Coverbild Im Krebsgang von Günter Grass, ISBN-978-3-423-13176-6
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Im Krebsgang

Eine Novelle
»Das bisher politischste und bewegendste Prosastück des Nobelpreisträgers.« Peter Mohr im ›General-Anzeiger‹

Die dramatische Geschichte vom Untergang der »Wilhelm Gustloff« im Januar 1945 und ihre Auswirkungen bis in die deutsche Gegenwart. »Das bisher politischste und bewegendste Prosastück des Nobelpreisträgers.« Peter Mohr im ›General-Anzeiger‹

»Diese Geschichte fing lange vor mir, vor mehr als hundert Jahren an, und zwar in der mecklenburgischen Residenzstadt Schwerin.« Hier wird 1895 jener Mann geboren, der später als »Blutzeuge« gefeiert und einem Schiff den Namen geben wird, dessen Untergang am 30. Januar 1945 die größte Katastrophe in der Geschichte der Seefahrt darstellt. Das ehemalige Kraft-durch-Freude-Kreuzschiff »Wilhelm Gustloff« mit Tausenden von Flüchtlingen und Soldaten an Bord wird von den Torpedos eines sowjetischen U-Boots versenkt, schätzungsweise fünf- bis neuntausend Menschen finden in der eisigen Ostsee den Tod.

Eine der Überlebenden des Grauens ist die hochschwangere Tulla Pokriefke aus Danzig, die schon in ›Katz und Maus‹, in ›Hundejahre‹ und in ›Die Rättin‹ eine Rolle spielt. Ihr in jener Nacht geborener Sohn Paul, Journalist und Chronist der Geschichte, stößt eines Tages zufällig auf die brisante Internet-Seite einer »Kameradschaft Schwerin«, die ihn fortan umtreibt. Dabei fördert er ein menschliches Drama zutage, das bis in unsere Gegenwart hineingreift und nicht zuletzt seine eigene Familie tangiert.

Erhältlich als
   Taschenbuch
Coverbild Im Krebsgang von Günter Grass, ISBN-978-3-423-13176-6
1. März 2004
978-3-423-13176-6
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224 Seiten, ISBN 978-3-423-13176-6
Lehrerprüfexemplar
Autorenporträt

Günter Grass

Günter Grass wurde am 16. Oktober 1927 in Danzig geboren, absolvierte nach der Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft eine Steinmetzlehre, studierte Grafik ...

Preise und Auszeichnungen

Ernst-Toller-Preis
2007
Nobelpreis für Literatur
1999
Prinz von Asturien-Preis
1999 - Geisteswissenschaften und Literatur
Thomas-Mann-Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
1994

Pressestimmen

Wolfram Schütte
»Virtuose Novelle.«
Martin Ebel, Financial Times Deutschland
»Raffiniert die Konstruktion, abwechslungsreich Tempo und Tonfall.«
Jobst-Ulrich Brand, Focus
»Grass spielt virtuos mit literarischen Formen, Selbstzitaten, Perspektivwechseln. Sein Buch ist Katastrophenreportage, Kriminovelle und engagiertes Plädoyer gegen Rechtsradikalismus.«
Ulrich Klenner, Bayerischer Rundfunk
»Ein Spiel vor ernstem Hintergrund, eine Tragödie mit komischen Zwischentönen, ein Zwitter aus Bericht und Parabel, kurz: ein raffiniert komponiertes, doppelbödiges Erzählkunststück.«
Lilith Frey, Blick
»Einmal angefangen, legt man das Buch nicht mehr aus der Hand. So packend, schnell und lebendig schreibt Grass. Die Neugier wächst. So macht Geschichtsunterricht Spass.«
Steffen Radlmaier, Nürnberger Nachrichten
»Ein mutiges, erstaunlich jugendlich wirkendes Alterswerk – und spannende Lektüre obendrein.«
Günter Nawe, Kölnische Rundschau
»... gehört zu seinen ganz großen Büchern – und sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden.«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»Alle haben bemerkt das es ein "super"Buch ist.Es stimmt ja schon, aber in diesem Werk geht um viel, viel mehr als um eine Krimigeschichte aus dem II Weltkrieg.Wir junge menschen sollen endlich aufwachen und solche Ereignisse des Krieges nicht vergessen. Dadurch,dass ich in Kolberg wohne, interessiert mich das Thema der Vertreibung besonderes.Uebrigens,ich schreibe meine Diplomarbeit darueber an Stettiner Universitaet,III Jahr Germanistik. Gruesse aus Polen«
ANTWORTEN
»Ich konnte ganz am Anfang nichts mit dem Buch anfangen, doch nach einigen Seiten faszinierte mich die Geschichte sehr und ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen. Es ist eine unglaubliche Mischung aus Geschichtinformationen, Menschenschicksal und Krimi bei dem man bis zum Schluss mitfiebert was wohl passieren mag. Wirklich toll. Nebenbei schreibe ich auch Facharbeit darüber.«
ANTWORTEN
»super buch ,ich schrieb einen 4000 woerter aufsatz darueber in der chule und kann nur jedem raten es zu lesen, auch wenn es nicht als einschlaf lektuere geeignet ist.«
ANTWORTEN
»Mir gefiel das Buch sehr gut es ist eine echt tolle Geschichte. Ich kann das nicht verstehen dass man so eine schlechte Kritik (Eigenemeinung) darüber schreiben kann diese Jugend ist so verdorben und schreibt nur mist die meisten können nicht einmal schreiben geschweige denn lesen und äussern sich so derbe über dieses wundervolle Buch«
ANTWORTEN
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