Coverbild Zwei fremde Leben von Frank Goldammer, ISBN-978-3-423-21967-9
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Zwei fremde Leben

Roman
Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit

Ricarda Raspe und ihr Verlobter freuen sich auf ihr erstes Kind. Doch dann geht bei der Geburt in der Dresdner Klinik etwas schief − und es heißt, Ricardas Baby sei tot. Laut Vorschrift darf sie es nicht einmal mehr sehen. DDR-Alltag im Jahr 1973. Aber Ricarda glaubt nicht an den Tod ihres Kindes. Sie glaubt vielmehr an eine staatlich angeordnete Kindesentführung. Auch der Polizist Thomas Rust, der zufällig Zeuge des dramatischen Vorfalls wurde, hegt diesen Verdacht und stellt Recherchen an, die ihn in höchste Gefahr bringen. Erst 17 Jahre später laufen die Fäden zusammen, als die junge Claudia Behling jene Frau sucht, die sie nach ihrer Geburt weggegeben haben soll – ihre Mutter.

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Erscheint am 12.01.2022
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dtv Allgemeine Belletristik
400 Seiten, ISBN 978-3-423-21967-9
Autorenporträt
Portrait des Autors Frank Goldammer

Frank Goldammer

Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Handwerksmeister und kam, neben seinem Beruf, schon früh zum Schreiben. Bei dtv veröffentlicht er seine erfolgreiche ...
Autorenspecial
Special

Frank Goldammer

Erfahren Sie alles über den Bestsellerautor Frank Goldammer und seine historischen Krimis. Mit Videos, Podcasts, Interview, Hintergrundinformationen, Leserstimmen und mehr!

Pressestimmen

Ulli Wagner, SR3, Krimitipp der Woche , Oktober 2020
»Der neue Roman von Frank Goldammer ist ein ungewöhnliches Stück Zeitgeschichte, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung. Kein Krimi im klassischen Sinn, aber hautnah und spannend erzählt.«
Christian Ewers, STERN, Juli 2020
»Es ist ein eindringliches Buch.«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung, Oktober 2020
»Im neuen Roman des Dresdner Bestsellerautors Frank Goldammer geht es um eine fantastische Wahrheitssuche.«
Bücher Magazin, Oktober 2020
»Eine Mischung aus Politthriller und Gesellschaftsdrama mit dramatischen Wendungen geschickt präsentiert.«
vonmainbergsbuechertipps.wordpress.com, September 2020
»Unbedingte Leseempfehlung!«
Markus Eggert, literaturlounge.eu, September 2020
»Für mich ist Frank Goldammer einer der Autoren, die mir die DDR und somit auch die eigene Deutsche Geschichte immer wieder näherbringt.«
buch aktuell, Herbst 2020
»>Zwei fremde Leben< ist ein packender Roman um ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit.«
Bernd Kielmann, Buch-Magazin, September 2020
»Eine packende und bewegende Geschichte über das nach wie vor nicht aufgearbeitete Thema von staatlich organisiertem Kindesentzug und Zwangsadoption in der DDR.«
wodisoft.ch, August 2020
»Ein eindrückliches Buch, welches meine ganze Aufmerksamkeit hatte beim Lesen.«
Hellweger Anzeiger, August 2020
»Eine deutsch-deutsche Geschichte, spannend und emotional erzählt, fast wie ein Agenthriller, das ist Frank Goldammers großartiger Roman ›Zwei fremde Leben‹.«
Ruhr Nachrichten, Juli 2020
»Eines der besten Bücher über unsere jüngere Geschichte. Sollte man unbedingt gelesen haben.«
Chemnitzer Morgenpost, Juli 2020
»›Zwei fremde Leben‹ ist ein Gesellschaftsroman, so erschütternd wie ein antikes Drama und so aufregend wie ein Thriller.«
Heike Köppen, ekz Bibliotheksservice, Juli 2020
»Die dunklen Seiten des DDR-Regimes und das damit verbundene tragische Schicksal der Protagonistin Ricarda ist in diesem Roman bis zur letzten Seite spürbar. AbsoluteEmpfehlung!«
Roswitha Mayer, Lesezeit, Ulrich'sche Buchhandlung (Riedlingen), Sommer 2020
»Die Geschichte ist sehr ergreifend geschrieben und die Schicksale der Betroffenen lassen einen nicht so schnell wieder los.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Unfassbare Zeitgeschichte Meine Meinung und Fazit: Als ich die Buchbeschreibung zu "Zwei fremde Leben" gelesen habe, war mir klar, dieses Buch muss ich lesen. Einerseits bin ich selbst in der DDR aufgewachsen, war aber zur Wiedervereinigung 10 Jahre alt, habe also nicht wirklich viel mitbekommen. Und anderseits hat mich das Thema (Zwangs-) Adoption schon seit einiger Zeit beschäftigt. Beim Lesen ist einiges aus meinen kindlichen Erinnerungen aufgetaucht bzw. aus Erzählungen von Familie und Bekannten. Für mich ein sehr erschütternder Bericht und ich weiß, dass darin viel Wahrheit steckt, nur die Namen werden andere sein. Wie konnte ein Staat auf soviel Angst bauen und darin noch Gutes sehen? Ich kann es nicht verstehen, ein Regime der Angst. Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeitebenen. 1973, die Wendezeit und Gegenwart 2018. Atmosphärisch gut geschrieben, durch die Wechsel sehr sehr spannend. Ich musste unbedingt wissen, wie es ausgeht und innerlich hat sich in mir eine enorme Wut aufgebaut. Vor der unfassbaren Ungerechtigkeit. Beide Protagonisten Kommissar Thomas Rust und Ricarda Raspe sind identisch dargestellt, so greifbar. Rust ist nikotinsüchtig, er möchte den Kindstod aufklären, man spürt seinen Ermittlerinstikt. Beim Lesen war ich ihm sehr nah. Folgende Buchzitate haben mich beeindruckt: Zitat Seite 37 "Er konnte jetzt entscheiden, sich entweder nicht in Dinge einzumischen, die vielleicht zu groß für ihn waren, vin denen er nichts verstand, oder seiner Neugier und einem dumpfen Gefühl zu folgen, das ihm sagte, dass hier ein Unrecht geschehen war." Seite 254 "Was war das für ein Leben? Wenn man hinter jedem Fremden und jedem Bekannten einem Spitzel vermutete? Wenn man sich niemandem mehr anvertrauen konnte? Wenn sie jederzeit in deine Wohnung kommen konnten, deine Briefe lasen, deine Gespräche belauschten? Heute war er noch einer der ihren in der Stasizentrale empfangen worden. Doch man hatte ihm deutlich gemacht, was ihn erwartete, wenn er die Seiten wechseln würde. Eine deutliche Aussage/Sicht zur damaligen traurigen Zeit, einer Zeit der Angst. Und Ricarda ist eine starke Persönlichkeit, so stark und tapfer. Was ihr für Steine in den Weg gelegt werden, unfassbar. Sie hat nie aufgegeben und war stellenweise allein, niemand wollte mit der "Verrückten" etwas zu tun haben. Auch ein Weg der damaligen Verantwortlichen. Einfach unfassbar. "Zwei fremde Leben" spiegelt sehr gute die erst junge Vergangenheit wieder. Eine klare und eindeutige Leseempfehlung. Mein Dank geht an das Team von kriminetz.de, den dtv Verlag für das bereitgestellte Rezi-Exemplar. Und natürlich an Frank Goldammer für dieses gelungene Stück Zeitgeschichte.«
ANTWORTEN
»Ein verschwundenes Kind und die lebenslange Suche nach der Wahrheit Ricarda bringt in einer Dresdner Klinik ihr Kind zur Welt, doch etwas geht vollkommen und schief und sie sieht sich mit der Auskunft konfrontiert ihr Kind sei Tot. Die junge Mutter glaubt nicht an den Tod ihres Babys und auch der zufällig anwesende Polizist Thomas Rust, hegt Zweifel an der Geschichte. Jede Mutter kann nachempfinden was Ricarda empfand, der Verlust eines Kindes muss überwältigend sein, geschieht dieser Verlust dann auch noch ohne Abschied nehmen zu können, bleibt immer ein gewaltiger Schmerz. Ich weiß nicht ob es in den 70ern überall üblich war, das sich Eltern von ihren todgeborenen Kindern verabschieden durften, heute 50 Jahre später gehört es zum Trauerprozess dazu. Für Ricarda kommt noch hinzu das sie nicht daran glaubt, das ihr Kind gestorben ist, sie verdächtigt ihren Vater, gemeinsame Sache mit der Stasi gemacht zu haben und glaubt das ihr Kind an eine Linientreue Familie zur Adoption gegeben wurde. Ricarda versucht alles, um die Wahrheit zu erfahren und auch Thomas Rust ermittelt auf eigene Faust. Jahre später versucht die 16-jährige Claudia mehr zum Spaß von Tschechien aus nach Österreich zu gelangen, sie wird erwischt und nach Hause gebracht, wo sie erfährt, dass sie adoptiert ist und mir schien, sie erkannte, warum sie sich in ihrer Familie immer wie ein Fremdkörper fühlte. Frank Goldammer hat in seinem neusten Buch ein berührendes Thema aufgegriffen, Mutter Kind Beziehungen sind naturgemäß etwas ganz besonderes, sie verbindet ein besonderes Band, das nicht zerstört werden kann. Von Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR hat wohl jeder schon gehört, Kinder aus nicht Linientreuen Familien kamen teilweise als Belohnung zu Paaren, die sich dem Regime bedingungslos zugehörig fühlten. Ich hatte mich sehr auf Zwei Fremde Leben gefreut, ich war neugierig wie der mir als Krimiautor bekannte Frank Goldammer, dieses sehr sensible Thema aufgreift und ich war mehr als begeistert, er schafft es Spannung zu erzeugen, ohne Gefühle zu verletzen, sicherlich reißt er bei dem einen oder anderen Leser alte Wunden wieder auf, Erinnerungen an Unrecht das geschehen ist und das niemals wieder gut gemacht werden kann, aber er tut das nicht um die Effekthascherei willens, er erzählt wie es gewesen sein könnte, wenn jemand versuchte sich gegen das Regime zu wehren. Von mir bekommt Zwei fremde Leben eine volle Leseempfehlung«
ANTWORTEN
»Spannend wie ein Kriminalroman *Meinung* Das helle, freundliche Cover sprach mich sofort an. Der Schreibstil ist zeitgemäß und bildhaft, sodass beim Lesen Szenen vor dem geistigen Auge entstehen und die Geschichte lebendig wird. Die Charaktere sind überzeugend, realitätsnah und detailreich ausgearbeitet. Ich konnte zu den Protagonisten und Nebenfiguren durchaus eine Art Beziehung aufbauen, mich in sie hineinversetzen und mit ihnen leiden. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, ein Stück Geschichte der DDR aufleben zu lassen. Der Inhaltsangabe ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Der Roman liest sich spannend wie ein Krimi, für die der Autor, ein gebürtiger Dresdener, bekannt ist. Mit einer staatlich angeordneten Kindesentführung hat sich Frank Goldammer an ein heikles Thema herangewagt. Ich bin Jahrgang 1972 und im Westen aufgewachsen. Wie viel auf Wahrheit beruht und was sich der Autor ausgedacht hat, lässt sich nicht eindeutig klären, aber ich persönlich fände es äußerst befremdlich und peinlich, wenn mein eigener Vater bei der Geburt meines Kindes zugegen wäre. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das überhaupt erlaubt ist. Mich turnt das eher nicht an. Darum interpretiere ich das mal als schriftstellerische Freiheit. Die Geschichte wird auf drei Zeitebenen mit Rückblenden und aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mich als Leserin sehr bei Laune gehalten hat. Durch den jungen Polizisten Rust und seine heimlichen Nachforschungen, mit denen er sich selbst in höchste Gefahr bringt, gewinnt die Geschichte nochmals an Dramatik. Warum er das so selbstlos tut, bleibt mir allerdings schleierhaft. Vielleicht aus Ehrgeiz? Das macht man für Verwandte, aber doch nicht für wildfremde Menschen. Bei einer fiktiven Geschichte sind solche Handlungen wohl eher nebensächlich und nicht der Rede wert. Gut umgesetzt finde ich die Zerrissenheit und die psychischen Probleme, unter denen Ricarda leidet und sie im Leben scheitern lassen. Das kann ich definitiv nachvollziehen. Das wurde glaubhaft erzählt. Zum Ende hin wurde mir die Geschichte allerdings ein wenig zu viel des Guten. Nun, es ist ein Roman und kein Tatsachenbericht. *Fazit* ›Zwei fremde Leben‹ von Frank Goldammer ist ein bisschen dick aufgetragen, aber ein durchaus gut recherchierter, sehr bewegender und berührender Roman, spannend und voller Dramatik erzählt. Bis auf wenige Ungereimtheiten hat mir der Roman gut gefallen. Ich vergebe gerne 4 Sterne und eine Leseempfehlung. © 07/2020 MAD-Moiselle ?? Alle Angaben sind ohne Gewähr.«
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