Coverbild Der stille Amerikaner von Graham Greene, ISBN-978-3-423-13129-2
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Der stille Amerikaner

Roman
Graham Greenes berühmter Vietnam-Roman wieder im Programm: Ein desillusionierender und zugleich spannender Klassiker, der soeben verfilmt wurde.

»Mit den Menschen, wie sie nun mal waren, mochten sie kämpfen, mochten sie lieben, mochten sie morden: Ich wollte nichts damit zu tun haben.« Der englische Journalist Thomas Fowler sieht den Kolonialkrieg der Franzosen in Vietnam mit kühler Distanz. Er interessiert sich mehr für seine vietnamesische Geliebte Phuong und die asiatische Lebensart als für Politik.

Der Amerikaner Aldon Pyle dagegen arbeitet angeblich für eine Wirtschaftshilfe-Organisation und will, scheinbar naiv, sendungsbewußt und demokratiegläubig, etwas Gutes tun: »… einem Land, einem Kontinent, einer Welt«. Erstaunlicherweise benutzt er Plastikbomben dazu.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Der stille Amerikaner von Graham Greene, ISBN-978-3-423-13129-2
1. Mai 2003
978-3-423-13129-2
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dtv Literatur
Aus dem Englischen von Walther Puchwein und Käthe Springer
240 Seiten, ISBN 978-3-423-13129-2
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt
Portrait des Autors Graham Greene

Graham Greene

Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der ...

Pressestimmen

Buchjournal, Frühjahr 2007
»Vor dem Hintergrund des französischen Indochina-Krieges spielt sich eine dramatische Dreiecksgeschichte ab. Der Saigon-Roman schlechthin.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Grahams berühmtes Werk über fehlgeleitetes Engagement und politische Desillusionierung, naive Weltfremdheit und befremdlich anmutende Leichtgläubigkeit. Hinter der Figur des Thomas Fowler verbirgt sich der über die Jahre angehäufte Missmut gegenüber der westlichen Ostasienpolitik und deren "Verbesserungsabsichten" im Vietnam der französischen Kolonialzeit der 50er Jahre. Desillusioniert, angesichts der Aussichtslosigkeit diesem etwas entgegen zu setzen, führt er ein Leben außerhalb politischer Überzeugung, ein Leben zwischen obligatorischer Berichterstattung und südostasiatischer Lebenkultur. Sein westliches Pendant in Gestalt des kindlich sorglosen und demokratiegläubigen Amerikaners Pyle zwingt ihn aus seiner politischen Lethargie, denn sein charmantes und unsicheres Auftreten bedroht zudem sein eigenes privates Glück... Grahams Roman führt den Leser in ein Geflecht aus Misstrauen und Eifersucht, Teilnahmslosigkeit und Verantwortungs- bewusstsein. Darüber hinaus hebt er warnend den Zeigefinger und beklagt die selbstgerechte, arrogante Auffassung und die selbstauferlegte heuchlerische "Plicht" der westlichen Nationen, die Welt ihren eigenen Vorstellungen und Werten anzupassen.«
ANTWORTEN
»Das phantastische Reiseziel Vietnam wird immer beliebter. In allen Reiseberichten (z.B. "Fernweh" vom Bayrischen Rundfunk)wird auf dieses Buch verwiesen. Im Buchhandel erklärt man mir "ausverkauft-gibt es nicht mehr". Warum?«
ANTWORTEN
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