9783423280150
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John Williams

Stoner

Roman

»Ich habe mich in ihn verliebt.«
Anna Gavalda

›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.

Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.

›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.

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9783423280150
1. September 2013
978-3-423-28015-0
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9783423143950
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9783423418232
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9783862312801
1. September 2013
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Details

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dtv Literatur
Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Deutsche Erstausgabe, 352 Seiten, ISBN 978-3-423-28015-0
1. September 2013

Autorenporträt

John Williams

John Williams

John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Trotz seiner Begabung brach er sein Studium ab. Widerstrebend beteiligte er sich an den Kriegsvorbereitungen der Amerikaner und wurde Mitglied des Army Air Corps. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans, der später von einem kleinen Verlag publiziert wurde. Williams erlangte an der University of Denver seinen Master. 1954 kehrte er als Dozent an diese Universität zurück und lehrte dort bis zu seiner Emeritierung 1985. Er veröffentlichte zwei Gedichtbände und vier Romane, von denen einer mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde.John Williams starb 1994 in Fayetteville, Arkansas.

Autorenspecial

Special
John Williams
Alles über John Williams und seine Werke.

Veranstaltungen

Frankfurt am Main, 05.10.2016

Buchpremiere mit John Williams

John Williams »Augustus«
Datum:
Mittwoch, 05.10.2016
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Deutsche Nationalbibliothek

Lesung der Textpassagen: Hanns Zischler, Corinna Kirchhoff
Moderation: Alf Mentzer (hr2 kultur)
Eintritt: 8 Euro
Tickets: unter veranstaltungen@dnb.de oder Tel. 069/1525-1101
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem HR und dem Hörverlag.

München, 12.10.2016

Veranstaltung mit John Williams

John Williams »Augustus«
Datum:
Mittwoch, 12.10.2016
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Literaturhaus München

Lesung der Textpassagen: Hanns Zischler, Corinna Kirchhoff
Moderation: Niels Beintker
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hörverlag und dem Literaturhaus München.

Regensburg, 03.11.2016

Veranstaltung mit John Williams

John Williams »Augustus«
Datum:
Donnerstag, 03.11.2016
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Buchhandlung Dombrowsky

John-Williams-Abend mit Prof. Udo Hebel und Robert Hasleder.
Eintritt: 10 Euro
Weitere Informationen: Buchhandlung Dombrowsky

Berlin-Charlottenburg, 08.11.2016

Veranstaltung mit John Williams

John Williams »Augustus«
Datum:
Dienstag, 08.11.2016
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Renaissance-Theater Berlin

Lesung der Textpassagen: Hanns Zischler & Corinna Kirchhoff
Moderation: Alf Mentzer
Eintritt: 16 Euro / erm. 12 Euro
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hörverlag & dem Renaissance-Theater Berlin.

Audio

Hörprobe

Pressestimmen

Eva Steindorfer, Die Presse, August 2013
»John Williams ist ein exzellenter Erzähler, der den Leser auf fast beiläufige Weise in seinen Bann zieht.«
Lesetipp von Alex Capus, buchreport.express, August 2013
»Ohne Zweifel hat John Williams mit ›Stoner‹ den Roman seines Lebens verfasst.«
Main-Echo, September 2013
»›Stoner‹, das könnten wir alle sein.  «
Knut Cordsen, BR 5, Neues vom Buchmarkt, Februar 2013
»Stoner ist ein leiser Held, ein Heros der Beharrlichkeit.«
Christopher Schmidt, Süddeutsche Zeitung, August 2013
»Jetzt liegt ›Stoner‹, von Bernhard Robben vorzüglich übersetzt, in einer deutschen Ausgabe vor, die es erlaubt, einen zu Unrecht vergessenen Autor zu entdecken.«
Der Spiegel, Juli 2013
»Ein Professorenroman aus den fünfziger Jahren der USA und eines der besten Bücher im Jahr 2013.«
Bild am Sonntag, Juni 2013
»Melancholisches Meisterwerk«
Judith Fell-Zeller, Hamburger Morgenpost, Oktober 2013
»Erbarmungslos, schlicht, wahr.«
Thomas Andre, spiegel.de, Juni 2013
»›Stoner‹ ist ein literarischer Schatz, ein Buch, das von den kleinen Siegen und den großen Niederlagen des Universitätsprofessors William Stoner erzählt.«
Elke Heidenreich, FOCUS Special – Die besten Bücher 2013, Dezember 2013 – Januar 2014
»Es ist ein zutiefst menschliches Buch über einen zutiefst menschlichen Mann.«
Gabriele von Arnim, NDR 1 Niedersachsen, November 2013
»Hier schreibt einer mit einer ungeheuren Neugier auf den Menschen in seinem innersten Sein.«
Ulrich Greiner, Die Zeit, Mai 2013
»Ein bewegender, trauriger und tröstlicher Roman, publiziert vor fast 50 Jahren und jetzt wiederentdeckt, ein Leseglück!«
Andrea Seibel, Literarische Welt, Juli 2013
»Ein großartiger Gesellschaftsroman über den Aufstieg eines Farmerkindes zum Campus-Beamten auf Lebenszeit, dessen Geschichte der Genügsamkeit und Fügsamkeit keine Spuren hinterlässt.«
Andreas Schäfer, Der Tagesspiegel, Januar 2013
»John Williams’ stiller grandioser Campus-Roman ›Stoner‹ von 1965 über das kleine Glück und das dauernde Elend der Genügsamkeit ist die Wiederentdeckung des Jahres.«
Peter Pisa, Kurier, Dezember 2013
»DER Roman 2013.«
Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, Januar 2014
»Mit Wucht kerbt er seine Charaktere ins Gedächtnis.«
Denis Scheck, ARD Druckfrisch, Februar 2014
»Ein kleines Meisterwerk.«
Denis Scheck, SWR, November 2014
»»Ein Roman, der mich wirklich verblüfft hat.««
Vincent Klink, SWR, November 2014
»»Die Sprache ist der Hammer.««
Schauspieler Elyas M'Barek in ›DB mobil‹ - Magazin der Deutschen Bahn, Oktober 2014
»Im Moment kann ich ein Buch wärmstens empfehlen: ›Stoner‹ von John Williams. Ein großartiger Roman über das Durchschnittsleben eines Mannes.«
Der finnische Bestsellerautor Philip Teir, Bild am Sonntag, Dezember 2014
»Das ist ein echter Herzensbrecher.«
Welt am Sonntag, November 2014
»Als Taschenbuch ist er ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für Freunde großer Literatur.«
Freundin, März 2014
»Man hätte John Williams, Autor des Romans ›Stoner‹, den Erfolg zu Lebzeiten gegönnt.«
Rüdiger Safranski im ›Literaturclub‹ (Schweizer Radio und Fernsehen), Oktober 2013
»Eine glückliche Entdeckung. Ein wunderbares Beispiel für die stille Kraft der Literatur. Unbedingt empfehlenswert.«
Guido Glaner, Dresdner Morgenpost, September 2013
»Tiefgründig und fesselnd.«
Stefanie Rufle, www.booksection.de, Buch der Woche, Februar 2013
»›Stoner‹ ist ein hinreißender und faszinierender Roman, der voller Anmut und mit großem Können erzählt ist und noch lange nachhallt.«
Annerose Kirchner, Ostthüringer Zeitung, August 2013
»Ein großer Roman über die Nähe zu Büchern, die Stoner an seinem Lebensende den letzten Trost spenden.«
Frankfurter Neue Presse, Juli 2013
»Das Leben ist bescheuert? Ein solches Buch lindert den Schmerz darüber.«
Claudine Borries, bookreporter.de, August 2013
»Ein wahres Glück für den Leser!«
Kleine Zeitung Graz, Juli 2013
»Große Literatur, mit schwarzer Tinte geschrieben, aber nicht ohne Hoffnung.«
Sylvia Treudl, Buchkultur, Oktober/November 2013
»Hochkomplex, überaus sensibel – ein Meisterwerk zum (Wieder-)Entdecken.«
Klaus Lieber, Schweizer Familie, September 2013
»Kaum je wurde das gewöhnliche Leben eines gewöhnlichen Menschen auf derart schöne Weise erzählt.«
zuhause wohnen, Oktober 2013
»John Williams (1922-1994), in den USA eine Ikone der klassischen Moderne, schrieb ›Stoner‹ 1967 – eine wunderbare Wiederentdeckung.«
Chemnitzer Morgenpost, September 2013
»Tiefgründig und fesselnd.«
Claudia Senn, annabelle, August 2013
»›Stoner‹ ist eine Offenbarung!«
cityguide-rhein-neckar.de, November 2013
»Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.«
Barbara Meixner, Buchmarkt, Oktober 2013
»Danke dtv, für die Wiederbelebung von John Williams' ›Stoner‹, ein klasse Klassiker.«
Bücher, Oktober-November 2013
»Nicht weniger als ein Meisterwerk, eine große Erzählung, wie wir sie heute nur noch selten in die Hände bekommen.«
Martin Wein, Wilhelmshavener Zeitung, April 2013
»Die Lektüre wirkt ungewöhnlich anziehend wie verstörend, denn nur selten wird das Innenleben eines Anderen in einem Roman so schonungslos offenbart.«
Rolf App, St. Galler Tagblatt, September 2013
»Unverschnörkelt, erstaunlich, ein grosser Wurf in bescheidenem Gewand.«
Frank Saigge, Goslarsche Zeitung, Oktober 2013
»Das alles schildert Williams so anrührend, so anmutig, aber auch in einer so glasklaren Sprache, dass die Lektüre wie im Flug vergeht.«
Joachim Mittelstaedt, Stadtlichter Lüneburg, Oktober 2013
»›Stoner‹ ist einer der bedeutendsten Romane aus Amerika.«
Mario Bartsch, Oldenburger Onlinezeitung, Oktober 2013
»›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur – ein perfektes Buch: ohne jede verschnörkelte Spielerei.«
Sibylle Peine (dpa), Zürcher Oberländer, Oktober 2013
»In einer wunderbar differenzierten Sprache, die die unterschiedlichsten Stimmungen einzufangen weiss, bringt uns Williams eine rührend altmodische Figur nahe.«
BREMER, Januar 2013
»Der Roman regt zum Nachdenken an und entpuppt sich nebenbei als Liebeserklärung an die Literatur, die Sprache, an das Mysterium des Verstandes und des Herzens.«
Walter Brunhuber, medienprofile, November 2013
»Williams erweist sich als Autor, der ohne Bedenken in eine Reihe mit Carson McCullers und William Faulkner gestellt werden kann. Sehr empfehlenswert!«
Reiner Oschmann, Neues Deutschland, November 2013
»Die Wiederentdeckung von John Williams’ ›Stoner‹ ist ein Geschenk des Himmels.«
Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Dezember 2013
»Unbedingt lesen.«
Luzia Stettler, Radio SRF 1, Buchzeichen, Oktober 2013
»Für mich ist ›Stoner‹ die Entdeckung des Jahres.«
lift Stuttgart, Januar 2013
»Stoners Gefangenschaft in Gewöhnlichkeit und Williams Gespür für schlichte Sprache machen dieses Buch für mich zu einem Kunstwerk.«
Jürgen Kanold, Südwest Pressec, November 2013
»Dieser William Stoner ist eine zutiefst literarische Figur, die man so schnell nicht vergisst.«
Nürnberger Nachrichten, Dezember 2013
»In dieses Buch muss man eintauchen wie in einen stillen, tiefen See.«
Christa Küng, Vorarlberger Nachrichten, April 2014
»Wie wunderbar, dass man dieses Buch nach fast 50 Jahren wieder aufgelegt hat!«
Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten, Januar 2014
»Williams seziert die Facetten menschlicher Zuneigung und gegenseitiger Zerstörung mit nüchternem Erstaunen.«
Barbara Schwaller-Aebischer, Freiburger Nachrichten, Januar 2014
»Ein Buch über die Liebe zum Leben, spannend, berührend und so geschrieben, dass man es in einem Zug liest.«
Öko-Test, Januar 2014
»Melancholisch, bitter und meisterhaft erzählt.«
Svenia Brueck, leser-welt.de, Oktober 2014
»John Williams hat in seinen stillen Roman einen einzigartigen Klang hineingezaubert.«
Dietrich Klose, Vaihinger Kreiszeitung, Mai 2014
»›Stoner‹ ist ein absolutes Meisterwerk.«
Strandgut, Januar 2014
»Ein großes Buch. Ein Riesenbuch.«
Hubert Holzmann, titel-kulturmagazin.net, Oktober 2014
»Ein absolutes Meisterwerk, das emotional stark berührt.«
Anja Witzke, Donaukurier, März 2014
»Es ist ein großes Buch!«
Anja Witzke, Donaukurier, März 2014
»Es ist ein großes Buch!«
Victoria Hof, Offenburger Tageblatt, Juli 2014
»Das Buch ist so wahr und so menschlich, dass jeder von uns Stoner sein könnte.«
Lore Kleinert, neue-buchtipps.de, September 2014
»Eine ungewöhnliche, intensive und gut erzählte Geschichte eines gewöhnlichen und zugleich einzigartigen Lebens und ein großer Roman.«
Nordwest-Zeitung, Januar 2014
»John Williams erzählt in anmutiger, klarer Sprache die Geschichte eines scheinbar genügsamen Lebens, ein Leben so spröde wie der Name Stoner.«
Frank Ziemke, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, Juni 2014
»Ein Welterfolg mit fast 50 Jahren Verspätung – und ein Buch von fast unerklärlicher Schönheit.«
Alpe Adria Magazin, Mai 2015
»Weltliteratur.«
Basler Zeitung, März 2015
»Literatur in vollendeter Meisterschaft.«
Astrid Rosenfeld, bücher, Januar 2015
»Etwas so Schlichtes und Wahrhaftiges liegt der Art zu erzählen zugrunde.«

Leserstimmen

Ihre Meinung

Sharons Bücherparadies, Januar 2014
»Ich danke dtv für dieses Rezensionsexemplar. Es war wunderbar zu lesen und ist ein regelrechtes Literaturmeisterwerk! Ich weise daraufhin, dass eventuell Spoiler enthalten sein könnten. Worum geht es? Stoner ist Sohn eines armen Farmers und liebt die Literatur. Er soll es besser haben als seine Eltern und schon kommt er auf die Universität. Er unterbricht sein erstes Studium im Bereich Agrarwissenschaft und geht der Literatur nach. Stoner entdeckt sich selbst. Schon bald lernt er eine seine zukünftige Frau kennen, doch diese ist kalt und emotionslos und so rein gar nichts für Stoner und ein Missgeschickt folgt dem nächsten. Wie wird es mit Stoner weitergehen? Auszug aus dem Buch Seite 7 und 8 "Der ein oder andere Student, der den Namen William Stoner liest, mag sich fragen, wer er war, doch geht die Neugier selten über müßige Spekulationen hinaus. Stoners Kollegen, die ihn zu seinen Lebzeiten nicht besonders schätzten, erwähnen ihn heutzutage nur noch selten: Den Älteren bedeutet sein Name eine Erinnerung an das Ende, das sie alle erwartet, für die Jüngeren ist er bloß ein Klang, der ihnen weder die Vergangenheit näherbringt noch eine Person, die sich mit ihnen oder ihrer Karriere verbinden ließe." Meinung: Da ich selbst Philosophie und Literatur studiere, interessierte mich dieses Buch sehr. Ich hatte somit auch recht hohe Erwartungen an diesen Roman und kann nur sagen, diese wurden ganz und gar erfüllt. Erwähnt sei, dass diese Geschichte und die darin lebenden Personen reine Fiktion ist. Das Leben des Stoner wurde gleich von Beginn an erzählt. Der Schreibstil war flüssig und einfach und die Kapitel waren nicht zu lang gehalten. So konnte man direkt in die Geschichte eintauchen und sich sein eigenes Bild aus dem Leben des Stoner machen. Leider merkte man schnell, wie Leid einem dieser Charakter eigentlich tun kann, denn er wurde regelrecht vom Pech verfolgt. Doch dadurch, dass er sein Agrarstudium abbrach und sich selbst in der Geisteswissenschaft entdeckte, nahm sein Leben neue Form an. Er lebte förmlich für die Literatur. Sie wurde sein Lebensinhalt und blieb es auch! Das gefiel mir sehr und faszinierte mich. Doch als er sich dann auch der Liebe hingeben wollte, musste er wieder spüren, was es hieß zu leiden. Ein Buch, was anfangs recht langweilig begann, wurde nach und nach spannend. Es faszinierte mich zu sehen, wie sich Stoner in dieser Geschichte weiterentwickelte und was er erlebte. John Williams schaffte es diesen Charakter so aussagefkräftig auszuschmücken, dass ich ihn mir sehr gut vor meinen Augen vorstellen konnte und mir sehr sympathisch wurde Ich litt mit ihm, ich freute mich mit ihm. Emotionen wurden hier ganz "groß" geschrieben. Das Buch ist voller Tiefgründigkeit. Das Cover des Buches zeigt vermutlich Stoner auf seinem Lebensweg. Es gefällt mir gut und vorallem besser als das Cover der englischen Originalversion und verrät auch von der Geschichte her nicht zuviel. Zum Protagonisten hatte ich bereits schon einiges erzählt, doch möchte ich auch Edith aufgreifen. Stoners Frau, in die er sich verliebte. Sie war herzlos, kalt und schon bald war klar, dass die gemeinsame Ehe scheitern würde. Wieder einmal ein "Schlag ins Gesicht" für den armen Stoner. Es ist kein Wunder für mich gewesen, als er sein Herz dann endgültig verschloss. Doch nicht nur in der Liebe gab es negative Erfahrungen in Stoners Leben. Auch im Bereich Freundschaften musste er sich von einem guten Freund verabschieden, welcher in den Krieg zog. Er sah ihn nie wieder. Fazit: Das Leben des Stoners ist ein grandioses Meisterwerk für Literaturfreunde! Ich konnte jede einzelne Seite genießen und vergebe die folgende Wertung: - Cover: 5/5 - Story: 5/5 - Charaktere: 5/5 - Emotionen: 5/5 - Schreibstil: 5/5 Gesamt: 5/5 Palmen Copyright Sharons Bücherparadies«
ANTWORTEN
Reading Books, August 2013
»Dieses Buch ist unglaublich. Es hat meine Erwartungen nicht nur übertroffen, es hat mich regelrecht überrannt. Stoner ist ein Roman, der auf den ersten Blick wie handfeste Lesekost erscheint. Genau so empfand ich auch die Seiten und versank darüber ohne es zu merken immer tiefer in das fein gesponnene Netz der Erzählung. Mit jeder weiteren Seite hatte ich eher das Gefühl eine lockere Lektüre für den Nachmittag vor mir zu haben, nur um dann vom Buch noch einmal überrascht zu werden. Stoner ist weder einfach noch schwer zu lesen. Es ist ein Buch mit einem emotionalen Tiefgang, der sich erst auf den zweiten Blick eröffnet. Williams hat es geschafft in der Geschichte ein filigranes Netz an Informationen zu spinnen, die teilweise fast schon vorgreifen und sich dann später erst wirklich offenbaren. Das ist bemerkenswert. Stoner ist eines der wenigen Bücher, die auch nach dem Lesen noch wirken. Dieses Buch liest man nicht nur einfach und legt es dann weg. “Es ist Liebe, Mr. Stoner”, erwiderte Sloane fröhlich. “Sie sind verliebt. So einfach ist das.” (Zitat Seite 29) Diese Worte, fast zu Beginn des Buches von einer der wesentlichen Figuren des Romans vorgebracht fallen während des Lesens kaum ins Gewicht. Man spürt als Leser zwar, es ist ein wichtiger Moment, doch erst hinterher wird klar: Ohne es zu merken verliebt man sich selbst, in Stoner und diesen beeindruckenden Roman von John Williams.«
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AktuellesPreise und Auszeichnungen
04.11.2013

›Stoner‹ auf Platz 7 der ORF Bestenliste

›Stoner‹ von John Williams wurde im November 2013 auf Platz 7 der ORF Bestenliste gewählt.

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