Coverbild Meister und Margarita von Michail Bulgakow, ISBN-978-3-423-14301-1
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Meister und Margarita

Roman
Neu übersetzt von Alexander Nitzberg
Moderner Klassiker

Moskau um 1930: Zusammen mit seinen Gehilfen geht der Teufel um und wirbelt die Stadt mächtig durcheinander. Im Varietétheater richten sie ein heilloses Chaos an und stellen das Publikum – Bürger der Stalinzeit – mit all ihren Schwächen bloß. Die Behörden scheitern kläglich mit rationalen Erklärungsversuchen. Nur zwei Personen entgehen Schreck und Unbill: Der Meister – ein Schriftsteller, der seine Tage in der Psychiatrie zubringt – und Margarita, seine Geliebte, die sich in ihrem gutbürgerlichen Leben nach ihm sehnt. Bulgakows Meisterwerk ist eine auch heute noch hochpolitische Gesellschaftssatire.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Meister und Margarita von Michail Bulgakow, ISBN-978-3-423-14301-1
1. April 2014
978-3-423-14301-1
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dtv Literatur
Neu übersetzt von
Alexander Nitzberg
608 Seiten, ISBN 978-3-423-14301-1
Autorenporträt

Michail Bulgakow

Michail Bulgakow wurde am 15. Mai 1891 in Kiew geboren und starb am 10. März 1940 in Moskau. Nach einem Medizinstudium arbeitete er zunächst als Landarzt, zog aber dann ...
Übersetzerporträt

Alexander Nitzberg

Alexander Nitzberg wurde 1969 in Moskau geboren und lebt heute als Lyriker und Übersetzer in Wien. Seine Übertragungen (u.a. von Daniil Charms, Anna Achmatowa, Anton ...

Pressestimmen

Christiane Harlis, Der Evangelische Buchberater, Dezember 2014
»Ein Großstadtroman, magisch, verrückt und gegenwärtig.«
Christiane Harlis, Evangelisches Literaturportal e.V., November 2014
»Ein Großstadtroman - magisch, verrückt und gegenwärtig.«
Ralf Steinberg, fantasyguide.de, Juli 2014
»Zeitlos modern in der ambitionierten Übersetzung von Alexander Nitzberg kommt man in den Genuss eines herausragenden Meisterwerks der sowjetischen Literatur.«
Das Magazin, Juli 2014
»Und das alles ein satanisches Vergnügen«
myself, Mai 2014
»Absolut zeitlos und absolut genial.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»das Buch ist etwas Außergewöhnliches, es ist nicht eine einfache geschichte, die über alltägliche Sachen handelt, man kann dieses Buch mit keinem anderen Buch Buch vergleichen.Was mivh außerdem total fasziniert hat, das es zwei geschichten in einem Buch versteckt sind, eine Gecshichte ist 30ger Jahre in Moskau und die andere vor 2000 Jahre.Auch der Sprachstil ist ganz verschieden in den beiden Geschichten.ich habe das Buch auf russisch gelesen und auf deutsch ist es zwar auch nicht schlecht, aber man kann so was nicht übersetzen, weil die Sprachen Russisch und Deutsch was absolut unvergleichbares ist.der Sinn des Buches wird natürlich übertragen, nur die Laune nicht so genau«
ANTWORTEN
»Man hat Bulgakow oft einen sowjetischen Schriftsteller genannt, und das ist in gewisser Weise sicherlich nicht falsch.Es ist aber, wie so oft nur die halbe Wahrheit, vielmehr es ist doch eine ganze Wahrheit - aber keine vollkommene . Unter einer vertrauten, granitschwarzen Oberfläche funkeln die Splitter eines zerbrochenen Prismas, das das einst empfangene Licht zornig wiederausstößt, nicht ohne es bewußt neu zu kombinieren. In diesem Prisma wohnt als grausamer Phantomschmerz das Bild einer angefressenen Seele, die ihre fundamentale Empörung nur durch die Dioptriengewalttätigkeiten einer ironischen Brille eingestehen kann.Die Alternative wäre die vollkommene Hoffnungslosigkeit. Exemplarisch bewährt sich diese Haltung in dem Roman: "Der Meister und Margerita" , der- ohne Übertreibung sei es gesagt- ein Jahrhundertwerk ist. Bulgakow taucht tief ,sehr tief in die sowjetische Alltagskultur ein, fängt ihre Absurditäten ein und entblößt diese gnadenlos. Es wimmelt nur so vor taugenichtsigen Hausverwaltern, windelweichen Literaten, billigen Funktionären und schamlosen Verwandten,Kleinbürger allesamt, die das Ideal des homo sovieticus ad absurdum führen.Dazwischen sorgt dann der Teufel für Ordnung und Ernüchterung. Gnadenlose Entblößung ??? Und überhaupt, seit wann ist der Teufel denn ein Ordnungsfaktor im moralischen Sinne ? Hier wird aus einem amüsanten Buch ein schlechthin dämonisches.Denn im Lachen über die Schnurrpfeifereien Volands und seiner sauberen Gefolgschaft liegt eine gewisse Versöhnlichkeit a`la comedie humaine. Genau diese jedoch ist hier überhaupt nicht am Platze. Das Buch beschreibt ja die schlimmste Zeit der Sowjetunion, die grausigen Jahre der stalinistischen Säuberungen . Die Figuren zittern vor Volands´Streichen, aber in der Luft Moskaus´lag damals eigentlich ein ganz anderes Zittern, gnadenlos in kollektiver und doch vereinzelter Angst.Diese dritte Ebene des Romans läßt Bulgakow nur sehr vorsichtig aufblitzen, aber sie allein gibt der Anwesenheit des Satans in der alten Stadt Rußlands ihre Berechtigung,ihren Grund.Böse sind nicht seine Scherze, wahrhaft böse ist, daß die besinnungslose Härte der Zeit von den Figuren anscheinend kaum wahrgenommen wird. Die Figuren kämpfen selbst um die natürliche, menschliche Größe ihrer Ängste, und hier ist Voland auf ihrer Seite.Der Böse stimmt ein in das große Schlaflied der Normalität.......... Erlösung gibt es nur fuer die , die liebend sterben oder ihre Schuld vergessen, für intakte Menschen gibt es sie nicht. Was bleibt von Bulgakow ? Ein großer Roman. Was bleibt von Stalins Sowjetunion ? Unter anderem eben dieses Buch. Kultur und Geschichte, eine korrumpierende Liebe, in der die Kultur sich zuviel vergibt, aber was sollte sie sonst tun ?? Ebendeswegen ist und bleibt der russische Arzt Bulgakow mit den bürgerlichen Überzeugungen ein sowjetischer Schriftsteller. Ein Irrtum ist es, den Masken ,die wir alle tragen, Individualität abzusprechen. Es ist halt oft nur nicht die, die wir wollten. Bulgakows Maske ist der harte Griff der Sowjetunion, dem er nicht entkam. Hier ist Heldentum zu finden. Und wir ? Ist Dilektion an diesem Werke eine oberflächliche Obszönität oder echte Anteilnahme ?? Oder beides ? Womöglich ein letzter Scherz Volands.«
ANTWORTEN
»Weis der Teufel wer diesem Bulgakow das alles erzählt hat, für mich steht fest er weis zuviel, entschieden zuviel. Dabei war es der pure Zufall das mir diese Buch in die Hand gefallen ist. Es war der Titel der mich aufhorchen ließ. „Der Meister ...", das war ich, wenn sonst konnte man so bezeichnen als den diabolischen selbst. Doch was tut dieser Michael Bulgakow, er nennt einen gewöhnlichen Schreiberling „Der Meister". Ja gewöhnlich nenne ich ihn, denn was hat er schon zusammen gebracht? Ist ihm etwas neues eingefallen? Nein! Er hat nicht weiter getan als die wahre Geschichte des grausamen fünften Prokurator von Judäa, des Ritters Pontius Pilatus nieder zu schreiben, so wie sie war und Punkt. Das muß ihm irgend jemand gesagt haben, denn von selbst hätte er es nie zu Wege gebracht. Ach wenn ich nur daran denke, wenn der Pontifex maximus dieses Buch zu lesen bekommt, Hände ringend wird er in seinen vatikanischen Gemächern umher laufen, und so war ich ein schlechtes Knie habe, er wird fluchen. Fast zwei Jahrtausende hat der Klerus dieses Geheimnis bewahren können, hat seinen Gläubigen einen Jesus für einen Jeschua vorgemacht und vieles mehr. Alle waren glücklich und zufrieden, Priester und Gemeindemitglieder nannten ihn, ihren ‘Herrn Jesus’. Doch du, Michael, machtest noch am Kreuz einen ‘Herrn der Fliegen’ aus ihm. Nicht um eine Deut bist du besser als dieser Meister, schreibst wie er, eine Wahre Geschichte, so wie sich zu getragen hat und Punkt. Man stelle sich vor es käme jemand auf die verwegene Idee und würde dieses Buch nicht so wie ich, nur lesen und sich einfach dem Text hingeben, auf das er ein unvergessliches Wochenende haben würde, voll von Visionen, welche in meinem Fall natürlich alles Erinnerung an längst vergangen Zeiten, waren. Nein, man stelle sich vor, es würde einer kommen und den Text zerpflücken, zwischen den Zeilen lesen, ihn mit anderem Historischem Material vergleichen und ich weis nicht welche Wahrheiten dem Text noch zu entlocken sind. Furchtbar! Die Folgen wären nicht auszudenken sollten Historiker, Wissenschafter und andere Blinde sich an diesem Werk zu schaffen machen. Doch mir genügt es zu wissen, welch Zauber dieses bedruckte Papier auf den Geist auswirken kann. Wie es einem Stunden über Stunden in Kaffeehäusern sitzen läßt, alles vergessend, nicht mehr wissend wo man ist, noch im Jetzt und Hier, oder doch schon mitten in Moskau, oder hoch über den Wolken fliegend, oder ... Es genügt, was zuviel ist, ist zuviel, mein lieber Leser und ich verspreche dir bei der Perücke meiner Großmutter, ich werde noch heute Abend in der Hölle zu Gericht sitzen, über jenen Missetäter der diesem Michael Bulgakow, all die schrecklichen Wahrheiten gesagt hat und Margarita, vor ihr möchte ich mich verneigen, wird, wie Gott sie schuf, zu meiner Rechten sitzen und in ihrer Reinheit und mit ihrem ach so erfrischenden Geist, das Urteil sprechen. Gezeichnet Voland«
ANTWORTEN
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