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Hochmut
Leben wir in einer hochmütigen Zeit? Von Trump bis Putin sind Selbstüberschätzung und Größenwahn in Mode. Ausgehend vom »Sündenfall« im Paradiesgarten spielt Nora Bossong Formen des Hochmuts bis in die Gegenwart durch. Von Augustinus bis Carl Schmitt, vom Narzissmus bis zum Hochstapler, vom revolutionären Potenzial sozialer Bewegungen bis zum Verlust der Demut. Hochmut ist umstritten, er kann gefährlich sein und lächerlich, aber braucht es für jede Art von Fortschritt nicht auch Anmaßung und Überheblichkeit? Dürfen wir unbescheiden streben? In dieser glänzenden philosophisch-essayistischen Erkundung wird Hochmut zu einem Hebel, mit dem wir die Mächtigen vom Sockel stoßen.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Nora Bossong
Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut und an der Humboldt-Universität in Berlin Philosophie und Komparatistik. Sie veröffentlichte die Romane ›Gegend‹ (2007) und ›Webers Protokoll‹ (2009) und die Gedichtbände ›Reglose Jagd‹ (2007) und ›Sommer vor den Mauern‹ (2011, ausgezeichnet mit dem Peter Huchel-Preis 2012).
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