das macht ihm sein alter Spezi Medvedev, der Leiter der SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland), sofort klar. Aber er füttert ihn auch mit Informationen – vor 2 Tagen wurde schon ein toter russischer Offizier gefunden. Hängen die 3 Todesfälle irgendwie zusammen und wem gehörte der Kopf zu Lebzeiten eigentlich? Auch Ovtscharov vom Ministerium für Innere Angelegenheiten rät Heller dringend davon ab, im Fall der getöteten Offiziere zu ermitteln. Und er steckt Heller „Pajok“ (Päckchen) zu, darin Lebensmittel wie Kaffee, Zucker und Fleisch. Pajok bekommen sonst nur Mitglieder der SED. Will er Heller bestechen? Die Pakete bringen ihn in echte Gewissensnöte. Eigentlich müsste er sie ablehnen, aber er weiß auch, dass sich seine Frau Karin für ihn Essen vom Mund abspart. Schon mit „Der Angstmann“ hatte mich Frank Goldammer gepackt. Die Atmosphäre der Max-Heller-Krimis ist unbeschreiblich: fesselnd, grausam, ehrlich, politisch. Im ersten Band ging es um die Bombennacht 1945, bei der bis zu 25.000 Menschen starben. Jetzt erlebt Heller die russische Besatzungszeit. Während „die Russen“ sogar Delikatessen und echten Kaffee haben, ernähren sich die Einwohner von Mehlsuppen – wenn überhaupt. Und sie frieren eigentlich ständig, denn alles was irgendwie brennbar ist, wurde längst verfeuert. Heller ist ein rechtschaffener und geradliniger Mensch. Er war nie in einer Partei und will auch jetzt nicht in die SED eintreten, nur um Vergünstigungen zu bekommen oder in der Hierarchie aufzusteigen. Ihn stört, dass ehemalige NSDAP-Mitglieder wie Staatsanwalt Speidel immer noch auf ihren Posten sitzen, weil sie in der SED sind. Aber die Besatzer brauchen fähige Leute. Besonders nahe geht Heller (und mir) das Schicksal der Kriegswaisen, die durch die Stadt streifen, immer auf der Suche nach etwas Essbarem. Oft sind sie noch so klein, dass sie sich weder an ihre Namen noch an ihre Eltern erinnern können. Natürlich stehlen sie auch, verkaufen ihre Körper oder machen noch Schlimmeres. Heller will ihnen helfen und gleichzeitig die Morde aufklären. Aber gegenüber den „Befreiern“ ist er machtlos, wird zum Spielball der verschiedenen russischen Behörden. Für mich als Dresdnerin hat dieser Krimi einen ganz besonderen Reiz, schließlich kenne ich die Handlungsorte genau. Die Bautzner Straße, die Heller in diesem Hungerwinter so oft zu Fuß bewältigen muss, befahre ich immer auf dem Weg nach Pillnitz, im Prießnitzgrund bin ich oft mit meinem Hund unterwegs und die Neustadt ist das Szene-Viertel in Dresden. Ab einem gewissen Punkt konnte ich „Tausend Teufel" nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste wissen, wie es ausgeht und Schlafen wird manchmal echt überbewertet. Die Ereignisse überschlugen sich und trotzdem blieb am Ende die Frage offen: „Wer ist wirklich Schuld? Wer Täter, wer Opfer?“ Denn das ist immer auch eine Frage der Moral – ein echtes Gänsehaut-Buch!«
ANTWORTEN
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