Das Jahr, in dem ich mein Leben verlernte
Roman
Über das Leben, Lieben, Schreiben eines jungen Mannes, der aus der DDR in den Westen geht, seinen Platz allerdings woanders findet: die Vorgeschichte eines großen Schriftstellers
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Details
Über Niederlagen und weggeworfene Rosen, eine Kohlmeise und Glück
Das Jahr, in dem ich mein Leben verlernte
Eugen Ruge ist wieder eingetaucht in den Erzählkosmos seines internationalen Bestsellers ›In Zeiten des abnehmenden Lichts‹, schreibt den Erfolgsroman gewissermaßen weiter. Die Vorgeschichte eines großen Schriftstellers und ein packender, eindringlicher, virtuoser Roman über das, was im Leben zählt.
Mitte der Achtzigerjahre sucht ein junger Mann in Potsdam und Ost-Berlin das authentische, intensive, das wahre Leben: erst in Liebschaften und im Schreiben, dann auch im Westen, weshalb er kurz vor dem Mauerfall über die Grenze geht.
Schon mit 26 lebt Alexander Umnitzer, Sohn eines Kommunisten und einer ehemaligen Gefreiten der Sowjetarmee, in der DDR ein fast bürgerliches Leben: Anstellung am Institut, Familie, Haus. Aber irgendetwas fehlt. Er stürzt sich in eine neue Liebe und kündigt am Institut, will schreiben. Nur scheitert die Liebe, und das Schreiben misslingt. Er findet sich in einem Ost-Berliner Abrisshaus wieder, mit nichts als einer blauen Schulbank und einer alten Matratze. Als er glaubt, in der DDR weder leben noch schreiben zu können, flieht er in den Westen, aber auch dort findet er nicht, was er sucht: das wahre Leben. Ein Roman über Ost und West, Glauben und Lebenskraft, Erinnerung und Rückzug, berührend, tief und von feinem Witz.
Deutschlandroman, Wenderoman, Künstlerroman, Liebesroman.
»Eugen Ruge ist ein Erzähler von einer Virtuosität, von einer sprachlichen Finesse, von einer erzähltechnischen Genauigkeit, wie man sie nicht alle Tage antrifft.« Andreas Isenschmid, 3sat-Kulturzeit
»Eugen Ruges Sprache ist intelligent, stilistisch auf hohem Niveau und hat Witz – und diesen Witz versieht er noch mit drei, vier doppelten Böden.« Juli Zeh, ZDF ›Das literarische Quartett‹
Bibliografische Daten
1. Auflage
Autor*innen
Eugen Ruge
Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Nordural) geboren und kam 1956 mit seinen Eltern nach Ost-Berlin. Als diplomierter Mathematiker arbeitete er von 1980 bis 1985 am Zentralinstitut für Physik der Erde an der Akademie der Wissenschaften der DDR. Dann begann er zu schreiben, zunächst vorwiegend Theaterstücke und Hörspiele, und 1988 folgte die Flucht in die Bundesrepublik. 2011 veröffentlichte er den mit dem Alfred-Döblin-Preis, dem Deutschen Buchpreis und dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichneten Roman ›In Zeiten des abnehmenden Lichts‹, später erschienen ›Cabo de Gata‹, ›Follower‹, ›Metropol‹ und ›Pompeji‹. Er lebt in Berlin und auf Rügen.
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