Coverbild Selfies von Jussi Adler-Olsen, ISBN-978-3-423-28107-2
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Selfies

Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen
Thriller
Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q

Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?

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Coverbild Selfies von Jussi Adler-Olsen, ISBN-978-3-423-28107-2
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Coverbild Selfies von Jussi Adler-Olsen, ISBN-978-3-423-19904-9
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Coverbild Selfies von Jussi Adler-Olsen, ISBN-978-3-423-43129-3
10. März 2017
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   Hörbuch
Coverbild Selfies. Der siebte Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q von Jussi Adler-Olsen, ISBN-978-3-86231-987-9
10. März 2017
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Autorenporträt
Portrait des Autors Jussi Adler-Olsen

Jussi Adler-Olsen

Jussi Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern ›Erbarmen‹, ›Schändung‹, ...

Preise und Auszeichnungen

Ripper Award
2014
Autorenspecial
Special

Jussi Adler-Olsen

»Jussi Adler-Olsen erzählt so bestialisch böse wie Dean Koontz und lässt seine Kriminalisten so rasant ermitteln wie Stieg Larsson.« Jydske Vestkysten

Mediathek

›Selfies‹ von Jussi Adler-Olsen in 360°
Buchtrailer zu ›Selfies‹ von Jussi Adler-Olsen

Pressestimmen

Freundin, Mai 2017
»Psycho-Thrill auf höchstem Niveau.«
Norbert Kron, NDR, Lesezeit, Mai 2017
»Gnadenloser Chirurg der menschlichen Seele.«
Lukas Jenkner, stuttgarter-zeitung.de, April 2017
»Adler Olsen schildert dieses Geschehen mit der gewohnten und sehr erfolgreichen Mischung aus lakonischem schwarzen Humor und Abgründigkeit, so dass sich ›Selfies‹ bisweilen anfühlt wie ein gedruckter Quentin-Tarantino-Film (...).«
Gala, März 2017
»Wer die Krimis des Dänen noch nicht gelesen hat, sollte dringend damit anfangen.«
Wolfgang Scheidt, Mannheimer Morgen, März 2017
»In fesselnden 55 Kapiteln erzählt Adler-Olsen, temporeich und psychologisch ausgefeilt, ein modernes Märchen, das einen wahren Kern hat.«
abendblatt.de, März 2017
»Die Reihe von Dänemarks Krimi-Star Jussi Adler-Olsen über den kauzigen Ermittler Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.«
Morgenpost Sachsen, März 2017
»Mørck, Assad und Gordon haben in diesem irrwitzig spannenenden Buch wieder alle Hände voll zu tun.«
Bettina Ruczynski, Sächsische Zeitung, 11./12.03.2017
»Die große Krimi-Bühne gehört auch im siebten Band den skurrilen Kommissaren aus dem hohen Norden.«
focus.de, März 2017
»573 neue spannende Seiten umfasst ›Selfies‹.«
Münchner Merkur, März 2017
»Meisterhafte Krimis schreibt der dänische Bestseller-Autor Jussi Adler-Olsen.«
Barbara Ghaffari, bookreviews.at, September 2017
»Wo Jussi Adler-Olsen drauf steht, kann man sich auf ein tolles Buch voller Spannung und Gänsehaut freuen.«
regio.ch, Juli 2017
»Dem Autor gelingt es, in die Tiefen unserer selbstbezogenen, westlichen Gesellschaft vorzudringen.«
Deutsches Handwerksblatt, Juni 2017
»Mit starken Protagonisten, einer mehr als ausgeklüngelten Story, einem absoluten Showdown und einem guten Schuss Humor ist ihm mit ›Selfies‹ ein echtes Husarenstück gelungen.«
Freiburger Wochenbericht, Mai 2017
»Fest steht: Vizekriminalkommissar Carl Mørck ist und bleibt Kult!«
Andreas Schmidt, media-mania.de, Mai 2017
»Besser kann ein Krimi nicht geschrieben werden!«
Dirk Merwede, Uelzener Anzeiger, Mai 2017
»In Jussi Adler-Olsens neuestem Roman ›Selfies‹ geht es wieder äußerst spannend zu.«
TV Gesund & Leben, 13.-26.05.2017
»Auch der siebte Fall für das Sonderdezernat Q in Kopenhagen lässt an Spannung nichts zu wünschen übrig.«
Andrea Hilscher, Lausitzer Rundschau, Mai 2017
»Viele Rätsel, viel Blut, viel Krimispaß.«
Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten , Mai 2017
»Spannung und viele Überraschungen garantiert.«
lesemehrwert.de, Mai 2017
»Adler Olsen kitzelt in seinem 7. Fall psychologisch gekonnt heraus, wie tiefgreifend unsere Kindheit durch die Familie geprägt wird.«
Karl Traintinger, dorfzeitung.com, Mai 2017
»Ein absolutes Muss für alle Leser, die hohes Thriller-Niveau gewohnt sind.«
Bielefelder, Mai 2017
»Wer Mørck mag, wird ›Selfies‹ lieben.«
PARTOUT, Mai 2017
»Dieser Thriller des dänischen Bestsellerautors hat wieder alles, was die Leser einen Krimi nicht aus der Hand legen lässt: eine anspruchsvolle, verzwickte Geschichte und eigensinnige Charaktere mit Ecken und Kanten.«
Nadine Schomakers, lovelybooks.de, April 2017
»Der Autor Jussi Adler-Olsen zeigt sich neu, aber hält auch an seinen Gewohnheiten fest. Mir sagt der neue alte Adler Olsen sehr zu.«
Chr. J. Winder, Tiroler Tageszeitung, April 2017
»Einmal mehr zeigt Olsen, dass er einer der großen Kriminalschriftsteller ist«
Doris Wassermann, Westfalen-Blatt, April 2017
»›Selfies‹ ist ein sehr spannender, skurriler Thriller - voller Abgründe und mit viel schwarzem Humor.«
Daniela Muchow, Elbe-Jeetzel-Zeitung, April 2017
»Im siebten Teil seiner schrulligen Kellercrew aus dem Sonderdezernat Q das ungelöste Fälle neu aufrollt, läuft Krimiautor Jussi Adler-Olsen in zweierlei Hinsicht zu Höchstform auf.«
Silke Tellers, worldofbooksanddreams.blogspot.de, April 2017
»Ein Muss für alle Adler-Olsen-Fans.«
Carolin Silfang, Wochenpost, April 2017
»Wieder einmal meldet sich Jussi Adler-Olsen mit einem Meisterwerk zurück.«
krimi-news.de, April 2017
»Für mich ist der neue Fall für Carl Mørck absolut lesenswert.«
Gernot Recke, kamikaze-radio.de, April 2017
»Ganz großes Kino in Romanserie, Olsen überrascht und begeistert mich immer wieder mit dieser abgefahrenen Reihe.«
oepb.at, April 2017
»Das Warten auf Fall 7 hat sich in jedem Fall gelohnt. Das Buch wurde in einem Zug ausgelesen. Spannend und fesselnd zugleich. Sehr zu empfehlen.«
dengler-buchkritik.de, April 2017
»›Selfies‹ – ein bedrückender Thriller, der begeistert und das ganze Können des dänischen Bestsellerautors Jussi Adler-Olsen zeigt.«
Christian Schaalo, bieberbruda.blogspot.de, April 2017
»Ich wurde wunderbar unterhalten und vergebe deshalb gerne 5 Sterne!«
team-buchmagie.de, April 2017
»Insgesamt ist ›Selfies‹ ein sehr realistischer Thriller, der durch eine spannende und gut nachvollziehende Handlung überzeugt.«
Bücher-Magazin, April/Mai 2017
»Adler-Olsen spart im siebten Fall für das Sonderdezernat Q weder an Personal noch an Cliffhangern und verdeckten Sprengfallen.«
Bücher-Magazin, April-Mai 2017
»Alte und neuere Morde und eine Jagd auf junge Frauen geben dem siebten Fall für Mørck & Co. einen brisanten Drive.«
Annika Falk-Claussen, Neue Westfälische, April 2017
»Jussi Adler-Olsens ›Selfies‹ ist der spannende siebte Fall für das Sonderdezernat Q der Kopenhagener Polizei.«
how2find.de, März 2017
»Ein toller Plot!«
Peter Henning, Berner Zeitung, März 2017
»Erneut verwebt Adler-Olsen die verschiedenen Erzählfäden gekonnt.«
Dirk Merwede, Uelzener Anzeiger, März 2017
»In Jussi Adler-Olsens neuestem Roman ›Selfies‹ geht es wieder äußerst spannend zu.«
TV Star, März 2017
»Der dänische Bestseller-Autor in Topform.«
Dirk Marwede, Altmark Woche, März 2017
»In Jussi Adler-Olsens neuestem Roman ›Selfies‹ geht es wieder äußerst spannend zu.«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info, März 2017
»Die Story hat es ordentlich in sich - vor allem aber jede Menge Spannung und Ermittlungsarbeit vom Feinsten. Ab dem ersten Satz haut es einen glatt um.«
Ulrike Volkmann, Kieler Magazin, März 2017
»Mit ›Selfies‹ ist dem Meister der Skurrilität wieder ein Glanzstück gelungen. Fans werden es lieben und Erstleser werden zu Fans werden!«
nicolesbuecherwelt.blogspot.de, März 2017
»Sehr empfehlenswert für alle Thriller-Fans!«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, der-kultur-blog.de, März 2017
»Einfach brillant.«
Gudrun Loher, artikeldienst-online.de, März 2017
»Einmal mehr Unterhaltung und Hochspannung pur!«
Nicole Stollhaus, nicolesbuecherwelt.blogspot.de, März 2017
»Sehr empfehlenswert für alle Thriller-Fans!«
Christian Funke, wewantmedia.de, März 2017
»Ein großartiger Roman, bei dem es sich anfühlt, als besuche man alte Bekannte.«
Bernd Melichar, Kleine Zeitung Graz, März 2017
»Jussi Adler-Olsen schickt seinen Kommissar Carl-Mørck in Abgründe, die mitten im Leben lauern. Und er hält uns damit einen Spiegel vor.«
Ruth, spickernews.de, März 2017
»Endlich Band sieben!«
Gong, März 2017
»Meisterhaft, extrem spannend!«
Ludwigsburger Wochenblatt, März 2017
»Jussi Adler-Olsen hat mit ›Selfies‹ wieder eine Glanzleistung vollbracht.«
Pascal-May, artikeldienst-online.de, März 2017
»Einmal mehr beste Unterhaltung und Hochspannung pur!«
buchsichten.de, März 2017
»›Selfies‹ ist definitiv eine Empfehlung wert und für Carl Mørck-Fans ein absolutes ›Must-Read‹.«
Stefanie Rufle, booksection.de, März 2017
»›Selfies‹ ist ein zutiefst spannender, klug konstruierter und tiefgehender Thriller, der von seinen großartigen und äußerst einfühlsam gezeichneten Charakteren lebt.«
Holger Nickel, maschseeperlen.de, März 2017
»Harter Stoff, der die Leser fesselt.«
rp-online.de, März 2017
»Der neue Roman von Jussi Adler-Olsen ist jetzt in Deutschland erschienen, und das ist - wie schon bei seinen früheren Werken - ein Ereignis mit Kultgarantie.«
Vera Sentis, buchwurm.org, März 2017
»Natürlich, wie zu erwarten, ist auch der neue Fall für Carl und Co. absolute Oberklasse und lesenswert - nicht nur für Fans.«
A.Sauer, fachbuchkritik.de, März 2017
»Was soll man gross schreiben. Wie immer ein Bestseller. Hochspannung aus Skandinavien.«
Jürgen Feldhoff, Lübecker Nachrichten, März 2017
»Ein düsterer Roman, der bis zur letzten Seite Hochspannung bietet.«
Beate Schräder, Westfälische Nachrichten, März 2017
»Ein klarer Lesetipp!«
Westfälische Nachrichten, März 2017
»Ein klarer Lesetipp!«
Stefanie Rufle, booksection.de, März 2017
»›Selfies‹ ist ein zutiefst spannender, klug konstruierter und tiefgehender Thriller, der von seinen großartigen und äußerst einfühlsam gezeichneten Charakteren lebt.«
Brigitte Bonder, reise-magazin.de, März 2017
»›Selfies‹ ist nicht nur für eingefleischte Dezernat-Q-Fans ein absolut lesenswerter Krimi!«
kejas-blogbuch.de, März 2017
»Ich liebe das Sonderdezernat Q – ich stehe auf diesen bunten Haufen an Ermittlern.«
Silke Schröder, hallo-buch.de, März 2017
»Ein typischer Adler Olsen - viel Überraschendes, Privates und eine ungewöhnliche Story, wieder viel Spaß beim Lesen macht.«
Petra Samani, buchblinzler.blogspot.de, März 2017
»Dieser Band der Serie ist für mich einer der besten. Spannend, mit immer tiefer werdenden Charakteren und ernsten Themen, dabei hervorragend geschrieben.«
Elke Rossmann, eschborner-stadtmagazin.de, März 2017
»Großartige Thriller-Unterhaltung, kritische Gesellschafts-Studie und vor allem eine geschickte psychologische Betrachtung von Menschen, die einfach unter Druck durchdrehten«
ajoure.de, März 2017
»Hochspannung pur!«
mia-bruckmann.de, März 2017
»Für eingefleischte Dezernat Q Fans wie mich, ist ›Selfies‹ eine große Bereicherung.«
Anne-Marie Holze, Kulturfalter, März 2017
»Adler-Olsen schafft auch dieses Mal in der gewohnt klugen Weise ein Buch zu schaffen, welches den Leser in den Bann zieht.«
Kulturfalter, Special zur Leipziger Buchmesse 2017, März 2017
»Adler-Olsen schafft auch dieses Mal in der gewohnt klugen Weise ein Buch zu schaffen, welches den Leser in den Bann zieht.«
Takt, S-Takt und S-Takt Dresden, DB Regio AG, März 2017
»Achtung, Hochspannung! Adler-Olsens neuer Roman verspricht den Vorgängern der Carl-Mørck-Reihe in nichts nachzustehen.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»»Selfies«, der 7. Fall für Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q (Assad, Rose und Gordon), hat mich, um ehrlich zu sein, nicht komplett von den Socken gehauen. Der Autor hat in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass er ein Händchen bei der Kreierung absonderlicher Charaktere und kranker Persönlichkeiten hat. Auch in vorliegendem Buch hat er diesbezüglich wieder ganze Arbeit geleistet. Denn nicht nur einmal habe ich mich gefragt: »Sind denn hier alle des Wahnsinns?« Besonders die Buchfiguren, die ausschließlich in diesem Band auftauchen, haben alle (mehr oder weniger) einen an der Waffel. - In meinen Augen ein wenig zu viel der Wahnsinnigen ... Zum einen gibt es hier die Sozialarbeiterin Anneli, die normalerweise die Wohlanständigkeit in Person ist, sich andererseits aber auch einen irren Plan zur "Reinigung" der Gesellschaft ausgedacht hat, den sie nicht müde ist, in die Tat umzusetzen. Schließlich hat sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren - mit ihrer Krebserkrankung ... - Erinnert hat mich ihr Vorhaben ganz stark an das Horror-Buch »Population Zero« von Wrath James White. Die Idee ist gut und schafft Aufmerksamkeit - keine Frage - ich fand lediglich die Umsetzung bzw. die Herangehensweise, die die Täterin gewählt hat, um ihre Opfer um die Ecke zu bringen, etwas fad. Da hat sich Adler-Olsen wohl ein bisschen zu sehr ein Beispiel am Tathergang von Band 6 (Verheissung) genommen ... Schade. ~ Was zum Teufel bedeuteten ein paar Morde an Sozialschmarotzern verglichen mit dem Mord am Ruf einer ganzen Nation! ~ (S. 149) Ganz zu Beginn des Buches lernen wir eine Großmutter kennen, die ebenfalls alles andere als gutmütig ist. Omis kennt man in der Regel ja nur als herzengute Wesen, die ihren Enkeln jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Das großmütterliche Wesen in »Selfies« ist hingegen eine Dame, die sich eher mit einer Giftspritze vergleichen lässt. - Einfach eine provokante, abwertende und erniedrigende Person, mit der man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Dass die Alte wegen ihren Charakterzügen (durch Nachhilfe) schon bald das Zeitliche segnet, war (für mich) schon beinahe zu erwarten gewesen. Von den anderen eigensinnigen Gestalten in diesem Fall möchte ich gar nicht erst beginnen, das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Warum ich hier so offen über ein paar der Charaktere schreibe? Weil ich eben finde, dass der Fokus im Buch sehr stark auf den einzelnen Protagonisten liegt und ich das gerne verdeutlichen möchte. Also, der 7. Band wird, wie auch seine Vorgänger, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen, aber ich denke, dass sind alle Buchfiguren, aus deren Sicht man abwechselnd lesen kann: Carl, Rose, die Sozialarbeiterin Anneli und Denise, eine ihrer Klientinnen. Anders als in anderen Thrillern oder Krimis, ist hier von Anfang klar, wer alles eine gestörte Persönlichkeit aufweist bzw. wer es aufs Morden abgesehen hat. Wir begleiten den Täter ja sogar bei seinen Handlungen, haben Einblick in seine Gedankenwelt und können so außerdem ein wenig verstehen, warum er auf diese Art versucht, seine Angelegenheiten zu regeln. Wir schlüpfen also quasi direkt in seine kranke Rolle. - Manchen gefällt das, manchen nicht. Ist Geschmackssache. Ich finde, das und das hat seine Vor- und Nachteile. Auf diese Weise war es vielleicht nicht ganz so spannend, wie ich mir das für ein Buch, das als Thriller ausgewiesen wird, wünschen würde. ~ »Das ist wie bei den Kamelen. Keiner hat die leiseste Ahnung, warum sie tun, was sie tun.« »Ich weiß nicht, ob mir der Vergleich gefällt, Assad.« »Das liegt daran, dass du Kamele nicht genügend respektierst, Carl. Dabei sind sie es, die uns Menschen heil durch die Wüste bringen, vergiss das nicht.« ~ (S. 146) Unser guter Assad, der mit seinen häufigen Wortverdrehern oder Aussagen (über Kamele), vor allem in den vorherigen Bänden, für den starken Gebrauch der Lachmuskeln gesorgt hat, war mir im 7. Band leider etwas zu unwitzig bzw. war seine Witzigkeit nicht ganz so stark ausgeprägt wie sonst immer. Der "Mord" an Roses Persönlichkeit Und zum Schluss möchte ich gerne noch kurz etwas zu Rose sagen. Auf der Buchrückseite steht, dass Roses Geheimnis dunkler ist, als alles, was das Sonderdezernat Q bislang erlebt hat. - Klar, so eine Aussage macht natürlich wahnsinnig neugierig, aber man erwartet dadurch eben auch viel ... das meiner Ansicht nach nicht ganz erfüllt wird. Dass mit Rose "etwas nicht stimmt" weiß man ja schon aus den vorherigen Bänden. In »Selfies« werden wir über ihre Eigenartigkeit nun endlich (nach und nach) aufgeklärt und können diese auch verstehen. Soooo dunkel, wie man das erwarten würde, finde ich Roses "Geheimnis" allerdings nicht. Ein bisschen übertrieben finde ich den Satz auf der Buchrückseite also schon. Alles in allem war ich zufrieden mit dem neuen Sonderdezernat Q - Band. Spannung war ausreichend vorhanden, hätte für meinen Geschmack jedoch ruhig noch mehr sein können. Die wahnsinnigen Buchfiguren waren mir einen Ticken zu viel, ansonsten bin ich mit der Charakterskizzierung mehr als glücklich gewesen. Adler-Olsen hat es echt drauf, was die Besonderheiten und den Wiedererkennungswert seiner Protagonisten betrifft. Die Idee/der Grundgedanke des Buches und die verschiedenen Baustellen, die nach und nach ein gemeinsames Bild ergeben, fand ich ebenfalls großartig. Nur die Umsetzung, wie oben schon erwähnt, fand ich ein wenig einfallslos, da es diesbezüglich Ähnlichkeiten zum 6. Band gibt.«
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»5 Sterne von mir für "Selfies". Ich liebe die Reihe um Carl Mørck und sein außergewöhnliches Team. Für mich eines der besten Bücher des Autors.«
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