Cover: Ende in Sicht

Ende in Sicht

Hella, 69, will sterben. In der Schweiz, in einem Krankenhaus. Also macht sie sich auf den Weg. Diese letzte Fahrt wird ihr alter Passat schon noch schaffen. Doch kaum auf der Autobahn, fällt etwas Schweres auf die Motorhaube ihres Wagens. Juli, 15, wollte sich von der Autobahnbrücke in den Tod stürzen. Jetzt ist sie nur leicht verletzt – und steigt zu Hella ins Auto. Zwei Frauen mit dem Wunsch zu sterben – doch wollen sie zusammen noch, was ihnen einzeln als letzte Möglichkeit erschien?

Tieftraurig, elegant und lakonisch erzählt Ronja von Rönne von zwei Frauen, denen der Tod näher ist als das Leben. 

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»Wenn Ronja von Rönne mal wieder sterben will, ruft sie entweder mich an – oder schreibt ein großartiges Buch. Jetzt habe ich schon länger nichts von ihr gehört.«

Benjamin von Stuckrad-Barre

 

»Das wollte ich doch sagen, Benjamin!«

Martin Suter

Ronja von Rönne

geboren 1992, ist Schriftstellerin, Journalistin und Moderatorin. 2015 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Seit 2017 moderiert sie auf ›Arte‹ die Sendung ›Streetphilosophy‹ und schreibt für die ›DIE ZEIT‹ und ›ZEIT ONLINE‹.


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Ronja von Rönne: Ende in Sicht

3 Fragen an Ronja von Rönne

Was hat dich gereizt, über eine 69-jährige Dame und eine 15-jährige Jugendliche zu schreiben?

Die eine war ich mal, die eine werde ich vielleicht mal. Mich hat interessiert, was zwei Frauen aus verschiedenen Lebenswelten wohl einen könnte. Ich wollte im Schreiben herausfinden, was Themen sind, die – generationenübergreifend – alle beschäftigen: Das Hadern mit sich und der Welt ist eben nicht etwas, was irgendwann aufhört. Depression kann jeden treffen, egal ob jung oder alt, erfolgreich oder nicht. 
Und auch: was man von Menschen lernen kann, die in einer scheinbar anderen Realität leben. Ich wollte das Tröstliche in all dem Unordentlichen finden, das wir Leben nennen. Und vor allem will ich alle Leser*innen abholen, egal ob 12 oder 92. Ich hoffe, dass jeder sich von meinem Roman, wenn schon nicht getröstet, dann zumindest unterhalten fühlt.

Wie war es für dich, über Depressionen zu schreiben?

Einfach. Ungefähr so, wie wenn man einen Ort beschreibt, an dem man viel Zeit verbracht hat, das Haus, in dem man aufgewachsen ist zum Beispiel. Ich kenne die Depression leider viel zu gut – aber immerhin hat mir das ein wenig Recherche erspart. Trotzdem: Die Depression ist keine romantische Künstlermacke, sondern eine energie- und zeitraubende Katastrophe – für mich, für mein Schaffen, für mein Umfeld. Ich habe dieses Buch, und das ist mir wichtig, nicht wegen meiner Depression schreiben können, sondern trotz dieser Scheißkrankheit. 

Was wünschst du deinen beiden Protagonistinnen für die Zeit nach dem Roman?

Dass sie mich nicht blamieren, sobald sie das Licht der Welt erblicken. Und dass sie beide ihren Weg finden und (und wenn nur für mich) krasse Karriere machen – und vielleicht sogar international durchstarten. :) 
Ich habe die beiden über den jahrelangen Schreibprozess sehr lieb gewonnen. Was ich mir am meisten wünsche, ist, dass sie als fiktive Figuren trotzdem echte Menschen erreichen, erheitern oder trösten. 

Veranstaltungen (2)
München, 10.02.2022

Lesung mit Ronja von Rönne

Ronja von Rönne »Ende in Sicht«
Datum:
Donnerstag, 10.02.2022
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Literaturhaus München
Salvatorplatz 1
80333 München

Lesung im Rahmen des "Winter-Mix"
Weitere Infos hier

Zürich, 16.02.2022

Lesung mit Ronja von Rönne

Ronja von Rönne »Ende in Sicht«
Datum:
Mittwoch, 16.02.2022
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Kaufleuten
Pelikanplatz
8001 Zürich

Einlass ab 19 Uhr (mit Menü bereits ab 18 Uhr)
Weitere Infos und Tickets hier

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